NEWS

Hier finden Sie jeweils die aktuellen Neuheiten!

Unsere freie Meinungsäußerung, oder die der Bürger, müssen nicht einhergehen, können es aber!
Diese beruhen stets auf nachweisbaren Tatsachen, die durch das Handeln oder der Äußerungen
von Gemeindeverwaltung und / oder Gemeindevertretung getätigt wurden.

Hauptausschusssitzung am 08.03.2011 zum Thema 2. Bauabschnitt der Wilhelm – Pieck – Straße

Nicht sehr erfolgreich für unsere Gemeinde war die Hauptausschusssitzung am 08.03.2011 zum Thema 2 Bauabschnitt der Wilhelm – Pieck – Straße!
Zu diesem Zweck hatte man den Gutachter Herrn Erich Lanicca eingeladen, der die Fragen der Bürger beantworten sollte.

Dies jedoch ging gründlich schief! Aus unserer Sicht, und der der Bürger, beantwortete Herr Lanicca die Fragen nicht, sondern umging sie eher. Sein Lieblingsvokabular war die „Homogenität“ der Straße und das wurde so oft von ihm angewandt, das man meinen konnte er sei kein Fachmann für Natursteinpflaster, sondern als habe er zu lange in einer Molkerei gearbeitet?! Denn bekannterweise wird ja Milch auch „homogenisiert“ und dann als H – Milch verkauft! Vielleicht wird der 2. Ba der Wilhelm – Pieck – Straße zu etwas ganz Besonderem? Vielleicht wird sie ja dann die „Laniccanische H – Milchstraße“ oder so etwas? Schaumer Mal!

In seinen Ausführungen wurde dann „Äpfel mit Birnen“ verglichen, denn für ihn war Natursteinpflaster und Kunststein in der Verlegung und Haltbarkeit ein und dasselbe, dann vergleicht er den 2. Ba der Wilhelm – Pieck – Straße und deren Untergrund mit Teilen der Schweiz und Österreich, usw. usw.

Alles in Allem war es sehr unbefriedigend für die Anwohner des 2. Ba und sie fühlten sich zu recht unverstanden und ihre Fragen empfanden sie als nicht beantwortet! Bedauerlich aber auch irgendwie typisch für unsere Gemeindevertreter ist, dass doch von diesen viel zu wenige wieder einmal anwesend waren! Lediglich die des Hauptauschusses sowie Hans – Joachim Kannekowitz, natürlich Burkhard Paulat und auch Thomas Kraatz hat diese Sitzung wirklich interessiert! Besonders enttäuschend finden wir das zu derartig wichtigen Versammlungen meist auch unsere Gemeinderatsvorsitzende Rita Schmidt fehlt.

Wahrlich „den Vogel abgeschossen“ hatte wieder einmal unser Bürgermeister!
Er hatte behauptet es sei in den vergangenen Jahren Instandsetzungsarbeiten an diesem Bauabschnitt vorgenommen worden!

Ihm ist inzwischen folgende Rechtssprechung auch durch uns bekannt geworden:
Wird eine Straße weder ordnungsgemäß unterhalten noch instand gesetzt und ist dies der Grund für die Erneuerung, hat die Gemeinde keine Rechtfertigung für Straßenausbaubeiträge. Denn durch laufende Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten kann die Lebensdauer einer Straße erheblich verlängert werden.

(OVG NW. v 21.04.1975 - II A 1112/73, KStZ 1976.16)

und:

Reicht die laufende Unterhaltung und Instandsetzung aus, um die Straße in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten, darf die Gemeinde sie nicht zu Lasten der Grundstückseigentümer erneuern.
(OVG NW. Beschluss v 31.08.1983 - 2 A 1373/82)

Natürlich kann die Gemeinde auch nicht die durch die Kanalisierung überhaupt erst entstandenen Schäden, also durch die Gemeinde, von der Hand weisen!

Auf die Frage des Anwohners Herrn Wienkoop was denn diese Instandsetzungsarbeiten gekostet hätten, konnte der Bürgermeister diese natürlich wieder nicht beantworten!
Daraufhin fragten wir ihn, wie er sich denn auf solche Sitzungen vorbereitet? Es ist uns auch schon öfter bei den Gemeindevertretersitzungen aufgefallen, das er Vieles nicht beantworten kann, so auch in dieser Sitzung und das er doch mit solchen Fragen rechnen muss!
Weiterhin fragten wir, wenn er die Summe der Kosten nicht ausführen könne, dann könnte er doch sicherlich sagen wie oft und an welchen Stellen instand gesetzt wurde?
Daraufhin beantwortete der Bürgermeister erwartungsgemäß mit seinen üblichen „Taschenspielertricks“: „Sie haben mich erwischt Herr Quander!“

Im Ergebnis jedenfalls waren die Bürger keineswegs befriedigt und ein Anwohner äußerte uns gegenüber bereits jetzt:
Wir zahlen keinen Pfennig für Fehler der Gemeinde! Bei Neubau - Neuklage!“

Überschattet wurde diese Hauptausschusssitzung durch einen Unfall:
Bei der Ankunft von Herrn Dr. Naumann (ebenfalls Anwohner der Wilhelm – Pieck – Straße) blieb er auf der Treppe zum Saal der Schulaula mit der Fußspitze hängen, rutschte aus und „knallte“ mit dem Kopf auf die nächste Stufe und rutschte noch einige Stufen weiter. Er musste anschließend mit dem Notarztwagen in ein Krankenhaus gebracht werden!
Kein Wunder, denn die Beleuchtung dort kann man allenfalls als „Notbeleuchtung“ bezeichnen und daher ist es nicht verwunderlich, wenn jemand eine Stufe übersieht und dann so etwas passiert!
Diesbezüglich haben wir den Bürgermeister eine Anfrage geschickt, was er zur Vermeidung solcher Unfälle zu tun gedenkt!

eingestellt am 17.03.2011

Peinlichkeiten ohne Ende, aber ohne dass es dem Bürgermeister peinlich wäre!

Am 13. Januar 2011 hatten wir eine Gerichtsverhandlung mit unserem Bürgermeister, die wir klar gewannen!

Er hatte uns Anfang August des letzten Jahre eine Abmahnung wegen angeblicher „Öffentlicher ehrverletzender Tatsachenbehauptungen“ auf unserer Website erteilt.
Wir übersandten ihm daraufhin eine entsprechende Antwort, in der eigentlich das Gerichtsurteil im Großen und Ganzen bereits im Vorfeld enthalten war!
(siehe dazu unser Schreiben unter Spezielles)
Hätte unser Bürgermeister unsere Antwort verstanden, was man eigentlich bei ihm als Rechtsanwalt annehmen müsste, dann hätte er dem Steuerzahler diese sinnlosen Kosten ersparen müssen!

Im Endeffekt, und natürlich durch eine sehr gute Vorbereitung durch uns und unseren fantastischen Rechtsanwalt Herrn Hofrichter, folgte das Gericht auch unserer Ansicht. Peinlich mit welchen, beinahe schon als „primitiv“ zu bezeichnenden, Mitteln sich Herr Borchardt und sein Rechtsanwalt Engel Gehör verschaffen wollten! Wenn nun ein Rechtsanwalt keinen Durchblick durch die Rechtslage hat, na gut. Aber gleich zwei, und diese dann noch auf einem Haufen, au weiha. Das ist schon super schlimm!
Damit aber nicht genug – Nein! So sollte man dann auch wieder nicht denken, wie das Nachfolgende sehr deutlich zeigt:

Anstatt darüber lieber stillschweigen vor lauter Scham zu bewahren, meint unser Bürgermeister nun es sei doch ehrlich, wenn er sich in selbststellerischer Art in der Februarausgabe des Doppeldorfes auch noch outet! Oder war das doch nur die Angst davor, was die BIV auf ihrer Homepage veröffentlichen würde?
Denn als ehrlich würden wir es nicht bezeichnen, eher als Dummheit!

In diesem Beitrag in der Rubrik „Der Bürgermeister hat das Wort“ unterscheidet er auch noch zwischen „bedeutenden“ und „bedeutenderen“ Personen des öffentlichen Lebens.
Jeder weiß doch wohl, dass es diese nicht gibt und „Personen des öffentlichen Lebens“ eigentlich viel unbedeutender sind als jeder Bürger, weil eben diese Personenkreise vom Bürger in Form von Steuern entlohnt werden!
Aber das nur am Rande.

Der Satz, den er danach anführt trifft zu hundert Prozent des Pudels Kern! Er ist „kläglich gescheitert“ und hätte es als Rechtsanwalt besser wissen müssen!
Na klar auch ein Rechtsanwalt kann nicht alles wissen, aber dann sollte er doch zumindest wissen, wo es steht oder?
Und genug Zeit zur Vorbereitung hatten sowohl er, als auch sein Anwalt!

Und nun kommt etwas noch peinlicheres, auch wenn man meint es gäbe da nun keine weitere Steigerungsform:
Unser Bürgermeister als Anwalt „verpeilt“ auch noch die rechtlich richtige Ausgangslage! Deutlich wird das in seinem Satz:

„Tatsächlich sah die zuständige Richterin beim Amtsgericht Strausberg in der Verhandlung am 13. Januar 2011 die meisten Äußerungen auf der Internetseite des BIV e.V. www.bivev.de in der Rubrik „news“ als von der Meinungsfreiheit gedeckt an.“

Nun ist ein Richter in seiner Entscheidung zwar frei, muss sich aber an das geltende Recht halten. Dies tat die Richterin auch!
Es ist daher eher von Bedeutung, was der Gesetzgeber dazu sagt.
Und der sagt in unserem obersten Gesetz, dem Grundgesetz Artikel 5, dazu folgendes:

GG Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu
unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch
Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

Hätte nun die Richterin beispielsweise im Sinne unseres Bürgermeisters entschieden, dann hätten wie mit einer Verfassungsrechtsklage aufgewartet.
So viel war unsererseits bereits vorher klar!
Und dieser Gefahr gibt sich wohl kein Richter hin und es war hierbei auch gar nicht nötig!
Allerdings stellt man sich nun doch die logische Frage, da unser Bürgermeister ja auch Anwalt ist, wie ein solcher Rechtsanwalt denn bitte nach bestem Wissen und Gewissen seine Mandanten beraten und vertreten soll, wenn er bereits bei einfachsten und logischen Denkweisen versagt?
Da kann es doch nur eine Antwort geben:

Überhaupt nicht, deshalb ist er ja auch Bürgermeister geworden!

Obwohl er ja da auch keine „gute Figur“ macht, wie das nun kommende zeigt:
Die „Meinung des Gerichts“ bestätigt also das, was wir ihm in unserem Schreiben vom 24.08.10 bereits mitteilten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Borchardt noch mal bedanken für die gute „PR – Arbeit“, die er gleichermaßen für uns ableistete! So ist`s fein, denn die Besucherzahl auf unserer Homepage hat sich inzwischen fast vervierfacht!

Nun meint ja unser „Doppeldorf Olaf“ wie er auch manchmal genannt wird, unsere Beiträge seien beleidigend und niveaulos! Soso, und das sagt jemand, der selbst einmal in der BIV war und aus dieser als Bürgermeisterkandidat überhaupt hervorging. Eigentlich müsste doch so einer die Arbeit der BIV vollumfänglich verstanden haben oder? Nicht aber unser Herr Borchardt!

Nee, er setzt sogar noch einen drauf:
Er bringt es nicht nur in seinem Beitrag, sondern „feuert“ damit sogar in seiner Überschrift: „Nur Sachlichkeit bringt alle weiter.“

Aha, und das sagt ausgerechnet einer derjenigen, die zwar für sich „Sachlichkeit“ in Anspruch nehmen wollen, selbst aber nie nicht danach leben!!!
Was liebe Bürgerinnen und Bürger? Das glauben Sie nicht? Na dann passen Sie mal auf:

Denn, wer sachlichen Umgang fordert, der ist ja quasi selbst dazu gezwungen auch danach zu leben! Wie erklärt es sich dann, dass wir des Öfteren von Bürgern der verschiedensten Wohngebiete unseres Doppeldorfes immer wieder hören:

„Wenn man an die Gemeinde seine Fragen richtet, bekommt man ausschließlich unqualifizierte und unsachliche Antworten!“

Auf der letzten Gemeindevertretersitzung sprachen wir den Bürgermeister dazu an und brachten auch vor, dass dabei ausschließlich durch die Bürger drei Namen fallen:

Bauamtsleiter Daut, Ordnungsamtsleiter Kliegel und seine Person als Bürgermeister!

Nun wollten wir wissen was er zu tun gedenkt, um diesen Umstand zu beseitigen? Und natürlich, da er ja so keck in seinem Beitrag von
S A C H L I C H K E I T
schrieb, ob das seine Sicht auf eine „Sachlichkeit“ wäre.

Er antwortete dazu erwartungsgemäß, dass er ohne den konkreten Fall zu kennen dazu nichts sagen könne und dass wir ja mit den Bürgern gern zu ihm in die Sprechstunde zur Klärung kommen könnten.
Nun sind wir ja hier nicht bei der Stasi und so mancher Bürger möchte leider nicht genannt werden, aus welchen Gründen auch immer!
Daher hakten wir nach, warum er denn einen konkreten Fall bräuchte?
Wir hätten erwartet dass er antwortet, er würde mit seinen Mitarbeitern sprechen, damit so etwas in der Zukunft nicht mehr vorkommt – aber auch da Fehlanzeige! So viel dann zu seiner Sachlichkeit, die alle weiterbringt nicht?
Alles wieder nur „heiße Luft“!

Fazit:

Wenn eine Gemeinde und natürlich ihr Bürgermeister von Sachlichkeit und Demokratie reden, selbst aber nicht danach leben, muss man anzweifeln dass sie überhaupt wissen, was das ist!

Rechtssituationen schätzen sie völlig falsch ein und bereiten ihren Steuerzahlern sinnlos hohe Kosten!
Hier werden wir nun prüfen lassen, ggf. auch noch in weiteren Fällen, inwieweit der Tatbestand der Untreue vorliegt!

Obendrein ist der Bürgermeister auch noch so sehr von sich überzeugt das er meint, „Er sei davon überzeugt, dass die Mehrzahl unserer Einwohner seine Ansicht teilt.“
Ständige Selbstüberschätzung und Arroganz passen nicht zu dem Amt eines Bürgermeisters!
Das wird auch dadurch begründet, das er meint „Kritik müsse sein und diese könne eine Entwicklung vorantreiben“.
Ja warum hat er denn dann überhaupt versucht, auf Steuerzahlers Knochen, uns zu verklagen? Das ist doch auch wieder ein Widerspruch in sich!

Was wir damit klar zum Ausdruck bringen wollen ist, dass unser Bürgermeister nicht würdig und fähig ist dieses Amt zu bekleiden!
Er sollte doch endlich Mut fassen und wenigstens würdig zurücktreten und dabei gleich den ebenfalls unwürdigen Bauamts- und Ordnungsamtsleiter mitnehmen! Dann hätten wir wirklich mal drei richtige Helden.

Und zum Schluss noch einen Hinweis für all diejenigen, die es wieder in Erwägung ziehen sollten uns „ans Bein pinkeln“ zu wollen:

Aus demokratischer Sicht wird ihnen dies nicht gelingen! Denn wir beleidigen niemanden und haben es auch nicht vor, weil damit höchstens das Gegenteil dessen erreicht werden würde, was wir erreichen wollen!
Aber die Fakten, die derartige Menschen schaffen, müssen nun einmal klar auf den Tisch, und das machen wir auch gnadenlos!

Und damit auch diejenigen es für die Zukunft begreifen, und natürlich um uns nicht ständig wiederholen zu müssen, setzen wir nun unseren Hinweis ganz oben auf dieser Seite „zum mitmeißeln“ unter die Überschrift!
eingestellt am 23.02.2011

Die erfolgreiche Lösung von Problemen finden wir immer gut!

Im Oktober 2010 beschwerten sich einige Anwohner der Körperstrasse darüber das Sie ständig Wasser im Keller haben, weil die Gemeinde nicht dafür Sorge trägt, das der Graben zwischen der Florastrasse und der Körperstrasse gereinigt wird und weil sie einfach genug haben von der Art und Weise, wie sie von der Gemeinde behandelt werden und wie diese mit den Problemen der Bürger umgeht.

Wir kontaktierten daraufhin den Bürgermeister und legten dar, dass es so ja wohl nicht gehen kann und forderten dass die Sache zur Zufriedenheit der Bürger nunmehr erledigt wird.
Der Bürgermeister übersandte uns daraufhin einen Besprechungstermin mit den betroffenen Bürgern zum 30.11.2010.
Diesen konnte er aber leider nicht einhalten und daraufhin schickte uns Ordnungsamtsleiter Kliegel am 29.11.2010 eine Aufhebung.
Auch interessant, das der Ordnungsamtsleiter im Namen des Bürgermeisters seine Termine aufhebt! Da herrscht offensichtlich eine klare „Gewaltenteilung“?!

Nun war erst einmal Ruhe eingekehrt und wir mussten mit Schreiben vom 12.01. dieses Jahres erst wieder „nachhelfen“!
Denn die Bürger können leider nicht warten, bis es unserer gemeinde „genehm ist“ einen neuen Termin anzuberaumen! Bis dahin sind ihnen nämlich ihre Häuser sozusagen „unterm Hintern weggefault“ oder sie haben dann den Schwamm drin.

Direkt zwei Tage später teilte uns der Bürgermeister dann auch „gleich“ einen neuen Termin zum 18.01.2011 mit.
An diesem Termin wurde der Sachverhalt noch einmal gründlich erörtert. Berechtigterweise äußerten die Bürger dass es unverständlich ist, warum man nicht gleich die Probleme löst, die ohnehin die Aufgabe der Gemeinde sind? Stattdessen kommen mehrere „Delegationen“ die sich die Sache vor Ort ansehen und dann werden den Bürgern unmögliche und mit Ausreden behaftete Schreiben übersandt.
Der Bürgermeister, wie auch Frau John, sicherten den Bürgern zu, das man bereits dafür 30.00,00€ in den Gemeindehaushalt für dieses Jahr eingestellt habe, erst noch einige Rückbauten von Bürgern veranlasst werden müsste und das Grabensystem aber noch im kommenden Frühjahr gereinigt werde!

Offensichtlich hat unser Druck auch dazu geführt, dass ein Bürger der Thälmannstrasse im Nachgang die Reinigung des Grabens dort veranlasste und dies auch umgehend geschah.

Die Bürger kündigten nun ihre berechtigten Zweifel an, aber wir werden mit ihnen in Verbindung bleiben und es auch kontrollieren!
Wäre doch gelacht, wenn wir die Gemeinde nicht bekehren, und auf den rechten Weg brächten, wenn auch nur mit Druck - Amen

eingestellt am 23.02.2011

Auf Bitten des Bürgermeisters

Der Bürgermeister bat uns im Dezember des letzten Jahres die Bürger zu informieren, dass er eine Informationsveranstaltung zum Einkaufsmarkt am Mierwerder Weg abhalten möchte.

Wir hatten ihm, bzw. der Gemeinde, mit Schreiben vom 22.11.2010 und 15.12.2010 vorgeworfen absichtlich den Bau des nun längst überfälligen
Norma – Marktes absichtlich zu verzögern und sich auf diese Art Wählerstimmen regelrecht „erkauft“ zu haben.
(siehe dazu auch die entsprechenden Schreiben unter Spezielles)

In der MOZ hatte er unsere Vorwürfe als haltlose Unterstellungen dargestellt. Interessant dabei ist, das dort lesbar war:

„… die unter anderem vom Verein Bürger Interessen Vertretung (BIV) geäußerten Unterstellungen…“

Aha, wer hatte es ihm denn noch vorgeworfen, wenn dort auch noch „unter anderem“ steht? Dann teilen also auch noch Andere unsere Vorwürfe!?

Aus taktischen Gründen hatten wir ganz bewusst mit der Veröffentlichung der Bitte unseres Bürgermeisters gewartet! Und tatsächlich ist genau das eingetreten, was wir vermuteten. Unser Bürgermeister wollte dies nämlich auch im „Doppeldorf“ bekannt geben und die Bürger davon in Kenntnis setzen, dass sie sich bei uns oder der Gemeinde, zwecks der Teilnehmerzahl, melden möchten.
Bisher erschien diesbezüglich weder etwas in der Januarausgabe, noch im Februarheft, was man dem Bürgermeister nun als ein gewisses Eingestehen unserer Vorwürfe anlasten könnte!

eingestellt am 30.01.2011


Von einem solchen „Nachrücker“ als Gemeindevertreter, der für die BIV antritt, distanzieren wir uns ganz klar!

Im Doppeldorf, Dezemberausgabe 2010, Seite 2 unter der Überschrift: „Straßenbauprogramm bis 2020“ wurde die Äußerung von dem für die BIV nachgerückten Gemeindevertreter Manfred Seeger veröffentlicht.
Dort ist nachlesbar:

„Manfred Seeger lobte den Entwurf des Ingenieurbüros für Bauplanung Eggersdorf, der in drei Ausschüssen diskutiert worden war, als „gute Leistung mit viel Aufwand“. Schließlich sei gut die Hälfte der Bürger von der Verwirklichung betroffen.“

Interessant! Vor allem wenn man bedenkt, das Herr Seeger seinerzeit der Initiator der Bürgerinitiative der Lessingstraße, in der er ja auch wohnt, war.
Dort war er so gar nicht mit „den Leistungen des IBP“ zufrieden.
Woher kommt denn nun der Sinneswandel? Da müssen wir feststellen, dass er kein guter Bürgervertreter ist!
Und überhaupt kann ja eigentlich niemand für die BIV antreten und ihre Interessen im Sinne der Bürger als Gemeindevertreter repräsentieren, wenn derjenige bereits aus der BIV ausgetreten ist, was sowohl bei Günther Börner der Fall war und auch bei Manfred Seeger so ist.
Wir werden nun unsere Satzung dahingehend ändern, dass solche Dinge künftig ausgeschlossen sind!

Auf jeden Fall kam weder Günther Börner, noch kommt Manfred Seeger an die guten Qualitäten als Gemeinde- und auch Bürgervertreter heran, wie es bei unserem Klaus – Dieter Hamann der Fall war. Denn dazu braucht man eine klare Haltung und einen starken Charakter!
eingestellt am 03.01.2011

News des Jahres 2010

Da kann man nur sagen: vorbildlich, vorbildlich


Damit nicht der Eindruck entsteht wir würden nur Negatives berichten, möchten wir nun einmal etwas sehr positives über unsere Gemeinde zum Besten geben!
Überhaupt ist es nicht unser Ansinnen nur negative Dinge von der Gemeindeverwaltung und/oder Gemeindevertretung darzubieten, aber leider gibt es nun einmal zu wenig Positives.

In diesem Jahr traf uns der Winter bereits besonders früh und hart! Und obwohl unser Bürgermeister in den letzten zwei Jahren auf Nachfrage immer meinte, die Gemeinde würde es nicht schaffen alle Straßen vom Schnee zu befreien, klappt es in diesem Jahr fast völlig reibungslos.
Sogar in dem Gebiet westlich der Tasdorfer Straße, also Mierwerder Weg, Annenstraße, Ilsenstraße, Margaretenstraße, Luisenstraße sowie allen Anderen, wurde in diesem Jahr schon mehrmals der Schnee geschoben. Bereits am zweiten Tag nach dem ersten Schneefall war dies zu beobachten!

Wir denken das ist doch einmal ein großes Lob an unsere Gemeinde und dem Bauhof wert, finden Sie nicht auch liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger?

Nun bleibt nur noch zu hoffen, und wünschenswert gleichermaßen, das dieser vorbildliche Winterdienst auch eine gewisse Nachhaltigkeit hat!
Aber vielleicht hat ja auch die BIV mit ihrer Arbeit ein gewisses Maß an Spuren bei unserer Gemeinde hinterlassen?
Auf jeden Fall loben wir an den Stellen auch gern, wo es etwas zu loben gibt und nehmen dies nicht als selbstverständlich hin!

eingestellt am 22.12.2010

Na da lachen doch die Hühner!

Im neuesten „Doppeldorf“ wird auf der Titelseite stolz auf den „Baubeginn fürs Bötzsee – Center“ hingewiesen.
Auf der Seite 2 dann: „Sachstand am Mierwerder Weg“ heißt es:

„Nicht ganz so schnell wie in Eggersdorf Nord geht es mit dem geplanten Einkaufszentrum (EKZ) am Mierwerder Weg in Petershagen. In Arbeit ist nach dem Erstellen eines Lärmgutachtens der 3. Planentwurf, wie Rainer Lange den Gemeindevertretern am 18.11. mitteilte. Eventuell werden ab April 2011 Baurecht gelten und der Baubeginn sein.“

Na das ist doch der „Lacher“ schlechthin! Denn der Bürgermeister äußerte in der Gemeindevertretersitzung im Monat Oktober:
„Er rechne damit, das die Baugenehmigung im Oktober/November dieses Jahres erteilt wird und dem Baubeginn
(der ja eigentlich schon im ersten Quartal dieses Jahres beginnen sollte) Anfang 2011 nichts mehr im Wege steht.“

Auf der Gemeindevertretersitzung im November nun teilte Hauptamtsleiter Rainer Lange dann mit, dass das Lärmschutzgutachten „nicht durchgegangen“ sei und man nun einen dritten B – Plan – Änderungsentwurf auslegen müsse, das Lärmschutzgutachten wiederholt wird und Norma dann im April 2011 bauen kann.
Jetzt schränkt sich die Gemeinde wieder selbst ein, denn man nimmt sich abermals zurück und formuliert: „Nicht ganz so schnell…“ und Eventuell werden ab April 2011…“

Das sind doch alles wieder nur Ausreden! Auch die Formulierung „Nicht ganz so schnell…“ lassen jeden Bürger in ein schallendes Gelächter verfallen wenn man bedenkt, das es ja bereits seit Jahren um einen Einkaufsmarkt an diesem Standort geht und wenn man den Umstand einbezieht, dass das Projekt für den Eggersdorfer Markt viel später eingereicht wurde. Darüber hinaus müsste dort ein noch ein viel sensibleres Lärmschutzgutachten nötig gewesen sein weil dort die Anwohner viel näher an dem Markt wohnen, als es hier der Fall ist! Dass jedoch dort überhaupt ein solches Gutachten erstellt wurde ist nicht bekannt!

Was unserem Bürgermeister ebenfalls nicht bekannt ist, oder nur von ihm verschwiegen wird ist der Fakt, das Seelow für derartige Lärmschutzgutachten überhaupt nicht zuständig ist! Unsere Meinung dazu ist, dass hier absichtlich der Bau verzögert wird und Auskünfte verdreht werden, bis sich die Marktansiedlung so zu sagen „im Selbstlauf“ erledigt.
Wir haben nun entsprechende Maßnahmen eingeleitet und den Bürgermeister zu einer Stellungnahme aufgefordert. Diesem wollen wir jedoch hier nicht vorgreifen und dem Bürgermeister erst die Gelegenheit dazu geben, sich zu entäußern! Wir werden auf jeden Fall weiter berichten und in diesem Fall sehr genau recherchieren.
Es kann jedoch nicht sein, das die Gemeinde andere Ämter vorschiebt mit der Maßgabe, man könne ja nichts für die Verzögerung, weil die Gemeinde ja auch „nur“ von diesen Ämtern abhängig sei, um sich auf diese Art „sauber“ vor den Bürgern zu rechtfertigen!

eingestellt am 02.12.2010

Bürger erhebet Euch oder:
Ein Bürger äußert seine freie Meinung im offenen Brief

Wir sind weit gekommen in dieser Gemeinde!
Sehr weit, oder besser gesagt zu weit! Ja sogar so weit, das sich Bürger gegen Gemeinde und Gemeindevertretung wenden, in einem offenen Brief an uns, mit der Bitte um Veröffentlichung auf unseren Seiten.

(siehe hierzu wieder unter Spezielles)

Wir wollen dies auch gar nicht weiter kommentieren, weil dieser Brief praktisch selbsterklärend ist! Aber wir wollen an dieser Stelle auf einen wichtigen Hinweis keinesfalls verzichten:

Das Recht auf die freie Meinungsäußerung ist in der Bundesrepublik durch das Grundgesetz (GG) im Artikel 5 geregelt! Darin steht im Absatz (1):

GG Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu
unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Oft werden wir wegen unserer freien Meinungsäußerung seitens der Verwaltung kritisiert, ja sogar angegriffen! Aber wo kommen wir hin wenn dieses Recht eindeutig geregelt ist, man aber darin „beschnitten“ werden soll?
Unsere freie Meinungsäußerung, oder die der Bürger, müssen nicht einhergehen, können es aber! Diese beruhen stets auf nachweisbaren Tatsachen, die durch das Handeln oder der Äußerungen
von Gemeindeverwaltung und / oder Gemeindevertretung getätigt wurden.
Wir würden uns natürlich freuen, wenn noch mehr Bürger ihr Recht auf die freie Meinungsäußerung zur Veröffentlichung abgeben würden! Nur auf diese Weise nehmen die Bürger ihr Recht wahr und führen Änderungen herbei.

eingestellt am 17.11.2010


Au weiha, oder wie will man solche Peinlichkeiten sonst anders bezeichnen?

Im „Märkischen Echo“ der MOZ war am 03.11.2010 ein Bericht mit folgender Überschrift verfasst:

Gericht: B – Plan in Teilen unwirksam
Gemeinde sucht Gespräch mit Eigentümer

(siehe unter Spezielles) 

Was den Lesern dort angeboten wird spottet jeglicher Beschreibung, wie wir meinen:
„Dass das Oberverwaltungsgericht mit Urteil vom 26. Oktober 2010 festgestellt hat, der Bebauungsplan „Bahnhofsumfeld S – Bahnhof Petershagen“ vom 10. November 2005 ist in Teilen unwirksam, darüber informieret jetzt Reinhard Malek als Betreuer des betroffenen Grundstückseigentümers.“

Allein das sagt bereits alles! Nicht die Gemeinde informierte die MOZ, nee nee Herr Malek war es. Da ist wohl gleich jedem klar warum?!
Erst auf Nachfrage hieß es aus der Gemeindeverwaltung:
„Die Urteilsbegründung liegt allerdings noch nicht vor“

Auf unsere Anfrage bei einem Rechtsanwalt für Verwaltungsrecht wurde uns die Auskunft gegeben, dass mit einem Urteil auch die Urteilsbegründung vorliegt! Anders wird es grundsätzlich nicht gehandhabt.

Auch eines widerspricht sich beinahe unbemerkt für alle Leser dieses Artikels:

Einerseits heißt es:
„Wie es in dem Fall generell weitergeht, sei allerdings offen, da die Urteilsbegründung noch aussteht.“ 

Andererseits ließt man:
„Deshalb hoffe er, (der Bauamtsleiter) dass mit Blick auf das Gerichtsverfahren – die Revision ist nicht zugelassen – eine Gesamtlösung für die seit Jahren bestehenden Probleme gefunden werden kann.“

Wie ist das bitte wieder zu verstehen? Man weiß bereits dass eine Revision nicht möglich ist und hofft daher auf eine Lösung des Problems, dem entgegen glaubt man aber immer noch an eine andere Lösung „…weil ja die Urteilbegründung angeblich noch aussteht“. Seltsam, seltsam.
An dieser Stelle ist wieder einmal unsere Meinung, die wir ja frei äußern dürfen, angebracht:
Liebe Gemeinde, den Umgang mit den Bürgern üben wir aber noch! Vielleicht klappt`s ja dann irgendwann auch mal?! Dann gibt es von den Bürgern sogar Vertrauen im Überfluss.

Weiter heißt es:
„Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts hatte die Gemeinde nicht darlegen können, dass die privaten Belange des Grundstückseigentümers in der Abwägung in ausreichendem Maße gegenüber den öffentlichen Belangen der Gemeinde berücksichtigt worden sind.“

An dieser Stelle muss die berechtigte Frage erlaubt sein ob eine Gemeinde, ganz gleich welche, sich derart gravierende Fehler trotz beratender Rechtsanwälte überhaupt leisten kann und darf? Und natürlich wird auch hier die logische Frage laut, wer bitte kommt für die Kosten eines solchen Klageverfahrens auf? Logischerweise die Steuerzahler, denn in solchen Klagen wird ja immer „von der Klägerin“, also der Gemeinde, gesprochen.
Hat eine Gemeinde nicht die gesetzliche Pflicht sorgsam mit den Steuermitteln umzugehen? Ja, hat sie! Warum tut sie es dann nicht?

Der aber größte „Clou“ der Gemeinde ist doch diese Ausführung:
„Unabhängig davon habe man Reinhard Malek allerdings erneut zu einem Gespräch eingeladen“
und:
„Die Gemeinde sei an der Fläche nach wie vor interessiert.“

Von wegen unabhängig davon... Erst will man den Eigentümer zwangsenteignen weil dieser nicht verkaufen will und nun, nachdem die Gemeinde bei Gericht wieder mal „hinten runter gefallen“ ist, sucht man das Gespräch.
Da kann man Herrn Malek und dem von ihm betreuten Eigentümer nur zu ihrem Erfolg gratulieren!
Fakt ist doch, das die Gemeinde erst das „Gespräch“ zu suchen gehabt hätte, und nicht hinterher, wenn das Kind bereits im Brunnen liegt.
Herr Malek jedenfalls wäre (aus unserer Sicht) schön dumm, wenn er sich nun auf irgendwelche Verhandlungen mit der Gemeinde einließe, nachdem er von dieser derart behandelt wurde!

eingestellt am 14.11.2010


Kritik ist nicht erwünscht!

Seit September 2009 verfügt unser Doppeldorf über einen Medienrat. Nach mehr als einem Jahr zog dieser nun Bilanz.
Das Ergebnis war erfreulich konkret und direkt!
Viele haben an dieser Stelle, unserer Meinung nach, in Bezug auf das sonst Übliche, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alles Andere erwartet als das, was der Vorsitzende Günter Seyda an Kritischem hervorbrachte.
Sein Bericht war sehr offen und mehr als notwendig, so dass man diesen nur als hervorragend bezeichnen kann!
Unter anderem wurde von Herrn Seyda dargestellt, dass unsere Ortszeitung überholungsbedürftig ist, die Herstellung dieser kostengünstiger gestaltet werden kann (mit Begründung) und dass unsere Gewerbetreibenden stiefmütterlich behandelt werden. Dadurch sinke das Interesse der Gewerbetreibenden mehr Inserate zu schalten, was wiederum weniger Einnahmen zur Folge hat. Auch kam die Frage auf den Tisch, warum die Redakteurin des Doppeldorfes nicht nach jeder Amtsperiode eines Bürgermeisters gewechselt wird, um so wirklich eine unabhängige Ortszeitung zu erhalten? Ja warum eigentlich nicht? Die Frage wurde von unserem Bürgermeister nicht beantwortet, zumindest nicht konkret!

Enttäuscht war der Medienrat darüber das sich zu wenige Bürger an der Bürgerbefragung beteiligten vor allem, das die Teilnahme der Gemeindevertreter zu gering war. Gemeinderatsvorsitzende Rita Schmidt äußerte dazu, das die Gemeindevertreter ja immer die Möglichkeit hätten und es hier hauptsächlich um die Bürger ging. Herr Seyda fragte daraufhin ob die Gemeindevertreter denn nicht auch Bürger seien und man, bei derartigen Ausführungen, die Meinung vertreten könnte, diese stünden über den Dingen.
Auch war der Medienrat der Meinung, dass unsere Ortszeitung gestalterisch und inhaltlich verbessert werden sollte, um ansprechender zu sein, worauf einige sofort meinten, gemessen an anderen Orten läge man mit dem Doppeldorf ganz weit vorne. Ja aber muss man sich immer an schlechterem orientieren fragte Herr Seyda daraufhin?
Dann  wurde bemängelt das die Bürger zu wenig Interesse zeigen und man mehr tun müsse, um diese dafür zu interessieren. Dies jedoch dürfte ein „Kunststück“ sein, weil viele uns gegenüber bereits ausdrückten:
„Das hat hier doch keinen Sinn. Die wollen doch gar nicht, das man was sagt und irgendwann gibt man dann auch auf!“

Allerdings bewies hier erfreulicherweise der Gemeindevertreter Andreas Lüders Weitblick denn er warnte davor, die Bürger nicht in die politischen Entscheidungen mit einzubeziehen! „Andernfalls müssen wir uns sonst hier irgendwann nicht über ein zweites Stuttgart 21 wundern“ führte er aus.
Wünschenswert wäre es doch wenn nun alle Gemeindevertreter und die Verwaltung  zu einer solchen Ansicht kommen würden.

Nun wurde noch angesprochen, dass der Medienrat in einem der Ausschüsse sehr unfreundlich behandelt worden sei, was jedoch die entsprechenden Gemeindevertreter verneinten. So ganz glauben konnte man dies jedoch nicht, denn Medienratsmitglied Michael Schulz drehte sich zu uns um und äußerte: „Sie können sich gar nicht vorstellen, was ich mir da anhören durfte!“
Die Gemeindratsvorsitzende Frau Schmidt meinte abschließend, es gäbe noch Beratungsbedarf und man müsse sich mehr annähern.
Was das wieder heißt, bzw. versucht werden soll, dürfte wohl jedem klar sein, der unsere Gemeinde kennt?!
Kritik ist also nach wie vor nicht erwünscht!

Einige der Gäste, unter anderem der Seniorenbeauftragte Herr Steffen, Herr Dr. Pippig und Herr Bartel von der Lokalen Agenda, empfanden „Das Doppeldorf“ als zufriedenstellend und informativ!
Wohl kaum, denn sieht man sich die aktuelle Novemberausgabe an stellt man fest, dass die Parteienseite ja völlig fehlt.
Aber wahrscheinlich ist die Information der Goldenen Hochzeit eines Ehepaares ja so wichtig, das man auf die Parteienseite „getrost verzichten“ kann?!

eingestellt am 08.11.2010


Gibt es denn auch „ein bisschen Betrug“?

Es ist doch jedes Mal „berauschend“ was sich Gemeinde und Gemeindevertretung so einfallen lassen. Dabei wird oft einfach nicht bedacht ob es sich dabei um eine Straftat handeln könnte, was es beispielsweise in diesem Falle, zweifelsohne ist.
In der neuen Ausgabe des Doppeldorfes 10/2010 ist auf der Seite 2, linke Spalte, unter der Überschrift „Statt Natursteinpflaster nun Asphaltbelag“ folgendes verfasst:

Fortgesetzt worden war bereits am 30. September (nach Red. -schluss für die Septemberausgabe des DoDo) die Sitzung vom 19. August, um alle Themen bewältigen zu können. Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter nach längerer Diskussion, dass die Pflasterflächen in der Fahrbahn der Wilhelm -Pieck - Straße Petershagen zwischen der Dorfstraße und der Rathausstraße durch Asphaltbelag ersetzt werden. Das 2001 nach Planungen der Gemeinde auf Abgeordnetenbeschluss eingebrachte Natursteinpflaster hatte sich als viel zu laut erwiesen und zu dementsprechenden Anwohnerbeschwerden geführt. Die damalige Idee, die alte Pflasterstraße nachzuempfinden, habe sich als falsch herausgestellt, hieß es mehrmals in der Diskussion. Die notwendigen
40 000 Euro sind im Haushalt der Gemeinde für 2010 eingestellt. Die Bürger bezahlen nur soviel, wie der Asphalt zum damaligen Zeitpunkt gekostet hätte, wurde betont.

Interessant: „Das 2001 nach Planungen der Gemeinde auf Abgeordnetenbeschluss eingebrachte Natursteinpflaster hatte sich als viel zu laut erwiesen und zu dementsprechenden Anwohnerbeschwerden geführt.“
und:

„Die damalige Idee, die alte Pflasterstraße nachzuempfinden, habe sich als falsch herausgestellt, hieß es mehrmals in der Diskussion.“

Erstaunlich das man nun die Lärmimmission auf den „…2001 gefassten Abgeordnetenbeschluss…“ schiebt. Bauausführend war doch das Ingenieurbüro für Bauplanung GmbH (IBP) in Eggersdorf. Und dieses hätte als Fachfirma wissen müssen, das Querpflasterungen in einer Asphaltstrasse zu immensen, für die Anwohner belastenden, hohen Geräuschen führt! Abgesehen davon hatten bereits verschiedene Anlieger und auch Gemeindevertreter auf dieses Problem hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass dort überhaupt keine Pflasterflächen hingehören!
Auch die Aussage, das „…die damalige Idee, die alte Pflasterstraße nachzuempfinden, habe sich als falsch herausgestellt…“ halten wir daher für eine Ausrede. Denn was soll bitte historisch gesehen auf drei kurzen Abschnitten im 1. Ba „nachempfunden“ werden? Das würde nur dann einen Sinn ergeben, wenn man den gesamten ersten Bauabschnitt gepflastert hätte!
Dies hätte dann zwar eine etwas höhere Geräuschentwicklung zur Folge gehabt als Asphalt, diese wäre jedoch nicht annähernd so hoch gewesen weil ja der gesamte 1. Ba als Pflasterfläche ausgeführt worden wäre, so wie es ja auch früher einmal war.
Anzumerken ist dazu auch noch, das im 2. Ba der Wilhelm – Pieck – Strasse die Historie der Asphaltstrasse und deren Erhaltung durch eine Instandsetzung gar keine Rolle spielen sollte und man der Einfachheit (auch wenn das tatsächlich einen völlig anderen Grund hat) grundhaft ausbauen wollte/will, was obendrein noch viel teurer ist als eine ordnungsgemäße Instandsetzung.
Gleiches trifft auf die Dorfstrasse zu die ja nun auch zu einer Asphaltstrasse geworden ist, obwohl man doch immer vom „historischen Dorfkern“ spricht.

Auch dieser Fakt ist hochinteressant weil man doch die Bürger ursprünglich mit den gesamten 40.000 Euro belasten wollte:
„Die notwendigen 40 000 Euro sind im Haushalt der Gemeinde für 2010 eingestellt. Die Bürger bezahlen nur soviel, wie der Asphalt zum damaligen Zeitpunkt gekostet hätte, wurde betont.“

Man nimmt sich also zurück! Dennoch stellt sich hier die Frage ganz klar nach dem Warum und, weshalb man hier wieder auf einen Betrugsversuch zurückgreifen möchte?
Eines ist doch ganz klar: Die Anwohner des 1. Bauabschnittes der Wilhelm – Pieck – Strasse hatten seinerzeit doch die Kosten für den Ausbau auferlegt bekommen und auch gezahlt! Und das, obwohl der Gesetzgeber vorschreibt:

 „Wird eine Strasse weder ordnungsgemäß unterhalten noch instand gesetzt und ist dies der Grund für die Erneuerung, hat die Gemeinde keine Rechtfertigung für Strassenausbaubeiträge. Denn durch laufende Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten kann die Lebensdauer einer Strasse erheblich verlängert werden.“
(OVG NW, Urteil vom 21.04.1975 – II A 1112/73, KStZ 1976,16)

Genau das ist ja niemals passiert!

Das heißt doch nichts anderes, als das man  von den Anliegern aufgrund des zuvor stehenden keinerlei Ausbaubeiträge hätte verlangen dürfen.
Auch heißt es nach den Buchstaben des Gesetzes, das ein „positiver Effekt“ durch den jeweiligen Ausbau eintreten muss!
Wo bitte ist denn nun hier der positive Effekt? Wenn nun die Gemeinde und Gemeindevertreter den Ausbau in dieser Form beschlossen hatten und das IBP seinerzeit durch die Gemeinde auch bezahlt wurde und nun festgestellt wird (trotz der mehrfachen Hinweise), das die beschlossene Bauausführung falsch war, dann haben auf jeden Fall die Anlieger mit den nun erneut entstehenden Kosten rein gar nichts zu schaffen!

Im Gegenteil die Bürger müssen Geld zurück bekommen weil ja die ausgeführten Pflasterflächen erheblich teurer waren, als es nun beim Asphalt der Fall ist. Hier wurde nicht so teuer wie nötig, sondern so teuer wie möglich gebaut! Warum werden nun hier nicht genau diejenigen zur Kasse gebeten, die wider besseres Wissens trotzdem die Bauausführung mit Pflasterflächen befürworteten? Stattdessen wird es wohl wieder einmal mehr alle Steuerzahler treffen, weil sich die Anlieger des 1. Ba berechtigterweise gegen die Zahlung wenden, und ggf. Klage gegen die Gemeinde erheben werden!

Wenn die Gemeinde diese Kosten jedoch trotzdem auf die Anlieger umlegen will, ist das schlicht und einfach Betrug! Da ändert auch die Tatsache nichts daran, das man seitens unserer Verwaltung nun von den vorhergesagten 40.000€ auf die Summe herunter geht, was „zum damaligen Zeitpunkt Asphalt gekostet hätte“. Abgesehen davon wissen die Bürger überhaupt nicht, was es damals gekostet hätte, aber das ist hier auch nicht von Belang aufgrund des zuvor ausgeführten. „Ein bisschen Betrug“ gibt es nun mal ebenso wenig, wie „ein bisschen schwanger“!
Man muss nun abwarten ob die Gemeinde die Dreistigkeit besitzt, den Anliegern dennoch Gebührenbescheide zuzustellen.
Sollte dem so sein, kündigen wir an dieser Stelle der Gemeinde bereits jetzt schon die Strafverfolgung durch unseren Rechtsanwalt an!

eingestellt am 06.10.2010


Erst „mutig“ die Bürger beleidigen, dann aber diesen Teil in der Sitzungsniederschrift feige weglassen

Über unsere Gemeinde gibt es doch immer wieder erstaunliches zu berichten!
So hat doch unser Bürgermeister in der Gemeindevertretersitzung, im Juni dieses Jahres, die Bürger beleidigt und verhöhnt.

(wie berichteten, siehe dazu den Beitrag vom 18.06.2010)

Ganz abgesehen davon das die Gemeinde ja ohnehin immer zwei bis drei Monate mit den Protokollen hinterherhinkt, und diese dann vom Informationswert her schon „Altpapier“ sind, sind diese oft auch irreführend, und daher falsch! So erlebten wir es des Öfteren, dass in der Gemeindevertretersitzung gemachte Aussagen zum Teil völlig falsch wiedergegeben, oder sogar ganz weggelassen wurden.
So, wie konnte man es auch anders erwarten, ist es auch im Protokoll der Sitzung vom 17.06.2010
(Um dieses im Original einzusehen, auf diesen Link hier klicken)
Obwohl der Bürgermeister doch „ganz mutig“, wir meinen jedoch eher frech und übermütig, durch seine Äußerungen die Bürger beleidigte, fehlen erwartungsgemäß diese Ausführungen, nebst Antworten völlig! Wozu braucht man dann überhaupt Sitzungsprotokolle die auf der Gemeindeeigenen Webseite eingestellt werden, wenn diese ganz bewusst durch Änderungen und Weglassungen gefälscht werden? Kuibono, wem nützen dann solche „Protokolle“, die gar keine sind? Vielleicht verstehen wir es ja auch falsch wenn wir behaupten, ein Protokoll ist eine fast wortgenaue Darstellung dessen, was in einer Sitzung oder Verhandlung geäußert wurde? Oder aber die Gemeinde sollte eventuell mal das Wort „Protokollierung“ nachschlagen um dann wirklich zu erfahren, was dies überhaupt bedeutet?! Offensichtlich scheint man es dort nicht zu wissen?
Wir wiederholen uns zwar recht ungern, wollen es aber an dieser Stelle dennoch tun, damit das, was fehlt, allen Bürgern zu unserem „BB“
(Bösewicht Borchardt) noch einmal in Erinnerung gerufen wird:

"Herr Dr. R. Uecker wollte vom Bürgermeister wissen, warum z.B. die Straßenbeleuchtung in der Birkenstrasse erneuert werden soll, wo sich doch 88% der Anwohner laut der Unterschriftenliste dagegen aussprachen und warum nicht wichtigere Straßenzüge vorgezogen werden?
Der Bürgermeister beantwortete die Frage nicht und auf den Einwand unserer Gemeinderatsvorsitzenden, Frau Rita Schmidt, das er die Frage aber nicht beantwortet habe, äußerte er:
„Ich habe die Frage nicht beantwortet, das ist richtig!“
Frau Schmidt darauf: „Ja aber wenn ein Bürger eine berechtigte Frage hat, hat der Bürger auch das Recht, diese beantwortet zu bekommen!“
Worauf Herr Borchardt wiederum sagte:

„Ich habe die Frage deshalb nicht beantwortet weil es mir zu primitiv ist mich mit den Bürgern darüber zu streiten, welche Strassen dafür nun wichtig sind oder nicht!“
Etwas später dann fügte er dem noch hinzu:
„Wir können bei der Auswahl der Strassen ja nicht danach gehen, wer dort nun arm oder reich ist.“
Völlig entsetzt und fassungslos zu solchen Ausführungen antworteten wir dem Bürgermeister:

„Herr Bürgermeister, wir sind einigermaßen entsetzt und erschüttert zugleich darüber, welche Antworten Sie den Bürgern entgegenschleudern, deren Gelder Sie aber haben wollen!“

Wenn nun die Gemeinde solche nachweislich getätigten Aussagen in einem Protokoll weglässt muss man davon ausgehen, das man sich sehr wohl über die Tragweite dieser beleidigenden, und schon als dummfrech zu bezeichnenden Aussagen, bewusst ist.
Viele Bürger sprachen uns dazu bereits an und vertraten zu Recht die Ansicht:

„Dieser Bürgermeister hat sein Gesicht verloren und ist als solcher fehl am Platze! Er sollte langsam über seinen Rücktritt nachdenken.“

Die Bürger haben damit vollkommen recht! Wenn ein Bürgermeister, der zudem noch Rechtsanwalt ist, nicht mehr zwischen Gut und Böse sowie Recht und Unrecht unterscheiden kann, hat in dieser Funktion noch weniger als gar nichts zu suchen!

eingestellt am 12.09.2010


Genießt unsere Gemeinde eigentlich diplomatische Immunität?

Diese Frage muss man sich bei dem folgenden Fall unweigerlich stellen:
(dazu wieder die dazugehörigen Dokumente unter Spezielles)

Da allerdings gibt es ein wesentliches Problem was übrigens alle Pächter überprüfen sollten, nämlich ob es im jeweiligen Falle überhaupt eine Rechtsgrundlage dafür gibt. Im Fall der hier angesprochenen Pächterin gibt es diese nämlich nicht!

Die Zweitwohnungssteuersatzung wird
durch die Gemeindevertretung beschlossen. Diese ist Rechtsgültig, weil sie vom 09.12.1999 und in der Fassung der 1. Änderungssatzung vom 13.09.2007 vorliegt und auf der Seite: http://doppeldorf.de/downloads/zweitwohnungssteuersatzung.pdf abrufbar ist.

Im §2 der Satzung ist der Steuergegenstand genauestens benannt worden. Danach muss also auch nur derjenige eine Zweitwohnungssteuer entrichten, der diese benannten Punkte erfüllt. Bei der Pächterin geht es darum, dass sie keine Möglichkeit zur zeitweiligen Beheizung hat! So aber steht es unter anderem in der Satzung, im Punkt 3.3:
„Als Zweitwohnungen im Sinne dieser Satzung gelten Wohnungen, die über Voraussetzungen zum Kochen und zur zeitweiligen Beheizung verfügen und damit wenigstens vorübergehend zum Wohnen geeignet sind.“
Das ist hier jedoch nicht der Fall, wir haben uns davon überzeugen können.
Eine weitere Änderung dieser Satzung durch die Gemeindevertretung hat es nicht gegeben, andernfalls wäre ja nicht die angeführte auf der Gemeindseite eingestellt! Im Übrigen verweist unsere Gemeinde in ihren Schreiben an die Pächterin ja auch auf die gültige Satzung vom 13.09.2007.

Wir haben auch erfahren dass ein anderer Pächter, der diese Voraussetzungen ebenfalls nicht erfüllte, sich diesbezüglich erfolgreich gegen die Gemeinde gewehrt hat.

Wenn es nun eine rechtsgültige (von der Gemeindevertretung beschlossene) Zweitwohnungssteuersatzung gibt und diese nur dann greift, wenn der/die Steuerpflichtige/en die inhaltlichen Voraussetzungen auch wirklich erfüllen, dann müssen wir an dieser Stelle der Pächterin recht geben, wenn sie von Betrug spricht!
Wozu brauchen wir Satzungen, wenn nach diesen dann nicht auch verfahren wird? Und wenn schon eine rechtsgültige Satzung beschlossen ist, kann eine Gemeinde hinterher nicht kommen und diese beispielsweise mit dem Satz „Bei Stromanschluss ist eine zeitweilige Heizungsmöglichkeit vorhanden“ zu umgehen versuchen!

Wozu wird die Gemeindevertretung für einen solchen Beschluss benötigt, wenn dieser auf diese Art adabsurdum geführt wird? Oder genießt unsere Gemeinde
diplomatische Immunität das sie machen kann was und wie sie es will, ohne das ihr etwas passiert? Abgesehen davon wird hier auch wieder die Wertigkeit der Gemeindevertretung für die Gemeindeverwaltung deutlich und die Verwaltung merkt es offensichtlich nicht einmal.
Hinzu kommt die Frage mit wievielerlei Maß hier gemessen wird? Einer wehrt sich erfolgreich, der Andere darf es jedoch nicht?

eingestellt am 30.08.2010


Er kann es einfach nicht lassen

Der Artikel in der letzten Ausgabe unserer Ortszeitung „Der Bürgermeister hat das Wort“ hat es ja wieder einmal in sich! Da wäre es wohl besser, wenn man dem Bürgermeister „das Wort“ entziehen würde.
Warum versucht er immer wieder die Versäumnisse der Gemeinde mit Ausreden zu kompensieren und obendrein noch zu meinen, die Bürger würden dies nicht bemerken? Wenn er schon mal ausführte dass es ihm ohnehin zu primitiv ist die Fragen der Bürger zu beantworten, diese also gar nicht ernst nimmt, dann soll er doch auch dazu stehen! Gesagt ist ohnehin gesagt.
Wahrscheinlich geht unser Herr Borchardt davon aus (und dies oft gar nicht mal zu unrecht), das der Mensch ja schließlich ein Gewohnheitstier ist?! Warum lassen sich die Bürger so etwas gefallen vor allem, weil es doch ständig um ihren Geldbeutel geht?Aber werfen wir nun einmal einen Blick auf den Auszug seines Beitrages „Warum manches Infrastrukturelle stagniert“:

„Aber auch das Warten und Instandhalten unserer Straßenbeleuchtung wird immer komplizierter und teurer, weil es für die alten Lampen eigentlich keine Ersatzteile mehr gibt. Hätte die von uns beauftragte Fachfirma nicht noch dieses oder jenes Ersatzteil, würde manche Straßenlampe nicht mehr leuchten. So müssen wir im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten auch die Straßenbeleuchtung allmählich erneuern. Auch bei diesen Investitionen fordert der Gesetzgeber die finanzielle Beteiligung der Grundeigentümer der anliegenden Grundstücke durch die Erhebung von entsprechenden Beiträgen. Auf die Erhebung darf die Gemeinde - jedenfalls in Brandenburg - nicht verzichten. Inzwischen gibt es sogar Beispiele, wo Bürgermeister strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wurden, weil sie - sicher in gut gemeintem Interesse für ihre Bürger- auf die Erhebung verzichtet haben. In den Anliegerversammlungen, zu denen wir die Grundstückseigentümer einladen, werden wir mit Vorwürfen konfrontiert. Die Gemeinde wäre über einen langen Zeitraum von bis zu über 30 Jahren ihrer Instandhaltungspflicht für solche Anlagen nicht nachgekommen und es wäre eine „Schweinerei", dafür nun die Anlieger finanziell in Anspruch nehmen zu wollen. Nun gut, zum Einen brennen die Lampen ja noch. Im Übrigen muss ich mich in dieser Frage am geltenden Recht und nach der Rechtsprechung zum Anliegerbeitragsrecht orientieren. Das fordert eine Beitragserhebung bei der Erneuerung von Straßenbeleuchtung nach solchen Zeiträumen. Die Entscheidung, ob die Maßnahme aber überhaupt realisiert wird, trifft die Gemeindevertretung. Manche Entscheidung - ein konkreter Fall betrifft den beabsichtigten Ausbau eines Fußweges - wurde wegen ähnlicher Anliegerproteste von der Gemeindevertretung zurück gestellt.“

Na ein Glück das wir ja über Fachfirmen verfügen, die noch das eine oder andere Ersatzteil vorrätig haben. So können die Bürger doch sehr zufrieden sein, das trotz fehlender Instandhaltungs- und Verkehrssicherungspflicht (welches unser Bürgermeister „clevererweise“ im gleichen Beitrag auch noch anführt) ihnen erst jetzt, und nicht schon viel früher in die Tasche gegriffen wird. Abgesehen davon das sie jahrzehntelang Steuern entrichteten.
Dann verweist er auf den Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde. Wer fragt denn die Bürger nach ihren finanziellen Möglichkeiten? Niemand!
Freilich ist die Erneuerung der Straßenbeleuchtung grundsätzlich eine beitragspflichtige Maßnahme, ebenso die Erneuerung einer Straße. Was den Bürgern jedoch verschwiegen wird ist dass die Voraussetzungen dafür überhaupt nicht gegeben sind! Denn an beitragspflichtige Erneuerungsmaßnahmen sind bestimmte Bedingungen geknüpft, z.B. das die Gemeinde eben seit Jahren ihrer Instandhaltungs- und Verkehrssicherungspflicht nachgekommen sein muss. Tut sie es nicht haben die Gerichte für die Gebührenerhebung bei bestimmten Erneuerungsmaßnahmen einen Riegel vorgeschoben. Und diese wussten genau aus solchen Gründen auch warum.
Auch die Darlegungen über die Investitionen die der Gesetzgeber fordert, stimmt nicht so ganz. Denn es heißt: „Im Freistaat Sachsen „können“ im Land Brandenburg „sollen“ die Gemeinden Ausbaubeiträge erheben.“
„Sollen“ ist aber eine Empfehlung und kein gesetzlich gefordertes muss. Wenn also der Bürgermeister einmal strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden sollte, dann bestimmt nicht aus diesem Grunde.
Aber das ist wieder eine andere Sache.

Es ist keineswegs eine „Schweinerei“ wenn die Anlieger finanziell in Anspruch genommen werden, weil die Gemeinde bis zu über 30 Jahre ihrer Instandhaltungspflicht nicht nachkam, sondern sogar höchst kriminell.
Übrigens Herr Borchardt, nicht „…die Gemeinde wäre“ sondern sie ist dem nicht nachgekommen. Also Gegenwart, nicht Vergangenheit!

„Das fordert eine Beitragserhebung bei der Erneuerung von Straßenbeleuchtung nach solchen Zeiträumen“.
Ja ja aber eben nur, wenn die Gemeinde auch wirklich ihren Verpflichtungen nachgekommen wäre.

„Die Entscheidung, ob die Maßnahme aber überhaupt realisiert wird, trifft die Gemeindevertretung.“
Na wie gut das es die Gemeindevertreter gibt was?
Natürlich gibt es Fälle wo man bei der Entscheidung der Gemeindevertreter nur verständnislos den Kopf schütteln kann, aber die Gemeindevertreter scheinen in unserer Gemeinde eine Art Heilmittel für Ausreden zu sein?!
Dazu muss man auch wissen (was den Bürgern ja meist entgeht) das die Gemeinde ihren Gemeindevertretern Falsches als vermeintlich richtig suggeriert, um diese so zu beeinflussen, das sie quasi zwangsläufig zu einer für die Verwaltung positiven Entscheidung kommen! Dabei wird selbstverständlich einkalkuliert, dass die Gemeindevertreter ja auch berufstätig sind und daher nicht alles bis ins Detail vorab prüfen können. Dazu kommt noch die Vorenthaltung bestimmter Unterlagen und auf diese Art „tanzen“ die Gemeindevertreter oft unwissentlich nach „der Pfeife“ unserer Verwaltung.
Und als ob das nicht alles schon schlimm genug wäre werden unsere Gemeindevertreter für eine Alibifunktion der Gemeinde „vors Loch“ geschoben! Schließlich weiß der Bürger ja nicht dass die Gemeindevertreter für ihre falschen Entscheidungen oftmals gar nichts können und die Gemeinde dann immer ihrer Meinung sauber raus ist. Leider klappt diese Machart all zu oft!

„Manche Entscheidung - ein konkreter Fall betrifft den beabsichtigten Ausbau eines Fußweges - wurde wegen ähnlicher Anliegerproteste von der Gemeindevertretung zurück gestellt.“
Bravo Herr Bürgermeister. Um welchen Fußweg es sich dabei handelt wird den Bürgern vorsichtshalber gar nicht erst mitgeteilt, diese Information ist also von vornherein wertlos! Wir wissen natürlich das es sich dabei um den, der Dr. – Manasse – Straße handelt.
Aber worum geht es Ihnen dann dabei? Um die Einhaltung der Verkehrssicherungspflicht, um die Bürger oder wieder nur – und das ist wohl für Sie die Hauptsache – Ihr dummes Machtgeplänkel? Einerseits wird die Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde überhaupt nicht praktiziert und Andererseits wird wiederum behauptet, dass diese ja so wichtig sei. Das passt aber nicht zusammen gelle? Und die Anliegerproteste sind unserem Bürgermeister doch sowieso egal! Die Unterschriftenliste kam seitens der Gemeinde nie zum tragen, sie wurde einfach totgeschwiegen!
Hier werden absichtlich wichtige Informationen weggelassen, andererseits soll doch der „gute Umgang“ mit dem Bürger dargestellt werden. Eben genauso, wie mit den Gemeindevertretern verfahren wird.
Herr Borchardt, lassen Sie doch endlich Ihre Schauspielereien!

Unsere Empfehlung an die Gemeinde ist dass diese ihre Aufgaben ordnungsgemäß und im Sinne ihrer Bürger erledigt, anstatt diese „möglichst sauber“ und mit allerlei Ausreden zu umgehen! Ansonsten könnten evtl. andere Umstände zu einer strafrechtlichen Verfolgung des Bürgermeisters führen?!
Aber so eine „Einraumwohntoilette“ ist doch auch etwas Schönes und Tüten kleben kann jeder.
eingestellt am 15.08.2010


Wozu denn einen Briefkasten?

Eine „ganz neue Errungenschaft“ bietet neuerdings die SPD den Bürgern an – einen Briefkasten. Na toll! Aber was nützt ein solcher? Im Heft 7 des Doppeldorfes sind folgende Sätze abgedruckt:

 Die Sozialdemokraten aus Petershagen / Eggersdorf bieten Ihnen, verehrte Bürgerinnen und Bürger einen neuen, unkomplizierten Weg zur Kontaktaufnahme an. Wir halten für Sie in der Lessingstrasse 76 ab dem 1. Juli einen Briefkasten bereit. In diesen können Sie Ihre Post an uns einwerfen. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise und Anregungen entgegen. Auf Ihre Fragen werden Sie eine Antwort erhalten.“

So ein Briefkasten ist schon was tolles vor allem wenn noch darauf hingewiesen wird, dass man dort sogar die Post an die SPD einwerfen kann!
Der Satz: „Auf Ihre Fragen werden Sie eine Antwort erhalten.“ enthält jedoch einen wesentlichen Fehler!
Er hätte nämlich lauten müssen: „Auf Ihre Fragen werden Sie keine Antwort erhalten.“ Wir hatten an die Gemeinderatsvorsitzende und SPD – Mitglied Rita Schmidt am 07. 06.2010 einen Fragenkatalog zum 2. Ba der Wilhelm – Pieck – Strasse sowie zur Dr. – Manasse – Strasse gerichtet, aber KEINE Antwort erhalten! (siehe dazu den Fragenkatalog unter Spezielles)
Am 29.06.2010 übersandten wir ihr dann eine Erinnerung, bekamen aber bis heute wieder keine Antwort! Das ist extrem seltsam wenn doch im Doppeldorf geäußert wird, das man eine Antwort bekommt. Auffällig ist ebenso das Frau Schmidt die Initiatorin der Einwohnerbeteiligungssatzung war, sich aber immer schön bedeckt hält, wenn dieses Thema angesprochen wird.
Da drängt sich uns zwangsweise die Frage auf ob wir die falsche Bürgermeisterkandidatin seinerzeit unterstützt haben, uns jedoch gleich die Antwort geben: Ja, ganz offensichtlich nach solchen Verhaltensweisen!

eingestellt am 17.07.2010
 

Einkaufsmarkt am Mierwerder Weg, jetzt wird`s langsam peinlich!

„Viele Bewohnerinnen und Bewohner in Petershagen Süd fragen immer wieder wann endlich der Lebensmittelmarkt am Mierwerder Weg gebaut wird. Dazu schreibt das Baugesetzbuch eine Reihe von Verfahrensschritten vor, die betroffene Anwohnerinnen und Anwohner oft als bürokratisch und zeitraubend empfinden. Die Gemeinde ist jedoch verpflichtet, die gesetzlichen Regelungen zu beachten.
Folglich kann mit einer Baugenehmigung in diesem Jahr gerechnet werden, der Bau des Einkaufszentrums jedoch erst im kommenden Jahr realisiert werden.“

Dies war unter anderem im Juniheft des Deppendorfes – pardon - des Doppeldorfes nachzulesen.
Verständlich ist allerdings nur ein Teil der Vorgehensweise von Gemeindeverwaltung und Gemeindevertretung! Wer will hier wieder etwas warum hinauszögern?
Da kommen wieder die üblichen Ausreden auf die Tagesordnung, denn beschlossen ist die Sache ja schon lange. Die Frage hierbei ist doch wohl wieder eindeutig die, warum der Bau erst im kommenden Jahr realisiert werden kann, wenn ursprünglich mit dem Selbigen im 1. Quartal dieses Jahres begonnen werden sollte?
Aus unserer Sicht sollte man endlich damit aufhören die Bürger mit Ausreden auf die „Wartebank“ zu schieben und stattdessen lieber mit Hochdruck auf die längst überfällige Realisierung hinzuwirken!
Wie oft wollen sich eigentlich Gemeindeverwaltung und Gemeindevertretung noch vor ihren Bürgern lächerlich machen?

eingestellt am 13.07.2010

Ein menschliches Problem!

Wir haben einen Nachtrag zu unserem letzten Beitrag vom 18.06.2010:

 Es gibt ein Sprichwort das da lautet:
„Wenn erst einmal Gras über eine Sache gewachsen ist, kommt garantiert irgend ein Kamel und frist es wieder ab!“

Auch dies geschah auf der letzten Gemeindevertretersitzung am 17.06.2010 im Tagesordnungspunkt 7 „Bericht des Bürgermeisters“.
Dort gab er bekannt dass eine ehemalige Mitarbeiterin, die Geld veruntreut hatte, dieses nun vollständig zurückgezahlt hat. Dabei geht es uns nicht darum, dass man eine Veruntreuung gutheißen soll. Auch nicht darum, das so etwas nicht verfolgt werden müsse. Aber es gehört sich einfach nicht dass unser Bürgermeister gesühntes in der Form wieder aufleben lässt, dass er es im öffentlichen Teil einer Gemeindevertretersitzung darstellt und somit wieder in die Erinnerung aller ruft! Selbstverständlich haben die Gemeindevertreter ein Anrecht darauf zu erfahren, was nun wie gelaufen ist. Und eben darum hätte er diese Information im nicht öffentlichen Teil nennen sollen, ja sogar müssen! Sonst werden üblicherweise Interna ja auch nicht bekannt gegeben.

Jeder kennt aus den Medien Fälle, wo Gelder veruntreut wurden! Meist geschieht dies aufgrund von Notsituationen, wo diese Menschen keinen anderen Ausweg mehr sahen und sich deshalb derart falsch verhielten. Dennoch ist es ein menschliches Problem welches zwar nicht zu verstehen, aber trotzdem gedanklich nachzuvollziehen ist.

Wie wertet man denn beispielsweise Veruntreuungen durch Bundespolitiker und Vorstandsmitglieder, die ja ohnehin schon millionenschwere Vermögen besitzen? Die bekommen eine Geldstrafe, die sie aus ihrer „Portokasse“ begleichen und sind im Nachhinein oft nicht einmal vorbestraft!
Hier erinnern wir besonders an den ehemaligen VW Personalvorstandschef Peter Hartz, der tausenden von Bürgern Hartz IV einbrockte und selbst wegen Untreue in 44 Fällen angeklagt war! Das hat nun bei diesen Dimensionen mit einem menschlichen Problem nichts mehr zu tun und ist dann keinesfalls eine Notsituation.
Und, hört man heute noch irgendetwas von einem solchem oder ähnlichem Fall? Nein, niemals!
So etwas ist natürlich nur in unserem (Un)Rechtsstaat möglich, denn wir sind ja ein angeblicher Sozialstaat. Letztere Bezeichnung verdient dieses System nicht einmal ansatzweise, weil die Menschen gegängelt, bevormundet und betrogen werden! Das fängt ganz oben an und zieht sich wie ein roter Faden bis in die Gemeinden herunter, um wieder zum eigentlichen Ausgangspunkt zurück zu kommen.
Niemand soll nun sagen, er selbst könne nie in Not geraten! Das kann jedem schneller passieren als es ihm lieb ist, und das aus ganz banalen Gründen!
Vielleicht führte ein solcher Grund auch bei dieser ehemaligen Gemeindemitarbeiterin dazu?
In jedem Fall muss ein Bürgermeister, als solcher, zwingend wissen was sich gehört und sich auch diesbezüglich dementsprechend richtig verhalten!
Und letztendlich darf an dieser Stelle auch nicht vergessen werden zu erwähnen, dass die Gemeinde im Prinzip selbst Gelder veruntreut:
Nämlich die ihrer Bürger wenn sie ihrer Instandhaltung- und Verkehrssicherungspflicht nicht nachkommt, dann unsinnige Baumaßnahmen plant, diese obendrein noch fehlerhaft ausgeführt werden und anschließend ganz oder teilweise wieder kostenpflichtig beseitigt, bzw. verändert werden müssen.

eingestellt am 21.06.2010


Fragen über Fragen, aber keine konkreten Antworten!

Die gestrige Gemeindevertretersitzung brachte, in Bezug auf unsere Verwaltung, einmal mehr die Erkenntnis:
Noch nie war die Lage so schlimm wie immer!
Die hauptsächlich angesprochenen Themen für unsere Bürger waren die Erneuerung der Strassenbeleuchtung sowie die Beseitigung der Querpflasterung in der Wilhelm – Pieck – Straße.

Wir legten dar das es uns seltsam erscheint, wenn Bauamtsleiter Daut in der letzten Hauptausschusssitzung in Bezug auf die Erneuerung der Strassenbeleuchtung äußert, das die Unterschriftenlisten der betroffenen Anwohner nicht jedem Gemeindevertreter vorliegen, diese aber auf Nachfrage ausgehändigt würden. Herr Daut antwortete erwartungsgemäß dass er das so nicht gesagt habe und der Bürgermeister fügte hinzu, das nun nicht jedes Schreiben gleich jedem Gemeindevertreter vorgelegt werde.
Jaja Herr Bürgermeister aber es ist ja wohl eine Grundvoraussetzung das die Gemeindevertreter überhaupt Kenntnis von den einzelnen Unterlagen haben müssen, um diese dann abfordern zu können! Wie sollen die Gemeindevertreter zu einer objektiven Entscheidung kommen können, wenn ihnen nicht automatisch alle wichtigen Unterlagen vorliegen und sie davon keinerlei Kenntnis besitzen? Ebenso verfahren wurde mit dem Beschluss des OVG zum 2. Ba der Wilhelm – Pieck – Straße! Da musste sich erst Gemeindevertreter und BIV - Mitglied Klaus – Dieter Hamann die Mühe machen, den OVG – Beschluss zu kopieren und allen Gemeindevertretern auf ihren Platz zu legen, weil sich der Beschluss eben nicht in ihren „blauen Mappen“ befand!

Um dieses noch zu verdeutlichen:
Auch wurden die Gemeindevertreter nicht eingeladen oder wenigstens davon in Kenntnis gesetzt, das es zum 2. Ba
der Wilhelm – Pieck – Straße und zur Erneuerung der Strassenbeleuchtung jeweils eine Anwohnerversammlung in der FAW – Schule gab!

Unsere zweite Darlegung bezog sich auf die letzte Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses in Bezug auf die Beseitigung der Querpflasterung in der
Wilhelm – Pieck – Straße. Hier vertreten wir die Ansicht, dass das Ingenieur – Planungs – Büro (IBP) seinerzeit die Baumaßnahmen geplant und überwacht hat. Das IBP hätte wissen müssen, das eine Querpflasterung zu einer unerträglichen Geräuschimmission führt! Zumal doch der Herr Henkel vom IBP zum Thema der Instandsetzung des 2. Ba der
Wilhelm – Pieck – Straße entgegen der Fachleute für Natursteinpflaster behauptete:
„Reparaturarbeiten lösen nicht das Regenwasserproblem und sie verbessern auch nicht die Tragfähigkeit der Straße. Sie würde immer wieder repariert werden müssen“.
Nun soll dieser Zustand, natürlich wieder zum Nachteil der Steuerzahler, verändert werden! Da kann man nur hoffen das der Finanzausschuss „an die Decke geht“, wenn die dafür notwendigen Kosten von etwa 38.000 – 40.000 Euro (bisher nur geschätzt) an diesen herangetragen werden?! Denn warum soll der Gemeindehaushalt, und damit letztlich der Steuerzahler, mit dieser Summe belastet werden, wenn das IBP dieses Manko nicht erkannt hat? Dann hat sich das IBP verkalkuliert und muss die Kosten dafür selbst tragen. Ganz abgesehen davon müsste nicht nur die Querpflasterung beseitigt werden, sondern gleichfalls der ebenso gepflasterte Randstreifen! Dieser führt genauso zu unerträglichen Geräuschen, wenn beispielsweise ein PKW nach rechts ausweichen muss, weil ihm ein LKW entgegen kommt.
„Den Vogel abgeschossen“ hat letztlich der Bürgermeister, als ein Anwohner der Birkenstrasse in der Einwohnerfragestunde das Thema „Erneuerung der Strassenbeleuchtung“ ansprach und eine Frage an ihn richtete!
Die Antwort ist so abartig, das wir dieser hier, an dieser Stelle, einen eigenen Absatz einräumen:

Herr Dr. R. Uecker wollte vom Bürgermeister wissen, warum z.B. die Strassenbeleuchtung in der Birkenstrasse erneuert werden soll, wo sich doch 88% der Anwohner laut der Unterschriftenliste dagegen aussprachen und warum nicht wichtigere Strassenzüge vorgezogen werden?

Der Bürgermeister beantwortete die Frage nicht und auf den Einwand unserer Gemeinderatsvorsitzenden, Frau Rita Schmidt, das er die Frage aber nicht beantwortet habe, äußerte er:

„Ich habe die Frage nicht beantwortet, das ist richtig!“

Frau Schmidt darauf: „Ja aber wenn ein Bürger eine berechtigte Frage hat, hat der Bürger auch das Recht, diese beantwortet zu bekommen!“
Worauf Herr Borchardt wiederum sagte:

„Ich habe die Frage deshalb nicht beantwortet weil es mir zu primitiv ist mich mit den Bürgern darüber zu streiten, welche Strassen dafür nun wichtig sind oder nicht!“

Etwas später dann fügte er dem noch hinzu:
„Wir können bei der Auswahl der Strassen ja nicht danach gehen, wer dort nun arm oder reich ist.“

Seltsam, auf der letzten Hauptausschusssitzung wurde auch dazu etwas völlig anderes gesagt!
An dieser Stelle möchten wir anmerken, das solche Äußerungen des Bürgermeisters nur die gesamte Haltung und Einstellung der Verwaltung zu ihren Bürgern deutlich macht! Man hat dort vergessen, dass eine Verwaltung ein Dienstleister am Bürger ist, und nicht umgekehrt!
Hier muss nun selbst dem letzten, gutgläubigen Bürger auffallen, welchen Stellenwert er für die Gemeindeverwaltung einnimmt:
Nämlich das Letzte zu sein!!!
Man ist ja bereits so einiges gewöhnt, aber das ist die absolute Härte!
Völlig entsetzt und fassungslos zu solchen Ausführungen antworteten wir dem Bürgermeister:

„Herr Bürgermeister, wir sind einigermaßen entsetzt und erschüttert zugleich darüber, welche Antworten Sie den Bürgern entgegenschleudern, deren Gelder Sie aber haben wollen!“

Von derartigen Aussagen kann man sich nur distanzieren! Wir raten allen betroffenen Bürgern zum Widerstand und kündigen der Verwaltung bereits heute schon vorsorglich entsprechende Maßnahmen an!
eingestellt am 18.06.2010

Anwohnerversammlung der Dr. – Manasse – Strasse am 08.06.2010

Zum geplanten Ausbau, Gehweg/Beleuchtung der Dr. – Manasse - Strasse hatten wir am 08.06.2010 zu einer Anwohnerversammlung geladen.
Zu dieser erschienen erfreulicher Weise mehr als zwei Drittel der Anwohner, die sich ganz klar gegen einen geplanten Ausbau, bzw. wie dort ausgebaut werden soll, aussprachen. Ebenfalls anwesend war unser Partner, der Rechtsanwalt Herr Dr. Jürgens aus Berlin, der die rechtliche Situation darlegte und über die weitere Vorgehensweise der Bürger informierte.

Übrigens tat Herr Dr. Jürgens dies unentgeltlich, wofür wir uns bei ihm auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bedanken möchten!

Er ist in Rechtsangelegenheiten der Ansprechpartner für unsere Bürger und wir haben seine Kanzlei auf unserer BIV – Homepage verlinkt. Sie können aber auch den oberen Link anklicken um direkt auf seine Webseite zu gelangen.

 Informiert wurde darüber, das:

- Die Bürger sich zusammenschließen, und auf diese Art die Kräfte bündeln
sollten. Das schafft eine Waffenparität gegen die Gemeinde. Beispielgebend dafür ist der Erfolg beim 2. Ba der Wilhelm – Pieck – Strasse.

- Man ein Musterverfahren anstreben sollte, weil dies am sinnvollsten ist.

- Der Gemeinde das Know How fehlt und diese keinerlei Fingerspitzengefühl im Umgang mit ihren Bürgern hat. Der Beweis dafür war, das man auf der letzten Ortsentwicklungsausschusssitzung die Bürger nicht ausreden ließ und diese überhaupt nicht ausreichend gehört und einbezogen wurden, und das trotz der gültigen Einwohnerbeteiligungssatzung.

- Die Frage geklärt werden muss, warum unsere Gemeinde sich solche Investitionen leisten kann, wo es doch eine Haushaltssperre für ganz Brandenburg gibt und keine Gelder vorhanden sind.

- Ebenso die Frage nach einer Ausschreibung seitens der Gemeinde beantwortet werden muss und es nicht sein kann, dass immer nur ein und dasselbe Planungsbüro die Aufträge bekommt. Außerdem müssen Planungen und Bauausführungen betriebswirtschaftlich richtig betrieben werden.

- Das die Gemeinde immer wieder an ihre Instandhaltungs- und Verkehrssicherungspflicht erinnert, und dazu angehalten werden muss.

- Das bei der Baumaßnahme der Verlegung der Abwasserleitung vermeidbare Schäden durch schlampige Arbeit und Bauaufsicht entstanden sind, so das man, bei entsprechend richtiger Ausführung heute weniger Aufwand betreiben müsste und auch Geld sparen könnte, welches man ja zum Großteil von den Bürgern haben, und so die Verfehlungen der Gemeinde kaschieren will.

Eine regelrechte Glanzleistung erbrachte die Familie Gest! Frau Gest gab bereits am Anfang bekannt keine Zeit zu haben und man fragte sich, warum sie dann überhaupt erschienen ist. Herr Gest arbeitete regelrecht gegen seine Nachbarn und meinte: „Herr Hamann, was Sie hier machen ist rechtswidrig! Eine Anwohnerversammlung darf nur der Bürgermeister abhalten.“
Bevor man sich jedoch entblödet (oder wie man es im allgemeinen Sprachgebrauch heißt „zum Klops macht“) sollte man sich doch besser vorher informieren, das Versammlungsrecht studieren oder lieber den Mund halten! Wahrscheinlich kannte Herr Gest noch die DDR – Klausel: „Ab drei Mann ist Cliquenbildung und das ist verboten?!“
Des Weiteren äußerte er bei unserer Veranstaltung noch einmal, das ja alle Anwohner zu den runden Tischgesprächen Einladungen erhalten hätten, was diese jedoch verneinten. Auch von einem Gutachten welches zum Zustand der Strassenbäume erstellt wurde, wusste keiner der Anwohner.
Als er dann auf die Notwendigkeit der Verlegung des Gehweges auf die Ostseite und der Erneuerung der Strassenbeleuchtung hinwies, und verschiedene Ingenieure, u.a. sich selbst und Herrn Daut anführte, und das diese ja alle „vom Fach seien“, erntete er sofort als Antwort: „Fachidioten gibt es schließlich überall. Das heißt aber noch lange nicht, dass all diese Ingenieure auch wirklich eine Ahnung von der Materie hätten!“
Kurzum Herr Gest disqualifizierte sich auf der ganzen Linie selbst und outete sich als höchst unglaubwürdig! So macht sich eben jeder zu dem, was er ist.
In jedem Falle war es eine gute und informative Veranstaltung für unsere Bürger!

An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich betonen das es sich bei den in diesem Artikel verfassten Aussagen um solche handelt, die nicht durch uns, sondern durch Dritte getätigt wurden, von denen wir uns distanzieren müssen! Wir geben hier nur die getätigten Meinungsäußerungen der Bürger wieder.
eingestellt am 10.06.2010 


Es sind immer die gleichen Ausreden!

Am 18.05. fand in der FAW Gesamtschule eine Anliegerversammlung zur Erneuerung der Strassenbeleuchtung verschiedener Straßen statt. Dort waren auch wieder zwei Mitglieder der Bürger Interessen Vertretung anwesend! Ob es sich nun um den geplanten Ausbau des 2. Ba der Wilhelm - Pieck - Strasse handelte oder um diese geplanten Maßnahmen so ist es doch sehr auffällig, das die Verwaltung immer die gleichen Ausreden benutzt, um die Bürger durch ein Übergehen derselben zu überzeugen.
Unverständlich ist dabei dass man auch nicht davor zurückschreckt, sich der Lächerlichkeit auszusetzen. So wurde die Gemeinde auch auf dieser Veranstaltung wieder verhöhnt und ausgelacht. Man hält die Bürger, beinahe schon ganz offiziell, für dumm!
Man spricht beispielsweise "von der Herstellung der Verkehrssicherungspflicht", weil die Strassenbeleuchtung an einigen Stellen angeblich so marode sei, das diese Maßnahmen nun in diesem Sinne zwingend notwendig wären. Jeder Bürger jedoch weiß, dass dies eine Lüge ist! Ohnehin unklar ist dabei, dass man von der "
Herstellung der Verkehrssicherungspflicht" spricht, diese jedoch in vielerlei anderer Hinsicht kaum eine Rolle spielt, wo sie jedoch zwingender wäre. Das man dann von den Bürgern ausgelacht wird ist dann die logische Folge!
Unberücksichtigt von unserer Gemeinde bleibt nach wie vor die Bürgermeinung, trotz Einwohnerbeteiligungssatzung! Man darf die sehr wichtigen Lebensumstände unserer Bürger doch nicht vergessen! Da gibt es viele Rentner die logischerweise um ihr bisschen Rente bangen. Arbeitslose, die ohnehin nicht wissen wovon sie was bezahlen sollen und schließlich noch die Wirtschaftskrise, die so manch arbeithabenden Menschen dennoch zur Verzweiflung treibt. Unsere Gemeinde stört das nicht! Diese verhält sich seinen Bürgern gegenüber wie immer im Alleingang: Wir machen was wir wollen, Hauptsache der Bürger zahlt.
Da kann man die Bürger dann verstehen wenn sie sagen: "Na dann geht doch auch allein zur Wahl und wählt Euch doch gleich selbst".
Apropos Wirtschaftskrise! Entweder diese gibt es eigentlich gar nicht, oder unsere Gemeinde bleibt davon unberührt?! Denn Geld scheint doch hier überhaupt keine Rolle zu spielen. Im
2. Ba der Wilhelm - Pieck - Strasse sollte es finanziell gesehen egal sein, ob nun für 30.000,00€ instandgesetzt oder für 750.000,00€ grundhaft ausgebaut wird. Das ist ja "nur" ein Unterschied von "läppischen" 720.000,00€! Ebenso bei der Strassenbeleuchtung. Hier verweist man sogar darauf, dass diese mit einer Nachtabsenkung versehen wird.
Ein Gespräch mit einem Gemeindevertreter aus Fredersdorf um die gleiche Problematik förderte zu Tage, das man dort aus Kostengründen keine Nachtabsenkung vorsieht, weil zu teuer. In unserem Doppeldorf scheint dies dann wohl kein Problem zu sein, vor allem wenn man bedenkt, das die Gemeinde ja das anteilige Geld (66,66%) der Bürger haben will. Die Gemeinde hingegen übernimmt nur 33,34%.
Genauso ein Unsinn ist die immer wieder von Herrn Daut verwendete Ausrede: "Die Anlieger hätten ja einen Vorteil davon." Ach ja? Inwiefern? Denn eine funktionierende Strassenbeleuchtung ist doch vorhanden! Ein Anlieger würde bei einer nicht funktionierenden 
Strassenbeleuchtung, salopp ausgedrückt, ebenso "auf die Fresse" fallen, wie ein Bauamtsleiter, anderer Bürger oder Urlaubsgast, wenn sie dort entlanggingen. Ergo, es haben alle einen Vorteil davon und nicht nur der/die Anlieger und die Kosten müssten auf alle Steuerzahler umgelegt werden!
Eine Erneuerung der Strassenbeleuchtung ist zwar grundsätzlich eine beitragspflichtige Maßnahme, aber zu prüfen wäre inwieweit diese zum jetzigen Zeitpunkt auch wirklich notwendig ist und welche Kosten wofür entstehen. Man kann ja schließlich preiswerte oder teure Laternen verwenden. Auch der Fakt der Nachtabsenkung, die die Bürger ja mittragen müssen, dient am Ende nur der Ersparnis der Gemeinde! Und wo bleiben kostenmäßig die Anlieger?
Völlig unverständlich ist das die Gemeinde immer wieder, und trotz der bereits erwähnten "Einwohnerbeteiligungssatzung", gegen die Bürger entscheiden will und diese überhaupt nicht mit einbezieht! Für unsere Verwaltung reicht offensichtlich die jeweilige Anliegerversammlung als Einbeziehung aus. Anstatt mit den Bürgern eine Abstimmung im gegenseitigen Einvernehmen zu erzielen, wird diesen lediglich etwas aufoktroyiert! So kann es ja wohl auch nicht sein?!
Die logische Folge davon sind dann Widersprüche und eine Klageflut, die kostenmäßig dann alle Steuerzahler belastet. Warum? Wir können jedem nur raten, sich dagegen zu wehren, in den Widerspruch zu gehen und ggf. zu klagen! Wer daran interessiert ist Unterschriften in seiner Strasse dagegen zu sammeln, kann bei uns eine vorbereitete Unterschriftenliste anfordern!
eingestellt am 27.05.2010 

Aufstellungsverfahren zum Bebauungsplan "Luisenstrasse" im OT Petershagen

Aufpassen sollten alle  Anwohner und Betroffenen beim Aufstellungsverfahren zum Bebauungsplan "Luisenstrasse"! Hier wird wieder einmal mit Lügen und Mogeleien der Verwaltung gearbeitet, frei nach dem Motto: "Das merkt ja keiner!"
Doch wir! Bei dieser Sache wird versucht, abgesehen davon dass viele sich gegen diesen Bebauungsplan aussprachen, ein Teilstück mit hineinzunehmen, welches gar nicht in diesen Bebauungsplan gehört. Dabei versucht man das Teilstück Luisenstrasse, Annenstrasse, Ilsenstrasse und Rohrwiesenweg entgegen aller Bestimmungen und Absprachen zu integrieren! (siehe dazu auch den rot umrandeten Bereich des Bildes unter Spezielles)
Wir erinnern noch einmal darauf, was 
Bauamtsleiter Daut und seine Mitarbeiterin Frau Marsand auf den Anliegerversammlungen am 25.03.2009 und 30.03.2009 geäußert hatten:

- das die Gemeinde nicht vorhat die Pächter von Ihren Grundstücken zu vertreiben

- das der Bebauungsplan nicht die Pachtverträge auflösen wird

- das es dort derzeit noch keinerlei Planung gibt

- das es ein Gerücht sei, das dort Stadtvillen gebaut werden sollen

- das auf dem ehem. Müllkörper kein Obst und Gemüse angebaut werden darf, bevor eine grundlegende Entsorgung stattgefunden hat

- das dort ohnehin nicht gebaut werden kann, wegen des angrenzenden Naturschutzgebietes

- das die Pächter gefragt werden müssen, was diese weiter planen, falls mal eine Wohnbebauung spruchreif werden sollte

Nun werden die Pächter und Anwohner gefragt, allerdings nur durch die Veröffentlichung des Amtsblattes. Sie alle haben es erhalten! Hier muss bis zum
21. 05.2010 Widerspruch eingelegt werden, um zu verhindern, dass dies so durchgeht. Wir werden es fristgerecht tun, schließen Sie sich uns an!
eingestellt am 20.05.2010


Information zum Bauvorhaben Einkaufsmarkt Tasdorfer Strasse / Mierwerder Weg

Wir haben durch die Norma Lebensmittelhandelsgesellschaft die Information erhalten, das der Bau des Einkaufsmarktes auch im 2. Quartal dieses Jahres noch nicht stattfinden wird! Die Gründe dafür sind das erstens das Bauplanungsamt 21 Veränderungspunkte verlangt hat, zweitens die untere Naturschutzbehörde 7 Einwände hat und der hauptsächlichste Grund ist, das die Änderung des B - Planes durch unsere Gemeinde noch nicht abgeschlossen ist und die Norma somit keinen Bauantrag einreichen kann.
Auch hierzu soll in der heutigen
Gemeindevertretersitzung eine Abstimmung erfolgen! Der dazu aufgeführte Tagesordnungspunkt lautet:

13. Abwägungsbeschluss zum Änderungsverfahren zum Bebauungsplan "Tasdorfer Straße / Mierwerder Weg", OT Petershagen - Änderungsbereich
      Mierwerder Weg

Die  heutige
Gemeindevertretersitzung dürfte also sehr interessant werden!
eingestellt am 20.05.2010

Noch einmal die Wilhelm - Pieck - Strasse

Heute Abend fällt die Entscheidung durch die Abstimmung der Gemeindevertretung ob der 2. Ba der Wilhelm - Pieck - Strasse nun grundhaft ausgebaut werden soll oder nicht. Dort stehen unter anderem folgende Tagesordnungspunkte zur Debatte:

11.      Beschluss über den Ausbau der Wilhelm - Pieck - Straße (OT Petershagen) im Bereich zwischen Triftstraße und Rathausstraße

12.1    Beschluss zur Bestätigung des Projekts zum grundhaften Ausbau Wilhelm - Pieck - Straße im Bereich zwischen Triftstraße und Rathausstraße

12.2    Beschluss über die Bildung von Abschnitten zur Berechung der Straßenausbaubeiträge für den grundhaften Ausbau in der Wilhelm - Pieck - Straße

Hierzu  wurden alle Anwohner des 2. Bauabschnittes der Wilhelm - Pieck - Strasse von uns eingeladen! Wer ebenfalls an dieser Gemeindevertretersitzung und den Abstimmungen zu diesem Thema interessiert ist, kann an dieser öffentlichen Veranstaltung teilnehmen. Sie beginnt um 1930 Uhr in der Aula der FAW – Gesamtschule in der Eggersdorfer Strasse 91 in Petershagen. 
eingestellt am 20.05.2010


Das Chaos um die Wilhelm - Pieck - Strasse oder: "Der Versuch die Bürger über den Tisch zu ziehen!"

Spätestens seit der Anliegerversammlung am 31.03.2010 in der FAW - Schule weiß die Gemeindeverwaltung sicher, das sich die Bürger nicht mehr länger für dumm verkaufen lassen, was die Wilhelm - Pieck - Strasse anbelangt!
Abgesehen davon dass ein Großteil gegen die Beitragsbescheide geklagt hat und diese für rechtswidrig erklärt wurden, 
erklärten die Anlieger an ihrem Bestreben, das der 2. Bauabschnitt nicht grundhaft ausgebaut wird, festzuhalten.
Seitens der Verwaltung sind hier viele Fehler gemacht worden. Dessen ist man sich auch bewusst und will diese auf die Bürger umlegen in der Hoffnung, sie würden es nicht merken. Falsch gedacht! Gerade wenn es um ihr Geld geht, werden die Bürger hellhörig. Allein das Beispiel Wilhelm - Pieck - Strasse belegt eindeutig das es durchaus berechtigt, ja sogar zwingend notwendig ist, extrem gut aufzupassen, was Gemeindeverwaltung und Gemeindevertretung machen.
Dennoch versucht man, seitens der Verwaltung, sich  weiterhin herauszuwinden, bietet den Anliegern einen unannehmbaren Vergleich an, um das Ruder doch noch herumzureißen.
Aber man hat wieder einmal "die Rechnung ohne den Wirt" gemacht! Die Anlieger lassen sich keinesfalls "einlullen" und ziehen die Daumenschrauben weiter an. So wurde die Gemeindeverwaltung nun aufgefordert, aufgrund des Beschlusses des OVG vom 30.11.2009, die Summen der bereits gezahlten Strassenausbaubeitragszahlungen sowie der Nacherhebungsbeiträge an die Anlieger zurück zu zahlen.

ÜBRIGENS: wurde in einer von der BIV geladenen Veranstaltung zu diesem Thema (am gestrigen Tage im Hotel Blaufuchs) von einem Berliner Fachanwalt
die Rechtmäßigkeit der Anliegerbegehren bestätigt!

Des Weiteren wandten sich die Anlieger, aber auch die BIV, an den Landrat und die Kommunalaufsichtsbehörde. Es wird klar ersichtlich, dass man dort eben so wenig Lust hat seinen Aufgaben gerecht zu werden, wie in anderen Behörden. Man geht in solchen Behörden davon aus das der Bürger eine Antwort erhält, mit dieser zufrieden sein muss weil er ja keine andere Wahl hat und damit wäre die Sache dann für die Behörden erledigt.
In der Regel leider schon, aber nicht mit uns  lieber Herr Landrat und liebe Kommunalaufsichtsbehörde!
Wir unterrichten unsere Bürger, machen es öffentlich, und vermiesen Ihnen somit die Tour.
Aus diesem Grunde kündigten wir bereits an, die Dokumente auf unserer Homepage wieder unter:
Spezielles einzustellen!
eingestellt am 22.04.2010 

Bürgermeister handelte erfreulich schnell!

Es liegt in der Natur des Menschen das er positives lieber verkündet, als negatives! Auch wir möchten lieber positives vermelden, so es denn auch möglich ist!
Dies ist nun der Fall, denn unser Bürgermeister hatte auf unseren erneuten Hinweis zur Parksituation in der Petershagener Annenstrasse prompt reagiert.

Am 12.04.2010 übersandten wir ihm unser Schreiben per Mail, das die Firma BVLT (Berliner Verkehrs Leit Technik) ihre Fahrzeuge wieder einmal völlig verkehrswidrig und nicht hinnehmbar, beidseitig der Annenstrasse, geparkt hatte. Dabei stand ein Anhänger sogar weniger als 2,00m von den Schnittkanten der Annenstrasse / Mierwerder Weg ab. Es ist schon recht seltsam wenn eine Firma mit einem solchen Namen die Verkehrsregeln nicht beherrscht!
Bereits am 16.04.2010 war feststellbar, dass zwei LKW und ein Anhänger nicht mehr in der Annenstrasse geparkt wurden, sondern auf dem Feld an der Dorfstrasse / Tasdorfer Strasse.
Der viel zu dicht an der Ecke abgestellte Anhänger wurde ebenfalls um etliche Meter nach vorn in die Annenstrasse gezogen.
Unser Bürgermeister hat damit gezeigt wie schnell sich einfache Probleme beheben lassen, und das ist natürlich lobens- und erwähnenswert!

eingestellt am 21.04.2010


Unser Bauamtsleiter Daut schlägt Münchhausen um Längen!

Auf der Gemeindevertretersitzung im Februar dieses Jahres äußerte Bauamtsleiter Ulrich Daut zum Ausbau des 2. Bauabschnittes der Wilhelm - Pieck - Strasse, das dieser grundhaft ausgebaut werde, weil das OVG in seinem Beschluss vom 30.09.2009 festgestellt habe, das dieser ausgebaut werden muss.
Da dies natürlich nicht stimmt und die Gemeinde ganz andere Interessen an dem grunhaften Ausbau verfolgt, fragten wir Herrn Daut in der
Gemeindevertretersitzung im März, wie er zu dieser Erkenntnis käme, wenn das doch gar nicht in dem OVG - Beschluss steht?
Eigenartigerweise leiden viele, wenn sie dann auf solche und ähnliche Äußerungen angesprochen werden, an akutem Gedächtnisverlust und daher antwortete Herr Daut  auch erwartungsgemäß, das er sich gar nicht daran erinnern könne, das so gesagt zu haben!
Nun haben wir jedoch ein Schreiben der Gemeinde an einen Anwohner des 2.
Bauabschnittes bekommen, in dem es genau so steht, wie Herr Daut es in der Februarsitzung geäußert hat! Dazu auch wieder die Kopie dieses Schreibens unter: Spezielles. Selbst wenn er dieses Schreiben nicht erstellt und unterzeichnet haben sollte, so hatte er zumindest die Kenntnis davon. Wie könnte er sonst wohl etwas äußern, woran er sich nun nicht mehr erinnert?

Auch auf der Anliegerversammlung am 31.03.2010 in der FAW - Schule sprachen wir ihn auf die so gern verwendete Aussage der "Verkehrsberuhigung" an.
 
ANMERKUNG:

Dazu muss man wissen, dass zu einer 
"Verkehrsberuhigung" offensichtlich alles zählt, bei der unsere Gemeinde nach den Bauausführungen, ihrer Kontrollpflicht nicht nachgekommen ist, bzw. nichts an der jeweiligen Situation ändern kann oder will!
 
Herr Daut meinte nämlich das in Abständen parkende Fahrzeuge auf beiden Strassenseiten zu einer
"Verkehrsberuhigung" beiträgt. Nun fragten wir auch nach seiner Meinung, inwieweit denn im 1. Bauabschnitt der Wilhelm - Pieck - Strasse eine Verkehrsberuhigung gewollt war, denn durch die in der Kurve parkenden Fahrzeuge ist ja (in jedem Falle wenn einem ein LKW entgegen kommt) eine ungehinderte Fahrt unmöglich, man muss oft sogar auf den Gehweg ausweichen, den LKW durchlassen um seine Fahrt fortzusetzen. Darauf antwortete Herr Daut zweimal hintereinander lapidar: "Stimmt nicht!" und damit war er fertig.
eingestellt am 15.04.2010

Lernt er es noch, oder lernt er es nicht mehr?

Es ist schon traurig wenn man einem Bürgermeister immer wieder seine Aufgaben und Pflichten erklären muss, besonders dann, wenn dieser sich bereits in seiner zweiten Amtsperiode befindet. So hatten wir zum wiederholten Male mit Herrn Borchardt einen Disput diesbezüglich auszutragen, den wir unseren Bürgern nicht vorenthalten wollen. Es ging dabei um die reine Weiterleitung einer Bürgeranfrage, auf welchem der nachfolgende Schriftwechsel folgte:

Sehr geehrter Herr Quander,

mit denselben Fragen, die Sie namens des von Ihnen vertretenen Vereins an uns richten, wandte sich der Gemeindevertreter Börner an mich, der gleichfalls versichert, die Bürger zu informieren, die sich mit diesen Fragen an ihn wandten.
Sie wurden dem Gemeindevertreter inzwischen beantwortet.

Angesichts der Ansicht, die der von Ihnen vertretene Verein über meine Person vertritt, kann er von mir doch gar keine ehrliche Antwort zu irgendeiner Frage erwarten.
Weshalb will der Verein von mir dann überhaupt Fragen beantwortet haben?

Da meine Antwort für den BIV e.V. keinen Wert hat, werde ich keine Zeit für dafür aufwenden.

Hochachtungsvoll

Olaf Borchardt
Bürgermeister der Gemeinde Petershagen/ Eggersdorf

Und hier unsere Antwort:

Sehr geehrter Herr Borchardt,

inzwischen ist uns auch bekannt dass sich die Bürger sowohl an die Bürgerfraktion und an uns gewandt haben.

Wir freuen uns über Ihre Ehrlichkeit dazu dass Sie selbst zugeben, dass man Ihrerseits "keine ehrliche Antwort zu irgendeiner Frage erwarten" kann, andererseits möchten wir Sie an Ihre Verpflichtungen erinnern!

Es ist nun leider einmal so, dass Sie es noch mal als Bürgermeister geschafft haben, dennoch sind Sie dazu verpflichtet Fragen zu beantworten, die unsere Bürger betreffen!

In der Vergangenheit war es ja leider so, das Sie die Fragen nur unzureichend, oder vom Sinn her überhaupt nicht beantwortet haben.

In diesem Fall liegt es gar nicht in Ihrer Entscheidung ob Sie dafür Zeit aufwenden wollen oder nicht!!! Sie werden schließlich nicht von "Paule Schulze" sondern von allen Steuerzahlern unseres Doppeldorfes bezahlt, die auch ein Auskunftsrecht Ihrerseits haben! Wenn Sie das nicht wollen, dann gehen Sie doch einfach nach Hause!
Darüber hinaus sollten Sie sich lieber die Frage stellen warum sich Bürger überhaupt an die BIV oder die Bürgerfraktion wenden, anstatt direkt an Sie oder die Gemeinde?!

Dennoch danken wir herzlichst für Ihre Ausführungen, unsere Webseite lebt ja schließlich davon!
Eine Beantwortung der Fragen ist in diesem Fall nun auch nicht mehr von Nöten,

noch viel Hochachtungsvoller

Ingo Quander
1. Vorsitzender der Bürger Interessen Vertretung von Petershagen - Eggersdorf


Man sollte doch eigentlich annehmen können, das ein Bürgermeister nach mehr als 8 Jahren Amtszeit nun allmählich weiß, welches seine Aufgaben sind!
Zumal die weitergeleitete Bürgeranfrage abschließend noch den Satz:

"Da nur Sie als Bürgermeister diese Punkte beantworten können, bitten wir um eine möglichst kurzfristige Stellungnahme, bedanken uns im Voraus und verbleiben...
"
enthielt, ist es absolut blödsinnig zu fragen, "weshalb der
Verein dann überhaupt Fragen beantwortet haben" will. Denn nicht der Verein will hier die Fragen beantwortet haben, sondern die Bürger, deren Fragen wir an den Bürgermeister weitergeleitet haben! Allein das spricht schon für sich.
eingestellt am 14.04.2010

Anlieger der Wilhelm - Pieck - Strasse "watschen" die Verwaltung ab!

Die Anliegerversammlung am 31.03.2010 war für unsere Gemeindeverwaltung ein absoluter Reinfall! Man hatte sich wohl wieder einmal ausgemalt die Bürger "herumzubekommen", was jedoch nicht gelang.  Sowohl das Planungsbüro als auch der Bürgermeister und Bauamtsleiter wurden verhöhnt und ausgelacht.
Bereits im Vorfeld 
hatten sich 35 Anlieger des 2. Bauabschnittes mit einer Unterschriftenliste gegen den geplanten grundhaften Ausbau ausgesprochen!
In der Anliegerversammlung brachten sie unmissverständlich zum Ausdruck dass sie in jedem Falle weiter Klagen werden, wenn
die Gemeinde an dem grundhaften Ausbau des 2. Bauabschnittes festhalte.
eingestellt am 14.04.2010 

Anliegerversammlung am 31.03.2010 zum geplanten Ausbau des 2. Bauabschnittes der Wilhelm - Pieck - Strasse

Am 31.03.2010 findet in der Aula der FAW - Gesamtschule eine Anliegerversammlung zum geplanten Ausbau des 2. Bauabschnittes der Wilhelm - Pieck - Strasse statt! Da seitens der Gemeinde weder der Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes gewürdigt wird, noch die Einwohnerbeteiligungssatzung zur Anwendung kommt, haben wir an den Bürgermeister ein Schreiben gerichtet, welches nochmal alle Fakten dazu enthält!
Dieses Schreiben finden Sie zu Ihrer Information auch unter Spezielles.
eingestellt am 29.03.2010 

Günter Börner ist neuer Gemeindevertreter in der Bürgerfraktion

Da unser Mitglied Klaus - Dieter Hamann sein Amt als Gemeindevertreter zum März dieses Jahres niedergelgt hat rückt nun Günter Börner nach, der zusammen mit Hans - Joachim Kannekowitz die Bürgerfraktion besetzt. Die Bürgerfraktion arbeitet mit der BIV zusammen, hat aber eine eigene Homepage.
Diese erreichen Sie unter: www.bidodo.de
eingestellt am 29.03.2010 

Serverprobleme unseres Providers

Auf Grund von Serverproblemen unseres Providers waren unsere Seiten etwa eine Woche lang nicht online verfügbar!
Dafür entschuldigen wir uns und bitten um Ihr Verständnis.

eingestellt am 08.03.2010


Darf man so einen Menschen wählen?

Am kommenden Sonntag, dem 28.02.2010, sind nun die Bürgermeisterwahlen. Die Frage für die Bürger ist, wen sie denn nun wählen?
Wählen Sie wen Sie möchten, nur bei einem Herrn Borchardt sollten Sie es sich gut überlegen ob es klug ist, ihn noch einmal zu wählen.

Wir haben gute Gründe dafür diese Frage zu stellen!
Viele Meinungen haben wir dazu gehört, unter anderem:
„Der derzeitige Bürgermeister Borchardt sei das geringere Übel“ und „Der hat unsere Straße gebaut und wir mussten nichts dafür bezahlen!“

Welchem Trugschluss doch die Bürger da unterliegen! Wir alle sind doch Steuerzahler. Da kann man doch wohl erwarten das, wie in jeder anderen Gemeinde auch, Straßen gebaut werden oder? Auch dass die Straße nichts gekostet hat ist völlig falsch gedacht, weil dies ja nur eine Übergangslösung für einige Jahre darstellt. Denn wenn die vermeintlich „kostenlose Straße“ welche ja nur saniert wurde (nach einer starken Abnutzung) wieder einer Baumaßnahme unterzogen werden muss, dann wird sie nämlich grundhaft ausgebaut und der Bürger wird mit satten 90% der Baukosten zur Kasse gebeten! Ob das die jetzigen Befürworter des Herrn Borchardt dann auch wirklich wollen? Wohl kaum! Kurzsichtige Denkweisen kann man mit billig kaufen gleichsetzen.

Diese „Tricksereien“ sind aber nicht das Einzige, was man diesem Mann vorwerfen kann und muss:

Kompetent, ehrlich, bürgernah steht auf seinem Wahlplakat – und nichts stimmt!

So hat er im Wahlforum der Petershagener Kirche beispielsweise geäußert:
„Es gäbe nichts, was man noch besser machen könnte!“
Ein Bürgermeisterkandidat sollte nicht nur von Ehrlichkeit reden, sondern dies bereits in seiner Wahlwerbung beweisen! Aussagekräftig und grundehrlich sollte diese sein und könnte in seinem Fall etwa so klingen:

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger

Wie Ihnen bereits bekannt ist kandidiere ich, Olaf Borchardt, erneut für das Amt des Bürgermeisters. Sie alle kennen mich aus meiner letzten Amtsperiode und wissen, dass ich zwar zu nichts zu gebrauchen, aber dennoch zu allem fähig bin. Bitte geben Sie mir Ihre Stimme und nicht einem der anderen Kandidaten!

Für Ihr Vertrauen bedanke ich mich bereits jetzt,

Ihr Olaf Borchardt

Das wäre Ehrlichkeit und Bürgernähe! Stattdessen bedient er sich Täuschungen und Lügen um die Bürger auf seine Seite zu ziehen.
Was bedeutet nun die Aussage “Er sei das geringere Übel“?
Wer ihn wählt kann sich sicher sein das die nächstes Acht Jahre genauso verlaufen, wie die letzten Acht.
Auch seine Homepage strotzt nur von Falschmeldungen! Dort findet man unter anderem:

Keiner wird vertrieben Bestandsschutzregelungen sichern im Übrigen den Grundstückseigentümern, deren Häuser und Gebäude nicht den Festsetzungen der Bebauungspläne entsprechen, deren Fortbestand. Insoweit wird die Umsetzung mancher Bebauungspläne noch viele Jahre dauern.“

Ach tun Sie das? Herr Borchardt, Sie sind ein notorischer Lügner! Allein anhand dieser Aussage Ihrerseits fragen wir was die Gemeinde unter Ihrer Führung dann mit einem Achim Hetke versucht? Da soll ein alkoholkranker Mann zwangsenteignet werden, nur weil sich unsere Gemeinde einen schönen Bahnhofsvorplatz wünscht!
Oder die Pächter der Wochenendgrundstücke? Jahrzehntelang hat man gern die Pachten und noch Weiteres entgegengenommen, will diese nun aber gern von ihren Grundstücken vertreiben weil der Bau von Häusern lukrativer erscheint!

Etwas weiter oben widerspricht er sich dann auch noch:

Eingriffe in Eigentumsrechte Jedem der das Bild des Geländes um den S – Bahnhof einigermaßen kennt ist klar, dass in Nutzungs- und Eigentumsrechte an Grundbesitz von Bürgern eingegriffen werden musste, um das Ziel erreichen zu können. Mit nahezu allen Grundeigentümern konnte die Gemeinde alles einvernehmlich klären. Hier liegt der Vorrang des Gemeinwohls vor möglicherweise widersprechenden Interessen einzelner Grundstückseigentümer ziemlich klar auf der Hand.“

Wir würden dies wahrscheinlich genauso sehen, wenn wir immer noch den Sozialismus hätten! Eine weitere Aussage lautet:

„ Wer nichts macht, macht nichts verkehrt.“

Hmm, das scheint wohl Ihr generelles Lebensmotto zu sein Herr Borchardt oder?
Apropos „Vorrang des Gemeinwohls“:

Wir haben unter Spezielles einige Schreiben zwischen uns und dem Bürgermeister eingestellt aus denen seine Haltung dazu, wie auch zu anderem, klar ersichtlich ist. Damit dürfte dann auch eindeutig der letzte Beweis dafür erbracht sein, dass ihn weder das „Gemeinwohl“ noch das Interesse an unseren Bürgern herzlich wenig kümmert.
eingestellt am 23.02.2010


Eine Information für die Pächter der Wochenendgrundstücke

Auf der letzten Gemeindevertretersitzung am 18.02.2010 sprachen wir das Thema des Mitspracherechts der Pächter der Wochenendgrundstücke an.

Wir legten dar das inakzeptabel ist, das man zwar gern die Pachten und Weiteres über Jahrzehnte „einstreicht“, wenn es aber über die weitere Zukunft der Grundstücke geht, dürfen die Pächter nicht mitentscheiden. Schließlich haben wir ja nun eine Einwohnerbeteiligungssatzung und die Pächter sind zumindest als zeitweilige Einwohner mit allen Pflichten derselben anzusehen.

Die Gemeinderatsvorsitzende und zugleich Vorreiterin der Einwohnerbeteiligungssatzung antwortete darauf, dass die Pächter nun selbstverständlich ein Mitsprach- und Mitentscheidungsrecht erhalten, wenn es um ihre Grundstücke geht!
Bisher galt die Regelung dass diese keinerlei Mitsprachrecht haben, wenn es um ihre Pachtgrundstücke geht und sie hatten auch auf den Gemeindevertretersitzungen kein Rede- und Abstimmungsrecht.

eingestellt am 21.02.2010
 


Wieder einmal Frau Bräunling und "Ihr Doppeldorf"

Wieder einmal erdreistete sich die Redakteurin des Doppeldorfes unseren Beitrag für die Märzausgabe nach eigenem Ermessen zu zensieren und lehnte kurzerhand die Schaltung im Dodo ab!
Gemeint ist dabei der unten stehende Artikel „Skandalbeschluss“.

Dementsprechend reagierten wir darauf, es ist ja schließlich keinesfalls das erste Mal das sie an unseren Beiträgen herumzumäkeln hat, und geben es der Allgemeinheit auch zur Kenntnis. Im Gegensatz zu vielen Dingen welche Gemeindeverwaltung und Gemeindevertretung betreffen, sind unsere Beiträge nämlich tatsächlich transparent:

Sehr geehrte Frau Bräunling,

ja das hatten wir uns schon gedacht! Da können Sie mal sehen, wie einfach Sie zu durchschauen sind. Bereits mehrfach hatten wir Ihnen unsere Ansichten übermittelt, aber Sie begreifen es einfach nicht.
Bei Ihrer Art und Weise könnten Sie direkt die Schwester unseres derzeitigen Bürgermeisters sein da Sie, genau wie er, nur aus Lügen und Ausreden bestehen. Daher bekommen Sie dieses Mal meine ganz persönliche Meinung mitgeteilt, aber der Reihe nach:
Gerade Sie erdreisten sich uns „… nicht sattelfest in der deutschen Rechtschreibung zu sein“ vorwerfen zu wollen. Na dann nehmen wir uns doch gleich mal Ihre letzte Mail an uns vor:

„Sehr geehrter Herr Quander!

Wir werden diesen Beitrag nicht veröffentlichen.
Auseinandersetzungen zwischen Gemeindevertretern sollten nicht über die Ortszeitung ausgetragen werden. Die Parteien und Vereinigungen haben
jeweils ihre eigenen Publikationen, in den sie das tun können. Auch die Gemeindevertretersitzung ist dazu angetan, sich (sachlich) untereinander
auszutauschen. Wenn die BIV Herrn Krause etwas mitzuteilen hat, kann sie das  ebenso in einem Brief
tun. das geht schneller und belästigt nicht
eine Vielzahl von Lesern, die sich mit dem
Thema., um das es geht, nicht auskennen.
Der Medienrat von Petershagen/Eggersdorf sieht das ebenso wie ich. Und mal ganz nebenbei: Der oder die Verfasser des an mich gesandten
Artikels  ist (sind) alles andere als sattelfest in der deutschen Rechtschreibung. Auch in dieser Hinsicht könnte man das so ohnehin nicht
veröffentlichen.
Die Beiträge auf der "Parteienseite" sollten zur Information der gesamten Leserschaft  dienen und hauptsächlich Termine bzw. in maximal
25 bis 30 Zeilen Themen dienen, die von allgemeinem Interesse sind.

Mit frdl. Gruß

Edda Bräunling“

Wie Sie an dem blau markierten ersehen können, enthält bereits Ihre kurze Mail Fehler! Nach einem Satzende fängt man mit der Großschreibung wieder an! Ebenso wird ein Satz mit einem Punkt beendet, und nicht mit Punkt, Komma und dann klein weitergeschrieben.
Und diese sind, gemessen an Ihren anderen Mails, nur Kleinigkeiten. Solche Fehler findet man auch teilweise im Doppeldorf wieder! Ich könnte nun ewig so weitermachen. Wenn Sie also im Glashaus sitzen dann lassen Sie die Steine besser liegen!
Fehler können immer mal passieren im „Eifer des Gefechts“, aber dennoch sollte man sich erst einmal selbst kontrollieren, bevor man anderen etwas vorwerfen will.
Im Übrigen wurde schon im Februarheft unser Artikel aus völlig unverständlichen Gründen und völlig sinnlos verändert, Fehler eingebaut und einer Wertung unterzogen.

Das Zweite ist, das Sie sich zum wiederholten Male erdreisten unsere Beiträge einer Wertung aus Ihrer Sicht zu unterziehen!
Auch dazu hatte ich Ihnen mehrfach mitgeteilt dass Ihre Meinung hier nichts zur Sache tut und Sie aufgefordert, dies zu unterlassen!
Dass Sie es dennoch weiterhin tun zeigt ein Stück Primitivität Ihrerseits, ganz abgesehen davon, das Sie uns einmal mitteilten: „…dem Leser den Extrakt mitzuteilen, und dies möglichst ungefärbt und unparteiisch.“
Soso, deshalb sind Ihre parteiischen Verhaltensweisen auch so unparteiisch wie? Merken Sie es nicht selbst, wie oft Sie sich widersprechen?
Das Dritte ist das Sie unseren Beitrag nicht einmal verstanden haben!
Denn was den Herrn Krause anbelangt ist es ja nur ein kurzer Satz, der das Ganze lediglich abrunden soll. Somit könnte man Ihrer Auffassung nicht einmal ansatzweise folgen und somit handelt es sich dabei auch keinesfalls um „Auseinandersetzungen zwischen Gemeindevertretern“!
Aber wie gesagt, dazu muss man einen Beitrag nicht nur lesen, sondern auch geistig umsetzten. Und das gelingt Ihnen nicht!
Auch Ihre Wertung, ob es „eine Vielzahl von Lesern belästigt, die sich mit dem Thema um das es geht, nicht auskennen“, haben Sie jedes Mal als Ausrede gebracht! Langsam könnten Sie sich mal etwas Neues einfallen lassen.
Zum Einen können Sie es den Lesern selbst überlassen, was sie interessiert und was nicht und zum Anderen sollten Sie endlich damit aufhören, unsere Bürger für dämlich zu halten!

Im Gegensatz zu Ihnen wissen diese nämlich sehr viel besser Bescheid, als Sie glauben. Ach ja, da wäre auch noch die immer währende Ausrede mit den 25 – 30 Zeilen. Auch dazu hatten wir mehrfach Dispute in denen wir Ihnen, anhand anderer Beiträge, das Gegenteil bewiesen.
Auf eine konkrete Antwort diesbezüglich warten wir noch heute!
Und feige sind Sie obendrein noch! Oder denken Sie vielleicht wir hätten es nicht bemerkt, dass Sie in Anbetracht Ihrer Fehler kein reines Gewissen haben und bei jeder Gemeindevertretersitzung so zu Ihrem Platz laufen, dass Sie keinesfalls an uns vorbei müssen? 
Eigentlich müssten Sie Herrn Hamann dankbar sein! Nur ihm haben Sie es zu verdanken dass wir überhaupt noch Beiträge an Sie senden, weil er an diejenigen denkt die keinen PC besitzen.
Was mich betrifft befand ich das Doppeldorf von Anfang an nur als „Wurschtblatt“.
Es ist wenig informativ, enthält viel Unsinn und einige werden dort regelrecht in die Höhe gelobt. Ich empfinde „das Ding“ eher als Belastung, welches ich auch noch entsorgen muss.
Wenn Sie aus alters- oder anderen Gründen nicht mehr in der Lage dazu sind die Redaktion ordentlich und objektiv zu führen, obendrein noch meinen Sie dürften Beiträge (die ja nichts mit Ihrer Meinung zu tun haben) nur dann übernehmen, wenn diese Ihrer ganz persönlichen Zensur standhalten, obwohl wir einerseits ein Rechtsstaat sind und andererseits Pressefreiheit haben, dann sollten Sie die Redaktion abgeben!
Sie haben ohnehin noch eine Sache offen. Das ist die mit Ihrer Falschmeldung in Bezug auf Herrn Hamann.
Wir werden diese Sache nun über unsere Rechtsanwältin beschleunigen, damit es endlich Ihrer Arroganz und Anmaßungen Abbruch tut!

 Mit freundlichen Grüßen

I. Quander
eingestellt am 21.02.2010


Skandalbeschluss

„Im Juni 2009 beschloss die Gemeindevertretung die Aufstellung des Bebauungsplanes „Luisenstraße“. Damals trug auch die FDP den Beschluss mit, um zu verhindern, dass die massiven Probleme mit der Gaststätte „Lustige 7“ weitergehen. Uns war bewusst, dass ein Bebauungsplan in diesem Mischgebiet nicht nur Konflikte löst, sondern auch neue schafft. Beispielsweise bedeutet ein B-Plan ein Verbot von Wertsteigerungen der Grundstücke und von Erweiterungen von Gewerbebetrieben. Die FDP hat das thematisiert, aber die „Skandalgaststätte“ überlagerte diese Probleme. Nachdem nun die „Lustige 7“ am bisherigen Ort nicht mehr existiert, ist dieser Grund weggefallen. Wir haben deshalb vorgeschlagen, das Vorhaben B-Plan Luisenstraße aufzugeben.“ (Auszug aus: „FDP am Brennpunkt“)

Es Widerspricht unserer Rechtsordnung sich vermeidlich legalen Mitteln zu bedienen (B-Plan Luisenstraße), um unliebsame Personen, Firmen oder Vereine loszuwerden. Das ist ein Missbrauch unseres Rechtsstaates und der Gewaltenteilung, dass behördliche Entscheidungen der rechtlichen Überprüfung unterlagen und nicht Mittel des Rechtsstaates benutzt werden dürfen, um behördliche Maßnahmen gegen Personen durchzusetzen, die „vermeintlich nicht ins Bild passen“!
Herr Krause, dass hatten wir zwischen 1933 und 1945.
Mit dieser Art Rechtfertigung, haben Sie als FDP und als Gemeindevertreter ein schlechtes Bild auf die Gemeindevertretung insgesamt erzeugt, was nicht zu überbieten ist.
Wir die BIV hoffen, dass die Gemeindevertretung das am 18.02.2010 auch so sieht und diesen ominösen B-Plan aufgibt!

eingestellt am 17.02.2010


Beschluss des OVG Berlin - Brandenburg zur Wilhelm - Pick - Straße

Da nicht alle Anwohner der Wilhelm – Pieck – Straße im Besitz des Beschlusses des Oberverwaltungsgerichtes Berlin - Brandenburg sind haben wir uns dazu entschlossen, dieses unter Downloads, zum Herunterladen, aufzunehmen!
eingestellt am 13.02.2010


Mutiert unsere Ortszeitung "Das Doppeldorf" nun zu "Das Deppendorf"?

Offensichtlich glaubt man die BIV wäre zu dumm einen Bericht ordentlich zu verfassen?!
Wir sind sehr wohl der deutschen Sprache mächtig! In der Februarausgabe 2010 des Doppeldorfes wurde völlig grundlos unser Bericht verändert und verfälscht! Er ist mit zahlreichen Fehlern versehen, die wir nicht so an die Redaktion schickten. Sie können es auch mit dem Original vergleichen, er steht hier weiter unten.
Freilich ist uns aufgefallen das sich ein Fehler in der Form eingeschlichen hatte, das wir bei einem Wort ein „n“ vergessen hatten. So etwas kann schon mal passieren aber nicht in der Form, wie es nun dargestellt wurde!

Mal ganz abgesehen von den unlogischen Veränderungen unseres Beitrages erdreistet sich die Redaktion noch eine verlogene Anmerkung und erklärt die Bürger so für unmündig und dumm!
Wenn behauptet wird, das nach Rückfrage beim Bauamt die Bescheide nach der „geheilten Satzung“ geringfügig höher als die Ursprungsbescheide seien und darauf verwiesen wird, das jeder selbst entscheiden muss, ob Widerspruch oder Klage sinnvoll sei, so ist hier der Bürger wieder einmal ganz klar belogen worden!

Im Haushaltsplan des Jahres 2009 sind für den 2. Bauabschnitt der Wilhelm – Pieck – Straße Mittel in Höhe von 496.000€ bereitgestellt werden, die sich nun auf satte 790.000€ belaufen, also fast 300.000€ teurer sind.
Und eine Erhöhung des Gesamtausbaubeitrages um fast 300.000€ nur für den 2. Bauabschnitt, da kann man ja wohl kaum von „geringfügig höher als die Ursprungsbescheide“ sprechen!
(Zur Wilhelm – Pick – Strasse auch ein Schreiben von Herrn Posselt an Frau Bräunling unter Spezielles)

Ob ein Widerspruch oder Klage nun letztlich sinnvoll sind kann man getrost den Bürgern, bzw. ihren Rechtsanwälten überlassen!
Da muss die Gemeindeverwaltung die Bürger nicht belehren.
Insgesamt betrachtet können wir nun sagen:
Herzlichen Glückwunsch Frau Bräunling, das war ein Treffer mitten ins Ziel! Ein so klares Eigentor erlebt man selten!

eingestellt am 11.02.2010
 

Straßenausbaubeitragssatzung

Zu jedem Straßenbau gehört zwangsläufig eine Straßenausbaubeitragssatzung.
Nur mit dieser ist die Gemeinde berechtigt Gebührenbescheide zu erheben.
Diese Materie ist ein so komplexes und kompliziertes Thema, das selbst Anwälte und Gerichte zu unterschiedlichen Auffassungen gelangen. So wurde Z.B. mit Eilbeschluss vom 31.03.2008 durch das Verwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung der Klage gegen den Beitragsbescheid für die Anwohner der Wilhelm-Pieck-Straße angeordnet.
Der Grund dafür war, dass die betreffende Straßenausbaubeitragssatzung in Teilen rechtswidrig war. Nachdem die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 12.06.2008 eine neue Satzung beschlossen hatte (die alte Satzung also geheilt hat), konnten neue Beitragsbescheide erlassen werden. Wenn also Bürger nicht gegen einen Straßenausbaubeitrag klagen, weil sie annehmen das dieser durch Gemeindevertretung und Juristen der Verwaltung geprüft wurde, dann unterliegt der Bürger einem Trugschluss der ihm teuer zu stehen kommt.
Verschuldete Fehler der Gemeindevertretung wie auch der Verwaltung können zum Vorteil der Gemeinde geheilt werden müssen aber vom Bürger, der seinen Beitrag ordnungsgemäß bezahlt und nicht geklagt hat, ohne Anspruch hingenommen werden.
Wer heilt nun aber die zu Unrecht  erhobene Beitragszahlung des Bürgers?

eingestellt am 20.01.2010


Wem darf man noch etwas glauben?

In der aktuellen Ausgabe des  „Doppeldorfes“ Dodo1/2010 war folgendes von der FDP zu lesen:

„B-Plan Luisenstraße nicht mehr haltbar

Der Bebauungsplan „Luisenstraße" war lange Zeit umstritten. Dass ihm dennoch eine große Mehrheit der Gemeindevertreter zustimmte, hatte mit dem Ziel zu tun, die unzumutbaren Lärmemissionen und Belästigungen der Gaststätte „Lustige 7" zu mindern. Dies ergibt sich auch aus der Begründung des Beschlusses vom 18. Juni 2009.“

Es ist zwar sehr schön dass die FDP dies nun eingesehen hat!
Seltsamerweise haben die Gemeinde wie auch die Gemeindevertreter auf den Vorwurf, das der Bebauungsplan ja nur aufgestellt wurde um die Gaststätte „Lustige Sieben“ wegzubekommen immer mit einem langgezogenen Nein geantwortet!
Nun kommt heraus dass die Bürger also doch vorsätzlich belogen, die Grundstückspächter der Wochenendgrundstücke bewusst verängstigt wurden und es eben doch nur darum ging!
Fraglich dabei ist ohnehin warum die Gemeindevertreter dem Bebauungsplan dennoch zugestimmt haben wenn bekannt war, das in Bezug auf die Gaststätte bereits mit dem Verwaltungsrechtsverfahren vom 28.08.2007 seitens der Gemeinde keinerlei Bedenken bestehen „…wenn entsprechende Ergänzung zum Bauantrag die bisher vom Antragsteller (Frank Müller) bereits verwirklichten Schallschutzmaßnahmen zum Inhalt einer künftigen Baugenehmigung gemacht würden“?!
Kurz gesagt wussten alle Bescheid und stimmten dennoch dafür!
Wer aber trägt nun aber die entstandenen Kosten (Vermessung, etc.) für die Erstellung dieses unsinnigen B – Planes? Natürlich wie immer der Steuerzahler!

eingestellt am 19.01.2010





News des Jahres 2009

Bewegende Trauerfeier für Eberhard Paul auf dem
Petershagener Friedhof am 08.12.2009

Eine bewegende Trauerfeier für Eberhard Paul fand am 08.12.2009 auf dem Friedhof in Petershagen statt.  Anerkennenswert war das Erscheinen vieler Gäste auf dem Friedhof, um ihre Trauer und Widerstand gegen unseren (Un) Rechtsstaat zum Ausdruck zu bringen. Viele Nachbarn, Freunde und Weggefährten waren dabei.
Besonders schofelig verhielten sich unsere Medien! Zwar wurde die Trauerfeier von RTL gedreht und gesendet, jedoch völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Unser Lokalsender, der RBB, erschien vorsichtshalber gar nicht erst und Herr Kleemenz von der MOZ (Lokalredaktion Strausberg) meinte, die Trauerfeier sei ja nicht von öffentlichem Interesse. Soviel dann zum Thema "Pressefreiheit".
Frau Doris Groger, Bürgermeisterin von Briesensee, hatte am 05.12.2009 den Ministerpräsident Mathias Platzeck schriftlich zur Trauerfeier eingeladen, der er sich selbstverständlich entzog! Anzumerken ist dabei das in dieser Einladung noch einmal die Unrechtmäßigkeiten samt der Namen derer, die diese ereilten aufgeführt wurde!
Sehr überrascht waren die Trauergäste über die Anwesenheit unseres Bürgermeisters Olaf Borchardt der, als Verbandsvorsteher des Wasserverbandes für die Gemeinde Petershagen/Eggersdorf, einiges zu Eberhards Problematik hätte beitragen können. Dies tat er natürlich zu keiner Zeit!
Besonders Erwähnenswert ist die wunderschöne Trauerrede von Herrn Johannes Madeja, die wir mit seiner freundlichen Genehmigung für alle die, die nicht an der Trauerfeier teilnehmen konnten, auf unserer Homepage unter Spezielles ablichten dürfen!
eingestellt am 16.12.2009


Kehrtwende im Straßenbau?

Millionen Euro wurden in den letzten Jahren für den sogenannten provisorischen Straßenbau eingesetzt.
Diese Fehlinvestition war eine steuerliche Verschwendung, vor allem aber ein Gesetzesverstoss. Denn im Artikel 3 des Grundgesetzes; wie im Artikel 12, Satz 1 der Verfassung des Landes Brandenburg steht festgeschrieben: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“.
Jede Willkür und jede sachwidrige Ungleichbehandlung ist der öffentlichen Gewalt untersagt.
Der Bürgermeister, wie auch die Gemeindevertreter sind verpflichtet Recht und Gesetz im Lande Brandenburg zu achten!

In der Gemeindevertretersitzung am 19.11.2009 wurden die Weichen im Straßenbau neu gestellt, das heißt, weg vom provisorischen Bau der Anliegerstraßen und zurück zum grundhaften Ausbau.
Eine deutliche Ungleichbehandlung für die Menschen, die an unbefestigten Anliegerstrassen wohnen.
Rechtsgrundlagen: Das Baugesetzbuch und die örtliche Erschließungsbeitragssatzung, nachdem der anliegende Bürger dann mit 90% der Baukosten zur Kasse gebeten wird.
Wir, die BIV, kritisieren seit Jahren diese Missbilligung der Gleichbehandlung. Auch die sogenannte beschlossene Bürgerbeteiligung findet in dieser neuen Beschlussfassung keine Beachtung!

eingestellt am 08.12.2009


NACHRUF AUF EBERHARD PAUL
 

Am 1. Dezember 2009 verstarb unfassbar nach einem völlig unsinnigen Polizeieinsatz Eberhard Paul.
Mit ihm verliert die Welt einen großen Kämpfer der nicht wegschaute, und sich stets gegen das Unrecht in unserem so gern betonten Rechtsstaat einsetzte!

Oft wurde publiziert das wir in diesem Jahr das zwanzigjährige Mauerfalljubiläum begehen und dabei vergessen, welcher Slogan damals galt!
Die Menschen glaubten an ein besseres freies Leben und merkten dann, dass es dieses doch nicht gibt.

So ist es nicht verwunderlich und auch gerechtfertigt, wen man heute wieder hört:

Wir sind immer noch das Volk!

Dafür trat auch Eberhard Paul ein. Aus diesem Grunde rufen wir alle Bürger und Bürgerinnen auf „Flagge zu bekennen“, wozu es nur wenig bedarf:

Bekunden Sie Ihre Solidarität und zeigen Sie der Obrigkeit, dass auch Sie mit deren Methoden nicht einverstanden sind und kommen Sie bitte zahlreich zu Eberhards Trauerfeier, die am 8.12.2009 auf dem Petershagener Friedhof (in der Friedhofstrasse) um 1400 Uhr stattfindet!
eingestellt am 06.12.2009


Termin für Baubeginn des Einkaufsmarktes Mierwerder Weg/Tasdorfer Strasse

Wir haben die Information erhalten, dass der Termin für den Baubeginn des Einkaufsmarktes Mierwerder Weg/Tasdorfer Strasse nun feststeht! Danach soll im 1. Quartal des Jahres 2010 mit dem Bau begonnen werden.
eingestellt am 14.11.2009

Wenn sich ein Bürgermeister widerspricht


Wenn ein Bürgermeister sich öffentlich widerspricht ist dies höchstbedenklich!
Da uns, insbesondere unserem 2. Vorsitzenden Klaus – Dieter Hamann, eine angebliche Verletzung der Verschwiegenheitspflicht vorgeworfen wurde, nahm der 1. Vorsitzende, Ingo Quander, auf der gestrigen Gemeindevertretersitzung die Gelegenheit war, um unseren Bürgermeister nach seiner Wertigkeit von Schreiben die mit dem Eingangsstempel der Gemeinde versehen sind zu fragen.
Dabei kam der folgende Wortlaut zustande:

Frage von Ingo Quander:
Herr Bürgermeister welche Bedeutung haben für Sie Schreiben die mit dem Eingangsstempel der Gemeinde versehen sind vor allem, wenn diese den Bürgern auch aus anderen Quellen bekannt sind und unsere Bürger ja hauptsächlich betreffen? Zumal ich mich daran erinnern kann das auf einer Gemeindevertretersitzung geäußert wurde, das man insgesamt mehr Transparenz gegenüber den Bürgern walten lassen will!

Antwort des Bürgermeisters:
Ich verstehe Ihre Frage nicht!

Antwort von Ingo Quander:
Gut, dann wiederhole ich meine Frage!

Nachdem die Frage nun noch einmal gestellt wurde antwortete der Bürgermeister wie folgt:
Die Schreiben die mit einem Eingangsstempel versehen sind haben die Bedeutung, wann diese bei der Gemeinde eingegangen sind!

Donnerwetter, mehr nicht? Diese Schreiben haben lediglich die Bedeutung für einen Eingangsnachweis? Das ist seltsam wo uns doch oben genannter Tatbestand angelastet wurde, und das noch mit einer ebenso angeblichen Rüge einherging?!
Hierzu muss man wissen, dass ein Bürgermeister, weder berechtigt noch in der Lage dazu ist, „Rügen“ auszusprechen! Und schon gar nicht, wenn dieser „Tatbestand“ falsch ist und lediglich durch die Redakteurin des Doppeldorfes als eine Zeitungsente breitgestreut wurde!

Nun liebe Bürgerinnen und Bürger, kann man einen solchen Bürgermeister ernst nehmen, wenn dieser nicht im Bilde ist was er äußert, geschweige denn ihn noch einmal wählen?

 
Eine weitere Frage an den Bürgermeister kam von dem Gemeindevertreter Klaus – Dieter Hamann:

„Herr Bürgermeister, welcher Sinneswandel hat bei Ihnen seit 2004 bezugnehmend auf das beantragte Musterverfahren der Bürgerinitiative der
Wilhelm – Pieck – Strasse (ca. 50 Kläger) stattgefunden, denn am 09.10.2009 ist durch Sie das Musterverfahren, angestrebt durch das Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder, bestätigt worden?“

Merkwürdigerweise reagierte der Bürgermeister mit so einer Antwort:
„Herr Hamann, da wissen Sie ja mehr als ich!“

Worauf sich dann Bauamtsleiter Herr Daut meldete und dem Bürgermeister kopfnickend bestätigte, dass er es im Auftrag unterschrieben hat.
Auch dieser Vorgang spricht wiederum für keine gute Verwaltungsarbeit, denn hierzu hätte der Bürgermeister in Kenntnis gesetzt werden müssen!
(siehe dazu auch den Widerspruch von Frau Posselt an die Gemeinde unter Spezielles)

eingestellt am 06.11.2009


Nichts für die Öffentlichkeit? Warum?

Klaus-Dieter Hamann erhielt eine Rüge wegen Verletzung der Verschwiegenheitspflicht, dessen sich der Bürgermeister veranlasst sah. „Dokumente mit datenschutzrechtlichem Hintergrund gehören weder in die Zeitung noch ins Internet", stellte er klar und erntete beifälliges Kopfnicken beim überwiegenden Teil aller Gemeindevertreter war im aktuellen Doppeldorf auf der Seite 2 nachzulesen.
Dazu möchten wir anmerken, dass es sich wieder einmal um Halbwahrheiten und sogar teilweise unwahre Behauptungen handelt!

 Zu den Halbwahrheiten:
Die Dokumente, um die es sich handelte, waren nur teilweise mit dem Eingangsstempel der Gemeinde versehen; andere wurden uns direkt übersandt und enthielten diesen Stempel nicht. Dies wurde bewusst verschwiegen!

 Nun zu den Unwahrheiten:
Seit wann handelt es sich bei Dokumenten und Schriftstücken, die das Wohl unserer Bürger betreffen um solche, mit datenschutzrechtlichen Hintergründen? Mit derartigen Aussagen im Doppeldorf sollte man sich schämen, denn diese sind doch wohl offenkundig und äußerst durchsichtig?!
Jedem dürfte dabei klar sein, dass damit gewisse Verfehlungen, Versäumnisse, bzw. Peinlichkeiten von der Öffentlichkeit ferngehalten werden sollen.
(siehe dazu auch unser Beitrag „Die Angst vor den Folgen eigener Verfehlungen“)
Da fragen wir uns nach dem Warum, wenn sich doch angeblich weder Gemeindeverwaltung, noch Gemeindevertretung etwas vorzuwerfen haben, wie stets beteuert wird? Zum Zwecke einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Bürgern und der Gemeindeverwaltung, bzw. Gemeindevertretung und der dazu notwendigen Transparenz sind wir der Meinung, dass so etwas sehr wohl unseren Bürgern zur Kenntnis gebracht werden soll, ja sogar muss! Wie sollen die Bürger ihre Gemeindevertreter und den Bürgermeister objektiv wählen können, wenn sie gar nicht wissen wer sich hinter diesen Personen tatsächlich versteckt?
Andererseits wird bei diesen Schriftstücken auf den "nicht öffentlichen Teil“ der Gemeindevertreterversammlungen verwiesen, obwohl die Gemeindeverwaltung im Doppeldorf und Amtsblatt selbst Beschlüsse und weiteres aus dem nicht öffentlichen Teil veröffentlicht.
Es handelt sich dabei also keineswegs um persönliche oder vertrauliche Dokumente und somit unterliegen diese auch nicht dem Datenschutz!

Und zu guter Letzt ist es unwahr, dass Klaus - Dieter „eine Rüge vom Bürgermeister“ erhalten hat.
Wie wir eruierten ist dies wieder einmal eine Falschmeldung der Ortszeitung „Das Doppeldorf“, verursacht durch Frau Edda Bräunling! Wir haben Sie zu einem öffentlichem Dementi und einer Entschuldigung diesbezüglich im nächsten  Dodo aufgefordert.

Man darf solche Verhaltensweisen und Aussagen schon als bezeichnend ansehen weil man offensichtlich davor Angst hat, dass wir, die BIV, aufgrund unserer Arbeit immer mehr das Vertrauen unserer Bürger genießen.
Dennoch ist man nicht in der Lage zu erkennen warum das so ist und entsprechend korrekte Verhaltensweisen walten zu lassen!  

eingestellt am 15.10.2009

Na also, es geht doch!

Vor einigen Tagen erhielten wir den Anruf eines Bürgers, der sich im Namen aller Anwohner der Brunnerstrasse für unseren Einsatz im Hinblick auf das Versetzen des störenden Glascontainers bedankte. Nun haben diese Bürger endlich die Zusage unserer Gemeindeverwaltung dass dieser Anfang des nächsten Jahres versetzt wird, da dort selbst an Sonntagen verbotenerweise Glas eingeworfen wurde. Wieder ein Erfolg für die BIV!
Gleichzeitig wurden wir gebeten das Schreiben unter "Spezielles" von Herrn Müller von unserer Seite zu nehmen. Da der Autor der Urheber ist kann er dies verlangen, wir entsprechen daher seinem Wunsch und bitten die Bürger um Verständnis.
Allerdings fragen wir uns warum immer erst zu solchen Mitteln gegriffen werden muss, um das Recht der Bürger bei einfach zu lösenden Problemen durchzusetzen?
eingestellt am 01.10.2009

Ist die Wilhelm - Pieck - Strasse unser ganzer Stolz in Petershagen?

Angefangen mit unserem „historischen Dorfkern“ und der daraus erwachsenden Problematik: „Passt denn ein Einkaufsmarkt von 1.800m2 auf die dafür vorgesehene Baufläche am Mierwerder Weg?“ wurde bis zum heutigen Tage durch die Ihnen bekannten Gemeindevertreter solange zerredet, bis die Investoren sich bedauerlicherweise zurückzogen.
(Nach unserem letzten Kenntnisstand ist Norma noch immer ein interessierter Betreiber.)
Wenn, unserer Meinung nach, die Dorfstrasse und auch der Bürgersteig diesen historischen Gedanken des Dorfkerns schon durchkreuzen müssen wir feststellen, das weder der erste Bauabschnitt (von der Dorfstrasse aus gesehen) noch der chaotische zweite und dritte Abschnitt der Wilhelm – Pieck – Strasse, der einzigen Hauptverkehrsstrasse in Petershagen, wofür die Gemeinde verantwortlich zeichnet, weiterhin hinnehmbar ist!
Trotz vieler konstruktiver Hinweise von Bürgern sieht die Gemeinde bis heute keinerlei Handlungsbedarf ihrer Verkehrssicherungs- und Instandhaltungspflicht nachzukommen. Ferner ist es nicht zu verstehen, dass die Wilhelm – Pieck – Strasse gegenüber den Anliegerstrassen in der Prioritätenliste keine ausreichende Berücksichtigung findet.
Die Ungleichbehandlung der Bürger in der Wilhelm – Pieck – Strasse wird hierbei wieder besonders deutlich!
Wann wird die Gemeinde den Forderungen ihrer Steuerzahler auch in diesem Falle endlich Rechnung tragen?
eingestellt am 22.08.2009

Die Angst vor den Folgen eigener Verfehlungen

Wie man sich bettet, so schläft man sagt ein allgemein bekanntes Sprichwort.
Da dies aber oft nicht beherzigt wird wundert es nicht dass uns vor einigen Tagen ein Schreiben unseres Bürgermeisters erreichte, indem er sich über die, unter Spezielles, eingestellten Schreiben erregte und zu einer Stellungnahme aufforderte. Er vertritt die Ansicht dies sei nicht gut, da man dieses auf eine Webseite gestellt in aller Welt lesen kann.

Das soll es ja auch Herr Bürgermeister!

Aber, nach Rücksprache mit der Norma Lebensmittelhandelsgesellschaft und der Brandenburgischen Boden, haben wir dies auf ihren Wunsch von unserer Homepage genommen. Diese meinten es sei nun lange genug auf unserer Webseite gewesen, habe sein Ziel erreicht und genügend Leute gelesen. Diesem Wunsch haben wir entsprochen, jedoch nicht aufgrund des vermeintlichen „Eingreifens“ unseres Bürgermeisters! Nun glaubt Herr Borchardt er habe uns in irgendeiner Form gehindert in Zukunft die Wahrheit offen „auf den Tisch“ zu legen. Dem ist nicht so es sei denn, er gibt künftig keinerlei Anlass dazu. Dies wiederum scheint er aber nicht zu wollen, wie ein neuerliche Schreiben zeigt.
Übrigens haben wir dieses direkt von dem Verfasser erhalten und stellen es mit seiner Genehmigung ein!
Daraus sind die unmöglichen Verhaltensweisen von Gemeindevertretern und Gemeindeverwaltung ersichtlich, so dass sich doch von diesen niemand wundern muss, wenn die Bürger berechtigt fragen: „Was sind wir für die eigentlich?“ So kann man es doch schon als „ekelerregend“ bezeichnen, wenn man um die Gunst der Bürger vor jeglichen Wahlen buhlt, Versprechen abgibt, die von vornherein nicht gehalten werden sollen, und ihnen im Nachgang ganz deutlich das Gefühl vermittelt, sie seien irgendwelche Bittsteller und Untertanen.
Ebenso logisch erwachsen daraus Bürgeraussagen wie: „Wir sind die Steuerzahler und die haben für uns da zu sein, und nicht umgekehrt!“
Nun schließt sich wieder der Kreis und jeder wird wohl verstehen, was wir mit den Sätzen: „Die Gemeindevertreter sind nichts, aber die Bürger alles!
Und mal ehrlich: So muss es doch auch sein oder?“ gemeint hatten. Es geht dabei überhaupt nicht darum, alle über einen Kamm scheren zu wollen, aber es soll untereinander auch eine erzieherische Wirkung haben, falls diese überhaupt noch zu erziehen sind?!
Fakt ist jedenfalls das es so nicht weitergehen kann und wie man an diesem Schreiben erkennt, die Bürger auch nicht mehr willens sind solche und ähnliche Verhaltensweisen hinzunehmen. Nun Herr Bürgermeister und Andere (die korrekt handelnden seien hier wie immer ausgeschlossen!) sollte allein dies bereits genug Stellungnahme sein und Ihnen vor allem die Erkenntnis bringen: Wir müssen sofort etwas ändern und besser machen! Wir dürfen dem Bürger wenig Anlass zur Klage geben, das sind wir ihm schuldig, dafür wurden wir gewählt!
Dann braucht auch niemand die Öffentlichkeit zu scheuen – auch nicht die, in aller Welt!

Herr Müller jedenfalls hat mit seinem Schreiben Charakter bewiesen und zwar einen ganz Geraden!
Im Gegensatz zu vielen Anderen hat er nämlich nicht nur ein Kreuz sondern auch ein Rückgrat!

Um den Bürgern bei Ihrer Problembewältigung helfen zu können, zehren wir von solchen Schreiben und Informationen. Dann senden Sie diese bitte auch noch mehr als in der Vergangenheit an uns! Sie verhindern damit, dass so etwas (natürlich ganz „demokratisch“) in der Versenkung verschwindet und Ihre Probleme eben nicht gelöst werden.
eingestellt am 19.08.2009


Das Doppeldorf - eine unabhängige Ortszeitung?

In der Augustausgabe "Doppeldorf" (Dodo 8/2009) wurde unter unserem Beitrag "Hinweis auf nötige Konstruktivität" folgender Satz veröffentlicht:

"Anm. d. Red.: Wir haben Teile der BIV-Zuschrift weggelassen, da sie unkonkrete Vorwürfe gegenüber anderen Gemeindevertretern enthielten."

Wenn die Bürger so etwas lesen könnte die fälschliche Meinung entstehen, die BIV sei unsachlich und bringt ohne jeden Grund zu Unrecht Vorwürfe gegen die Gemeindevertreter. Dem ist nicht so! Im Gegenteil, man muss nicht unbedingt den Wortlaut des/der betreffenden Gemeindevertreter/s anführen. Es reicht doch wenn dem betreffenden vorgehalten werden kann, das er einen anderen Gemeindevertreter angegriffen hat. So auch in unserem Beitrag dargelegt: "Ein "Deckmantel" Namens Demokratie". Dort haben wir doch ausgeführt, was wir für demokratisch halten und was nicht.
Es ist schon recht seltsam, wenn dann die Redakteurin des Doppeldorfes (von der man ja ausgehen sollte unabhängig zu sein) die Ansicht vertritt in Beiträge einzugreifen, sofern diese nicht mit ihrer Meinung konform gehen. Da wir jedoch nicht zulassen können im Doppeldorf öffentlich als eine Art "unsachliche Störenfriede" hingestellt zu werden, sehen wir uns genötigt einen Schriftwechsel mit Frau Bräunling zur Klarstellung zu veröffentlichen! Inwiefern unsere angeblich "unkonkreten Vorwürfe gegenüber anderen Gemeindevertretern" nun unkonkret sind erklärt sie jedoch nicht!
Sie liebe Bürgerinnen und Bürger können sich dann wie immer Ihre eigene Meinung dazu bilden:

Sehr geehrter Herr Quander!
Mal abgesehen davon, dass diesmal der BIV-Beitrag um einiges zu lang ist (38 Zeilen statt üblicher rund 25 Zeilen), steckt er voller Polemik. Dafür ist jedoch die "Parteienseite" nicht gedacht, sondern eher für Termine, die die Allgemeinheit erfahren soll, und  allenfalls Statements zu bestimmten Themen, die alle interessieren könnten.
Wenn wir jetzt einen Schlagabtausch der Meinungen der unterschiedlichen Fraktionen beginnen, nutzt das dem Bürger, der nicht anwesend war zur genannten Sitzung, sehr wenig.  Deshalb veröffentlichen wir die BIV-Zuschrift so nicht.
Die Aussagen, deren Veröffentlichung in der Rubrik "GV-Nachrichten" Sie kritisieren, sind gemäß meinen Notizen so in der Sitzung geäußert worden. Das hat nichts mit erforderlichem Hintergrundwissen zu tun, sondern mit der journalistischen Chronistenpflicht gegenüber  Lesern. Diejenigen, die auf die BIV-Internetseite gehen, werden dort selbstverständlich einiges wiederfinden von dem, was auch zur GV geäußert wird. Ist doch auch in Ordnung so, dazu hat doch jede Gruppierung ihre eigenen Publikationen.
Ich schicke Ihnen Ihren Beitrag mal auf unsere DoDo-Form gebracht mit. Wenn Sie etwas anderes mitteilen wollen, bitte wegen des Redaktionsschlusses in den nächsten zwei Tagen.

frdl. Grüße 

Und hier unsere Antwort:

Sehr geehrte Frau Bräunling,
abgesehen davon das ich mir nicht erklären kann warum der Bericht zu lang sein soll (Beitrag im Dodo 6/2009 von Uwe Bendel = 185 Wörter ohne Überschrift, Sonderzeichen und der Unterschrift gezählt; mein aktueller 180 Wörter ebenfalls ohne Überschrift, Sonderzeichen und der Unterschrift) finde ich es schon auffällig, wie Sie argumentieren!
Es ist bereits das zweite Mal bei dem Sie den Bürgern die Entscheidung abnehmen wollen, was ihn interessiert und was nicht. Ich erinnere diesbezüglich an einen Satz aus Ihrer damaligen Mail sowie zwei Sätze meiner Antwort:

Sie:

"Für dieses Heft ist Ihr zweifellos interessanter Leserbrief wahrscheinlich unaktuell, so dass ich Ihnen keine Veröffentlichung zusagen kann."

Meine Antwort dazu:

"Des Weiteren können die Nachrichten der BIV für die Bürger keinesfalls unaktuell sein, schon gar nicht, wenn dieses Thema immer noch zur Debatte steht! Unsere Berichte sind ja schließlich nicht für die Gemeinde, bzw. ihre Gemeindevertreter gedacht, sondern für die, um die es in diesem Ort hauptsächlich geht und gehen sollte: FÜR UNSERE BÜRGER!"

Auch Ihre Aussage wofür die Parteienseite gedacht ist kann ja so nicht stimmen wenn man sich mal durchliest, was die Anderen so von sich geben.
Im Übrigen geht es hier auch nicht um einen "Schlagabtausch", sondern eher um die Richtigstellung falsch dargestellter Aussagen! Und das wiederum interessiert selbstverständlich auch unsere Bürger!
Gerade wenn Bürger bei dieser Sitzung nicht anwesend waren und den Artikel des Doppeldorfes "Hinweis auf nötige Kritik" nebst dem falsch dargestellten lesen, interessiert es sie, ob es so richtig ist oder nicht! Eine Falschdarstellung nimmt er als richtig hin, und erst recht, wenn unsererseits keinerlei Antwort dazu erfolgt.
Ebenfalls stimmt es nicht, dass derartige Äußerungen in der Gemeindevertretersitzung so gesagt wurden. Dann sind Ihre Notizen leider falsch! Es wurde dort nicht (wie im Dodo 7/2009) gesagt, das Herr Klaus-Dieter Hamann eine Auseinandersetzung des besagten Satzes initiiert hat! Die BIV ja, aber eben nicht Herr Hamann. Und wenn schon, dann aber auch richtig!
Besonders interessant finde ich Ihre Aussage, dass der Beitrag" voller Polemik steckt". Erstens muss das doch nicht Ihr Problem sein denn, Sie veröffentlichen es ja nur und sind nicht der Autor und außerdem, wer "austeilt" und obendrein noch falsches ins Doppeldorf setzen lässt, muss auch "einstecken" können gelle? In der Politik gibt es nun einmal recht selten "Streicheleinheiten"! Wer das noch nicht gemerkt hat, hat Politik nicht richtig verstanden. Mit derartigen Aussagen könnte man annehmen, Sie sind in irgendeiner Form befangen?! Und was ist übrigens mit der Pressefreiheit? Ich habe manchmal das Gefühl, Andere dürfen, da kräht kein Hahn danach, nur eben wir nicht. Offensichtlich sind unsere Aussagen zu klar und verständlich und daher besonders gefährlich?!
Zu Zeiten einer Frau Wolle wurde unter den Bürgern das Doppeldorf als "Frau Wolles Privatzeitung gehandelt". Wessen Privatzeitung ist es denn heute?
Seien Sie mir bitte nicht böse wenn ich klar meine Meinung äußere, aber das kann nicht nur Herr Hamann! Täten wir es nicht, wäre es unehrlich zum Einen und wir würden auch nichts bewegen zum Anderen. Aber einiges wirft da logischerweise Fragen auf, die Sie meines Erachtens durch Ihre Antworten regelrecht provozieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ingo Quander

eingestellt am 16.08.2009


Ein "Deckmantel" Namens Demokratie

In der Gemeindevertretersitzung am 23.07.2009 wurde von uns nicht nur die Fakten aus dem Dodo 7/2009 (Hinweis auf nötige Konstruktivität) richtig gestellt, sondern auch die Aussage des Herrn Burkhard Herzog (FWPE) in der Februarsitzung zur Sprache gebracht. Wir legten dar das wir es als eine unmögliche Art und Weise betrachten, wenn ein gewählter Gemeindevertreter einen anderen, ebenfalls gewählten Gemeindevertreter, in so einer Form angreift und dies nichts mit einer geforderten nötigen Konstruktivität zu tun hat.

ZUR ERINNERUNG:
In der Gemeindevertretersitzung am 19.02.2009 griff Herr Herzog (FWPE) Herrn Michael Claus (DVU) direkt an, als es um das Thema: „Die braune Falle“ ging, obwohl sich Herr Claus dazu in keiner Weise geäußert hatte und somit gar keinen Anlass dazu gab.

Herr Herzog wollte dies nach seiner Aussage so nicht unkommentiert stehen lassen und legte dar, dass man sich ständig mit der DVU auseinandersetzen müsse und er deshalb auch weiterhin die DVU bekämpfen wird.
Wenn man sich mit etwas oder jemanden auseinandersetzt, ist es eine Sache! Wo wird sich aber hier auseinandergesetzt? Das geschieht doch gar nicht, da trifft es die Aussage „bekämpfen“ wohl eher.
Es geht hierbei nicht darum um welche Partei oder Organisation es sich handelt, sondern darum, dass es sich bei Herrn Claus um einen (nach demokratischen Richtlinien) ebenso gewählten Gemeindevertreter handelt, wie ein Herr Herzog oder einen X-beliebigen anderen Gemeindevertreter! Somit hat Herr Claus auch ein ebensolches Recht dort als Gemeindevertreter tätig zu sein und alle Anderen müssen dies akzeptieren, ob es ihnen nun passt oder nicht.
Überhaupt fragt man sich, was solche Verhaltensweisen mit Demokratie zu tun haben sollen? Wenn Parteien gegen die DVU sind, dann sollten diese auch demokratisch handeln, indem sie ihre Arbeit so gut machen, dass die DVU oder andere Parteien und Vereinigungen überflüssig werden würden!
Warum wählen denn so viele die DVU? Weil die anderen Parteien seit Jahren Versprechungen geben, aber nie halten! Dessen sind die Bürger jedoch müde.
Die Linken sind schon ewig keine Opposition mehr, versprechen auch nur ohne etwas davon zu halten und haben teilweise absurde, nicht durchzusetzende Forderungen. So sehen es die Bürger und wählen logischerweise die DVU als alternative Opposition.

Das beste Beispiel dazu gab es vor Jahren in Hoyerswerda: Dort verhielten sich die Parteien über Jahre hinweg ebenso, wunderten sich dann aber darüber, das so viele Menschen die DVU gewählt hatten. Eigentlich ist dies dann ein logischer, zu erwartender Schluss, nach dem Motto:
„Wie man sich bettet, so schläft man“.

Dann sollte man auch damit beginnen sich demokratisch zu verhalten, sich auf wesentliches, den Bürger betreffendes, zu konzentrieren statt nur das eigene Fortkommen zu sehen und nach völlig sinnlosen Machtpositionen zu streben!
Eine Demokratie wird ja überhaupt nicht betrieben, dient aber für alles als ein wunderbares „Deckmäntelchen“! Überall, wo etwas nicht klappt oder erklärt werden kann, wird der wunderschöne Ausdruck „Demokratie“ vorgeschoben und man ist der Ansicht, damit erledigt sich jede weitere Erklärung von selbst.
Anstatt sich zu entwickeln, verwickelt man sich lieber!

eingestellt am 12.08.2009



Hinweis auf nötige Konstruktivität?
 

Im Doppeldorf 7/2009 wird auf eine nötige Konstruktivität hingewiesen und ohne jeglichen Hintergrundwissens Klaus - Dieter Hamann für den Satz:
Die Gemeindevertreter sind nichts, aber die Bürger alles!" verantwortlich gemacht. Dazu unsere Richtigstellung:

Für diesen Satz zeichne allein ich, Ingo Quander, verantwortlich und er wurde in Abstimmung mit allen BIV Mitgliedern auf unsere Homepage gestellt! Hinzu kommt, dass ausgeführt wird dass „nur eine gemeinsame Sacharbeit die Arbeit in der Gemeindevertretung vorwärts bringt“, wobei wir uns fragen wie?!
Wann wird denn dort konstruktiv gearbeitet, wenn man bedenkt, das man sich bei Abstimmungen stets uneins ist und wenn beispielsweise ein Herr Herzog (FWPE) in der Februarsitzung einen ebenfalls gewählten Gemeindevertreter, Herrn Michael Claus (DVU), in einer derart primitiven Art und Weise angreift, die jenseits ober- oder unterhalb „der Gürtellinie“ liegt?

Ebenfalls völlig falsch wurde dargestellt, das in Bezug auf den engen Zeitrahmen der Gemeindevertretersitzungen, dort nicht das geeignete Podium sei und daher Disziplin verlangt, obwohl die angesprochene „Auseinandersetzung“ dort nie stattfand!
Wenn das nun alles auf eine „nötige Konstruktivität“ hinweisen soll, dann wissen wir wohl alle nicht mehr was diese Aussage bedeuten soll.

eingestellt am 23.07.2009



Ein unglaublicher Vorfall, oder: Darf ein Bürgermeister das?

Zu unserem letzten Beitrag, vom 08.07.2009, haben wir eine Ergänzung!  Ein Anwohner der Lessingstrasse in Petershagen setzte sich aufgrund des erhaltenen Schreibens (das Sie hier auch unter Spezielles finden) mit unserem Bürgermeister in Verbindung und teilte ihm mit, "...das es nicht dem guten Ton des Umganges mit den Bürgern entspricht, derartige offizielle Schreiben des Bürgermeisters auf einem A5 Zettel, der auch noch zerknüllt und befleckt war, zu versenden".
Der Bürgermeister hat ihm daraufhin geantwortet, er habe das "Schreiben" geprüft und es so für in Ordnung befunden!
Da stellt sich doch automatisch für jeden die Frage ob ein Bürgermeister eine solche lachse Antwort geben, und mit "seinen" Bürgern so umgehen darf?
Was sind, gemessen an dem Vorhergesagten, die Bürger eigentlich für diese Gemeinde?
eingestellt am 22.07.2009


Was soll hier nun wieder versucht werden?

Vor einigen Tagen erreichte die Anwohner der Lessingstrasse in Petershagen ein Schreiben, in dem sie aufgefordert werden, das "Begleitgrün" kurz zu halten. (siehe dazu auch das Schreiben unter: "Spezielles") Man beruft sich auf die Strassenreinigungssatzung, die die Pflege und Reinigung der Grünstreifen und Gehwege regelt.
Auf der anderen Seite weis man bei der Gemeindeverwaltung ganz genau, das es sich dabei um Eigentum der Gemeinde handelt und außerdem "öffentlicher Parkraum" ist, wie es die Polizei ausdrücken würde! Dieses wird obendrein noch durch eine Art Danksagung des Bürgermeisters an die Bürger im
Doppeldorf 3/2007 untermauert! Dort führt Herr Borchardt folgendes aus:

Gepflegte Straßen

Die meisten Grundstückseigentümer unserer Gemeinde halten nicht nur ihre eigenen Grundstücke in Ordnung, sondern pflegen auch liebevoll den öffentlichen Bereich davor.
Viele Straßen sehen auch deshalb so gepflegt aus.
Daher kann diese Arbeit nicht oft genug öffentlich gelobt werden. Wenn Sie nur mal daran denken, wie oft Sie im Jahr Rasen mähen, können Sie sich in etwa ein Bild davon machen, was die Gemeinde an Arbeit und Geld aufzuwenden hätte, wenn sie diese Pflegearbeiten an ihren etwa 90 km Straße mit eigenen Arbeitskräften oder Drittfirmen erbringen würde. Manchem mag das egal sein. Jeder weiß aber, dass auch die finanziellen Mittel, über die unsere Gemeinde verfügen kann, nur einmal verteilt werden können. Mehr „woanders" auszugeben, das bedeutet weniger an anderer Stelle. Neben dem finanziellen Aspekt darf meines Erachtens aber auch aus anderen Gründen bezweifelt werden, ob anders ein positives Ergebnis erreicht werden könnte: „Mein" Randstreifen vor meinem Grundstück würde vielleicht erst zwei Wochen nach der Mahd auf meinem Grundstück gemäht, dann vielleicht nicht so sorgfältig wie ich es getan hätte- und das gefiele mir dann auch nicht. Die praktizierte Lösung ist gut - aber da können Sie ja durchaus anderer Meinung sein und mir diese gern mitteilen. Verärgert sind Grundeigentümer dann, wenn die Gemeinde dort irgendwie eingreift. Regenwasserentwässerungsmulden werden angelegt, Bäume gepflanzt, manchmal Pflanzungen der Anlieger entfernt. Es kommt auch vor, dass ich die Anlieger auffordere, eingegrabene Steine wegzunehmen, weil ich diese als Beeinträchtigung oder Verkehrsgefährdung ansehe. Die größte Hochachtung für die Pflegeleistungen der Anlieger befreit die Gemeinde nämlich nicht von ihrer Rechtspflicht zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf und an ihren Straßen.

 Ihr Bürgermeister


Damit wird zugegeben, dass es die Bürger überhaupt nichts angeht und die, die jedoch vor ihren Grundstücken mähen und sauber halten, dies aus freien Stücken tun, weil sie es selbst möchten! Daraus kann aber keine Pflicht erwachsen denn, die Bürger sind Steuerzahler. Und wenn die Gemeindeverwaltung nicht klarkommt, ist es ja wohl ihr Problem und nicht das der Bürger. Ebenso müsste doch unser Herr Bürgermeister (der ja auch noch Rechtsanwalt ist) wissen, dass eine "Satzung", ganz gleich welcher Art keinen Rechtscharakter besitzt! Andernfalls könnte sich ja jede Behörde, zu jeder Sache, eine Satzung schaffen und auf diese Art und Weise geltende Gesetze außer Kraft setzen.
Hier wird ganz offensichtlich wieder einmal die Unkenntnis der Bürger ausgenutzt frei nach dem Motto: "Wer sich nicht wehrt ist eben fällig und die Gemeinde entlastet."
eingestellt am 08.07.2009


Information an die Bürger

Auf unsere Nachfrage beim Strassenverkehrsamt in Strausberg, ob es denn wirklich Bemühungen unserer Gemeindeverwaltung gäbe den haltlosen Zustand des Parkens vor dem Kinderbauernhof in der Dorfstrasse abzuändern, erhielten wir die Auskunft, das dort ein  derartiger Antrag dazu vorliegt und diesbezüglich bereits ein Ortstermin zur Besichtigung für Ende Juli dieses Jahres geplant ist. Man darf also hoffen!
eingestellt am 08.07.2009

Getroffene Hunde...

So nennt man das, wenn sich einer oder mehrere ertappt fühlen. Vor einigen Tagen erreichte uns die Nachricht eines Gemeindevertreters, die wir unseren Bürgern natürlich nicht vorenthalten, und auch kommentieren wollen. Der Name soll zum Schutze der Persönlichkeitsrechte nicht genannt werden, spielt aber auch keine Rolle. Dabei geht es um unser Statement weiter unten, vom 15.06.2009. Hier nun die Nachricht:

"an: BIV Bürger Interessen Vertretung

Sehr geehrte Bürger Interessen Vertretung,

in Ihrem Statement zur Luisenstraße unterstellen Sie, dass nur die BIV – Vertreter ehrlich sind und alle anderen Gemeindevertreter die Bürger „an der Nase herum führen.“ Woraus Sie ihren Alleinvertretungsanspruch herleiten, erklären Sie leider nicht.

Auch auf Ihre Internetseite www.bivev.de verunglimpfen Sie die Gemeindevertretung, zum Beispiel in Ihrem Beitrag: „Besser kann man es nicht zum Ausdruck bringen“.

Zitat: „Es ist schon sehr traurig, wenn immer wieder ein- oder mehrere Bürger den Gemeindevertretern Unfähigkeit, unintelligente Verhaltensweisen und Fehlentscheidungen bescheinigen müssen?! Wann begreifen diese Gemeindevertreter endlich was, und vor allem wie, ihr Aufgabenbereich und der korrekte Umgang mit den Bürgern auszusehen hat? Wollen diese nicht ihre Art und Weise beenden, die Bürger für dumm verkaufen zu wollen und die Interessen der Bürger nach einer jeden Wahl mit Füssen zu treten?“ Zitat Ende

Am Ende dieses Beitrages belehren Sie die Bürger folgendermaßen:

Zitat: „Und besinnen Sie sich bitte an früher Gelerntes, das heute immer noch Gültigkeit besitzt, aber nach der Wende leider unterging: Einigkeit macht stark!“ Zitat Ende

Ihre narzisstische Selbstverherrlichung hat ja gewisse karnevalistische Züge, erinnert aber wirklich an die Zeit, wo ordentlich „Einigkeit macht stark!“ gebrüllt wurde und gleichzeitig die Götzen des Personenkultes aufgestellt wurden. Den Alleinvertretungsanspruch einer Partei kennen wir aus zwei Kapiteln der Deutschen Geschichte zur Genüge!

Auch wenn kaum einer diesen Unsinn lesen wird, so bitte ich doch höflich darum, wenigstens den Versuch zu unternehmen, diese allgemeinen Vorwürfe wie „Unfähigkeit, unintelligente Verhaltensweisen und Fehlentscheidungen“ fundiert zu beweisen oder zu unterlassen. Derartig unseriöse Verunglimpfungen schädigen in der Tat das Vertrauen der Bürger in die demokratisch gewählte Gemeindevertretung und beleidigen darüber hinaus jene 94,3 Prozent der Wähler, die aus gutem Grunde nicht die BIV gewählt haben.

Nicht akzeptabel ist allerdings Ihre „hellseherische Fähigkeit“, wissen zu wollen, wie ich abgestimmte hätte, wenn ich nicht verhindert gewesen wäre. In Ihrem Beitrag „Erfolg im Kampf zur Durchsetzung des Einkaufsmarktes in Petershagen am 20.05.2009“ behaupten Sie, dass ich dagegen gestimmt hätte. Ich möchte Sie an dieser Stelle vorsorglich auffordern, diese Unterstellung zu löschen.

 Mit freundlichem Gruß"

Umgangssprachlich sagt man: "Wer lesen kann ist klar im Vorteil." Was aber, wenn derjenige zwar lesen kann, aber nicht versteht was ihm dort zur Kenntnis gebracht wird? So scheint es uns auch bei dieser, an uns gerichtete, Nachricht zu sein! Es geht doch eigentlich klar hervor, das "an der Nase herum führen" dabei nicht allein auf den Bebauungsplan Luisenstrasse gerichtet war, sondern es um die gesamten Handlungsweisen einiger Gemeindevertreter geht. So hatten wir es ja auch geschrieben! Beziehen wir uns jedoch allein auf den Bebauungsplan Luisenstrasse mutet es sehr seltsam an dass man das Leitbild 2020 erstellen ließ, den Pächtern der Wochenendgrundtücke Hoffnungen macht, behauptet, der Bebauungsplan diene ja nur der Einbeziehung in die städtebauliche Ordnung, man dann aber über Umwege hört, das dort Grundstücke mit einer Größe von 800m2 entstehen sollen und der Wasserverband dort kanalisieren will. 

"Woraus Sie einen Alleinvertretungsanspruch herleiten, erklären Sie leider nicht." Ja logisch, denn wo haben wir bitte jemals einen "Alleinvertretungsanspruch" begründet? Diesen beabsichtigen wir doch überhaupt nicht! Oder ist dies jemals irgendwo gesagt, bzw. geschrieben worden? Man sollte sich vor Augen halten, das es die BIV nie gäbe, würden doch unsere Gemeindevertreter ihre Aufgabe zufriedenstellend erledigen. Und ob dies so ist entscheiden doch wohl immer noch die Bürger! Es gab und gibt doch wohl genug Beschwerden gegen bestimmte Abstimmungsergebnisse, woraus die Bürger ein "Eigenleben" der Gemeindevertreter ableiteten und ihre Unzufriedenheit kund tun. Und wenn man den hier angeführten Beitrag: "Besser kann man es nicht zum Ausdruck bringen" anführt, geht es doch klar hervor! Dort sind wir nämlich lediglich auf das Missfallen einer Anwohnerin der Dr. – Manasse – Strasse eingegangen, der auch noch im Doppeldorf 6/2009 abgedruckt war. Liebe Gemeindevertreter, das sind Bürgermeinungen und nicht unsere!!!

Nun ja, allein das Wort "verunglimpfen", das ja noch nicht einmal zutrifft, lässt die frühere Herkunft des Verfassers wohl erahnen! Einerseits prangert er unsere Bitte an die Bürger an, sich an früher gelerntes zu erinnern, andererseits "buddelt" man selbst Altes wieder aus. Obendrein wird behauptet, wir würden die Bürger "belehren" wollen! Komisch, wo doch ausdrücklich das Wort "BITTE" am Anfang steht! Aber dies muss man wohl nicht verstehen?!

Ebenso unverständlich ist die Ansicht wir würden uns "selbstverherrlichen" und werden mit Narziss verglichen. (Narziss, 
siehe dazu auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Narziss)  Inwieweit man darauf kommt uns eine "Selbstverherrlichung" andichten zu wollen ist bereits im Ansatz absurd!

"Auch wenn kaum einer diesen Unsinn lesen wird..." Aha! Dies muss man regelrecht so interpretieren, das uns angedichtet wird, wir würden die Bürger "belehren" wollen, andererseits aber die Belange der Bürger als "Unsinn" abgetan wird, "den kaum einer lesen" wird. Auch hier sei den Gemeindevertreten versichert das die Bürger es sehr wohl lesen, da es sie betrifft und deshalb auch interessiert! Auffällig dabei ist, dass es doch einerseits "Unsinn" sein soll, andererseits diesem aber sehr viel Bedeutung zugemessen wird! Vergessen wird dabei, dass sich die Bürger auch dazu wieder ihr eigenes Urteil bilden werden, was wieder für sich spricht!

Was für "hellseherische Fähigkeiten" sind denn hier gemeint? Wenn jemand bei seiner ersten Abstimmung mit "Nein" stimmt, stellt sich die logische Frage was ihn dazu bewegen sollte bei der zweiten Abstimmung mit "Ja" zu stimmen?! Das kann man doch ganz einfach mit den Mitteln der Logik erfassen.

Genauso unsinnig ist die Ansicht, "wir sollten den Versuch unternehmen, die allgemeinen Vorwürfe fundiert beweisen oder zu unterlassen". Wie aus der Nachricht hervorgeht hat sein Verfasser sich auf unserer Homepage ausreichend umgesehen! Dann müsste ihm aufgefallen sein, sofern er das Geschriebene verstanden hat, das die Beweise durch die Gemeindevertreter und Gemeindeverwaltung selbst "geliefert" wurden und daher aus unseren Beiträgen hervorgehen. Somit mussten wir nichts mehr beweisen, was bereits bewiesen wurde!
Auch wurde auf der Gemeinderatssitzung am 18.06.2009 unser Satz bemängelt: "Die Gemeindevertreter sind nichts, aber die Bürger alles!" Hierbei muss man verstehen was wir damit ausdrücken wollten! Es soll mit nichten eine Beleidigung der Gemeindevertreter sein, mit Beleidigungen erreicht man gar nichts! Sondern damit sollten die Gemeindevertreter zum Nachdenken angeregt werden, ihre Aufgaben besser und zur Zufriedenheit aller Bürger zu tätigen. Denn nur durch die Wahl der Bürger, die Vertrauen in die einzelnen Gemeindevertreter gesetzt haben, sind diese überhaupt zu solchen geworden. Nun sollten diese den Bürgern auch etwas zurückgeben, anstatt gegen sie zu arbeiten. Dies teilen uns die Bürger aber immer wieder mit. Also steht der Bürger an erster Stelle! Stellen wir uns einmal vor es ist Wahl und keiner geht hin. Wo kämen dann unsere Gemeindevertreter her? Und wir wollen auch noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass ja nicht alle Gemeindevertreter ihre Tätigkeit mangelhaft ausüben! Aber dies ist ja auch bekannt, denn es erregen sich nur die, die es betrifft und die sich daher auch berechtigt angesprochen fühlen, wie die Nachricht oben zeigt. Es ist offensichtlich dass wir dort kräftig etwas durcheinander gebracht haben und es ist ferner erkennbar, das einige Gemeindevertreter nicht mit öffentlichen Meinungen und Kritik umgehen können.

Eines soll abschließend noch Erwähnung finden:
Auch wenn sich die Gemeindevertreter über unsere offene, ehrliche und ehrenamtliche Arbeit für die Bürger beschweren und ihnen unsere deutlichen Aussagen missfallen weisen wir ausdrücklich daraufhin, das wir ja sonst nicht die Bürger Interessen Vertretung wären! Je früher sich die Gemeindevertreter an unsere klare Haltung gewöhnen, desto besser. Oder aber man ändert etwas so ab, dass wir nicht mehr notwendig wären. Wir sind schließlich, wie es am Anfang steht, für die BÜRGER da und nicht für die Gemeindevertretung oder Gemeindeverwaltung. Andernfalls wäre unsere Tätigkeit adabsurdum geführt, da wir ihrer nicht gerecht würden.

eingestellt am 25.06.2009
 

Wieder Bebauungsplan "Luisenstrasse"! Was soll dieser Unsinn?

Die Gemeindevertreter unseres Doppeldorfes haben wieder einmal den Bebauungsplan Luisenstrasse/Rohrwiesenweg und Umgebung auf die Tagesordnung der Gemeindevertreterversammlung am 18.06.2009 gestellt. Automatisch wirft dieses die Frage nach dem Warum auf, betrachtet man nachfolgende Fakten:
Für dieses Gebiet gibt es kein Planungserfordernis und es dürfte somit auch keine Planungsberechtigung geben! Eine „Einbeziehung in die städtebauliche Ordnung“ ist eine reine, unsinnige Erfindung, da es ja bereits Grundstücke, Strassen und Wege gibt. Aber genau zu diesem Zwecke dient ja ein Bebauungsplan um der so genannten „Einbeziehung in die städtebauliche Ordnung“ genüge zu tun. Daran wird erkennbar, dass sich hier wieder einmal der Hund in den Schwanz beißt und die Bürger ganz offensichtlich für dumm verkauft werden sollen.
Hinzu kommt das die Grundstückspächter der Wochenendgrundstücke ihre Grundstücke ja behalten wollen!
Als nächstes wird großspurig von dem „Leitbild 2020“ gesprochen, und wenn es den Gemeindevertretern in den Kram passt, auch gleich darauf verwiesen. Aber lassen Sie sich davon nicht täuschen, es ist nur Gerede. Denn wie kann man ein solches Leitbild erstellen, darauf verweisen und wenn es aber darauf ankommt, dagegen verstoßen? Bereits auf der Seite 2 dieses Leitbildes wird es in wenigen Absätzen deutlich:

"Die Gemarkungen haben sich zu einer vielgestaltigen Kulturlandschaft entwickelt, die durch
Wälder, Wiesen, Felder und Gewässer geprägt wird, große Teilflächen liegen in Landschafts- und Naturschutzgebieten.

Die Besiedlung der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf hat eine historische Entwicklung erfahren, die zu abgrenzbaren und erlebbaren Ortsgebieten mit jeweils typischen Siedlungsstrukturen und Ortsbildern geführt hat. Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, historische Bestände an Flächen und Gebäuden müssen erhalten bzw. rekonstruiert und hervorgehoben werden.

Stark beeinflusst wird die Gemeinde durch die räumliche Nähe zu Berlin. Für viele Berliner bildet unsere Region ein Naherholungsgebiet. Der Anschluss erfolgt über den öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) . die S-Bahnlinie S 5 und die Regionalbahn . die Autobahnanschlussstellen Berlin-Hellersdorf und Berlin-Marzahn sowie Rüdersdorf, die B 1 sowie über Rad- und Wanderwege.

Die Möglichkeiten unserer Gemeinde zur Naherholung werden auch durch Berliner genutzt. Deshalb gilt es, eine Balance zwischen dem Erholungsbedarf von Gästen und von Ortsansässigen und den daraus erwachsenen Verkehrsbelastungen für die Gemeinde herzustellen. Petershagen/Eggersdorf ist keine Schlafstadt für Menschen, die in Berlin ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt haben, sondern eine dynamische Gemeinde mit unverwechselbarem Profil"

Somit ist der Beweis des klaren Verstoßes dagegen erbracht! Man widerspricht sich, wie schon so oft, auch in dieser Hinsicht.
Bei einer eventuellen Bebauung werden wiederum Flächen versiegelt, obwohl die Ersteller des Leitbildes (Prof. Dr. Sydow u. a.) sich eben gegen eine solche Versiegelung aussprachen.
Und dabei sind ausreichende Flächen für Baukapazität vorhanden. Hier nur ein Beispiel: In der Elbestrasse wurden 54 Grundstücke zur Bebauung geplant, entstanden sind bisher lediglich ganze 6 Stück. Allein an diesem Beispiel wird jeder erkennen können, das ein kostenintensiver Bebauungsplan Luisenstrasse unnötig, ja sogar unsinnig ist. Dass dort aber auch ein denkmalgeschütztes Naturschutzgebiet angrenzt wird einfach mal verschwiegen!

(ANMERKUNG: Ein denkmalgeschütztes Naturschutzgebiet ist die höchste Stufe von Naturschutzgebieten)

Zu dieser Thematik wurden am 25.03.2009 und 30.03.2009 Anliegerversammlungen durchgeführt! Einmal mit den Pächtern der Wochenendgrundstücke und einmal mit den Bewohnern. Seltsamerweise gehören die Bewohner der gegenüberliegenden Straßenseiten offensichtlich nicht dazu, denn diese wurden vorsichtshalber gar nicht erst eingeladen. Damit bei der Abstimmung nichts schiefgehen kann gibt es bis heute keinerlei Protokolle dazu! Laut Aussage von Frau Kerstin Marsand (zuständig für städtebauliche Planung/Baulandumlegung) in der Hauptausschusssitzung vom 02.06.2009 liegen diese Protokolle nicht vor Ende Juli vor. Nun soll jedoch am 18.06.2009 bereits darüber entschieden werden, aber kein Gemeindevertreter kennt bisher die Protokolle, da diese ja erst später vorliegen.
Wie sollen bitte die Gemeindevertreter dann objektiv darüber entscheiden können?

Auch wenn die Protokolle erst zum Monatsende Juli vorliegen sollen, darf Frau Marsand nicht vergessen dass wir, die BIV, in der Anliegerversammlung am 25.03. mitgeschrieben haben! Sie und Herr Bauamtsleiter Daut verkündete an diesem Tage den Grundstückspächtern gegenüber:

- das die Gemeinde nicht vorhat die Pächter von Ihren Grundstücken zu vertreiben

- das der Bebauungsplan nicht die Pachtverträge auflösen wird

- das es dort derzeit noch keinerlei Planung gibt

- das es ein Gerücht sei, das dort Stadtvillen gebaut werden sollen

- das auf dem ehem. Müllkörper kein Obst und Gemüse angebaut werden darf, bevor eine grundlegende Entsorgung stattgefunden hat

- das dort ohnehin nicht gebaut werden kann, wegen des angrenzenden Naturschutzgebietes

- das die Pächter gefragt werden müssen, was diese weiter planen, falls mal eine Wohnbebauung spruchreif werden sollte

Nun denn, wozu nach dem Vorgenannten dann noch einen Bebauungsplan?
Selbst Herr Heiko Krause (Hauptausschussvorsitzender) äußerte sich besorgt über dieses „schwierige Gebiet“ und äußert die Befürchtung, dass dieses Planverfahren weitere Konflikte erzeugen könnte.
Oder hat die Sache gar einen anderen Grund? Sie hat! Nämlich den, das man die Lustige Sieben weg haben möchte.
Dazu folgenden Textausschnitt aus dem Beschluss über eine Satzung zur Veränderungssperre gemäß §§ 14, 16 und 17 Baugesetzbuch zum Bebauungsplan "Luisenstrasse", OT Petershagen:

"In den vergangenen Jahren erhielt die Gemeinde im Zusammenhang mit dem Betreiben dieser Gaststätte immer wieder Beschwerden von den Anwohnern. Diese Beschwerden haben vor allem die von der Gaststätte ausgehenden Lärmbelästigungen - insbesondere die Störung der Nachtruhe - zum Inhalt. Hintergrund hierfür ist, dass in der Gaststätte - entgegen der Baugenehmigung – auch Tanzveranstaltungen und Diskotheken durchgeführt werden.

Für die Gaststätte Lustige 7. wurde ein Antrag auf Änderung der Baugenehmigung im Hinblick auf die Verlängerung der Öffnungszeiten (werktags von 11.00 Uhr bis 24.00 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11.00 Uhr bis 4.00 Uhr) gestellt. Im Zusammenhang mit diesem Antrag sind jedoch keine geeigneten Maßnahmen geplant, um die von der Gaststätte ausgehenden Lärmemissionen zu mindern."

Soso, „…Tanzveranstaltungen und Diskotheken durchgeführt werden.“ und „…keine geeigneten Maßnahmen geplant, um die von der Gaststätte ausgehenden Lärmemissionen zu mindern.“
Das ist eine ganz klare Lüge! Erstens sind dort kaum Tanzveranstaltungen, zweitens wurden Maßnahmen ergriffen um die Lärmemission zu mindern und drittens nicht zu vergessen, feierte dort seinerzeit unser Herr Bürgermeister seine Wahl als solchen. Und da war es tatsächlich sehr laut, was ihn natürlich in seiner Feierlaune nicht störte! War ja sozusagen von höchster Stelle „genehmigt“.
Und weil von der Lustigen Sieben auch keine Lärmbelästigungen ausgehen, und vor allem ausgehen können, wird dies umso unverständlicher. Im Gegenteil, die lärmmindernden Maßnahmen wurden überprüft und sogar höchstrichterlich, durch den Richter am Verwaltungsgericht Herrn Dr. Eitner, festgestellt! Und wenn so etwas nicht möglich wäre, müsste man in Städten wie Berlin Kneipen reihenweise schließen, weil sich direkt über diesen Wohnungen befinden.
Des Weiteren wird hier unsere Jugend vergessen! Wir haben richtigerweise einen Seniorenbeauftragten und einen Integrationsbeauftragten. Ja wollen wir nicht mal langsam anfangen unsere Jugend zu integrieren oder gehören diese nicht mehr zur Gesellschaft unseres Doppeldorfes? Die Unterstützung der Jugend darf kein Lippenbekenntnis bleiben, beispielgebend ist dafür der Sportsektor! Aber allein dabei darf es nicht bleiben. Was haben die Jugendlichen denn hier im Ort? Sie brauchen auch Treffpunkte. Soziale Bindungen finden unter anderem auch beim Tanz in der Disco statt. Und da sind wir wieder am Ausgangspunkt! Die derzeit einzige Möglichkeit dafür besteht bedauerlicher Weise nur in der Lustigen Sieben.
In dieser Hinsicht positiv zu erwähnen ist unser Nachbarort Fredersdorf, wo im Restaurant Sportlerheim regelmäßig Discos organisiert werden. So z.B. am 27.06.2009 ab 1900 Uhr. Auch soll hier bemerkt sein, dass unmittelbar um diese Gaststätte herum Einfamilienhäuser bewohnt werden. Da es hier aber zurzeit keine andere Möglichkeit gibt, wäre es schön, wenn sich die Gemeindevertreter für den Erhalt der Lustigen Sieben einsetzen würden, anstatt diese zu boykottieren.

Nun liebe Bürgerinnen und Bürger, machen Sie sich bitte Ihr eigenes Bild von unseren Gemeindevertretern und deren Handlungsweisen. Wie lange wollen Sie sich noch an der Nase herumführen lassen? Nehmen Sie unbedingt Ihr Mitbestimmungsrecht in Anspruch!
Wir, Ihre BIV, vertritt die Ansicht:
Die Gemeindevertreter sind nichts, aber die Bürger alles! Und mal ehrlich: So muss es doch auch sein oder?
eingestellt am 15.06.2009


Neuer Bürgeraufruf

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
am 18.06.2009 findet in der Aula der Gesamtschule Petershagen, Elbestrasse/Eggersdorfer Strasse OT Petershagen, ab 1930 Uhr die Gemeindevertretersitzung statt.
Obwohl es für den Bebauungsplan Luisenstrasse / Rohrwiesenweg überhaupt kein Planungserfordernis gibt und der Ort über genügend freie Flächen für Baukapazität verfügt, geht es in dieser Sitzung wieder darum.
Dabei sollten Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, nicht glauben es gehe hier nur um die Wochenendgrundstücke. Nein es geht auch um unsere Steuergelder die für ein unsinniges Planverfahren „herausgeschmissen“ werden!

Wir bitten wieder alle Bürger, sich zahlreich zu dieser Gemeindevertretersitzung einzufinden!

Bitte bedenken Sie dass Gelder, die verschwendet werden, für wesentliche Dinge fehlen!
Wir fragen uns warum? Wann werden die Gemeindevertreter endlich eine bürgernahe und sinnvolle Kommunalpolitik betreiben?

 Drängen deshalb auch Sie die Gemeindevertretung auf Antworten!

Wir freuen uns über Ihren regen Besuch.
eingestellt am 14.06.2009

Besser kann man es nicht zum Ausdruck bringen

Im Doppeldorf 6/2009, Seite 19 ist der Leserbrief einer Anwohnerin der Dr. – Manasse – Strasse abgedruckt, indem sie ihren Unmut über den Neubau des Gehweges zum Ausdruck bringt sowie dem Umgang mit den Bürgern. Richtig so, denken wir! Wieder einmal stehen einige unserer Gemeindevertreter in einem höchst negativem Licht. Unter anderem führt diese Anwohnerin aus:

Ich fordere hiermit unsere Gemeindevertreter auf, den Kontakt zu ihren Wählern zu finden. Es dürfen keine unüberlegten Entscheidungen getroffen werden! Die Bürgerinteressen müssen an oberster Stelle stehen, damit eine Verbesserung des Lebens- und Wohnumfeldes in der Dr. – Manasse – Strasse geschaffen werden kann.“

Es ist schon sehr traurig, wenn immer wieder ein- oder mehrere Bürger den Gemeindevertretern Unfähigkeit, unintelligente Verhaltensweisen und Fehlentscheidungen bescheinigen müssen?! Wann begreifen diese Gemeindevertreter endlich was, und vor allem wie, ihr Aufgabenbereich und der korrekte Umgang mit den Bürgern auszusehen hat? Wollen diese nicht ihre Art und Weise beenden, die Bürger für dumm verkaufen zu wollen und die Interessen der Bürger nach einer jeden Wahl mit Füssen zu treten? Ohne den Druck der Bürger wohl kaum! Man bekommt unweigerlich die Gewissheit, dass hier überhaupt keine Demokratie betrieben wird, sondern als handele es sich dabei um lauter kleine „Diktatoren“, die den Bürgern ihren persönlichen Willen zu oktroyieren versuchen.Was aber kann der Bürger nun dagegen tun? Das ist recht einfach:

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Sie sind doch eigentlich der Ort und das Volk! Ihre Interessen haben die Gemeindevertreter auszuführen. Üben Sie Druck auf die Gemeindevertretung aus, und zwar nicht nur ein Bürger, sondern möglichst viele! Gehen Sie zahlreich zu den Gemeindevertreterversammlungen und hören Sie sich an, wer Ihre Interessen vertritt und wer nicht. Dies hilft Ihnen bei künftigen Wahlen auch die Richtigen zu wählen, die sich für Sie einsetzen. Kommen Sie zu unseren öffentlichen Versammlungen und tragen Ihre Probleme vor. Wir vertreten Ihre Interessen, das haben wir uns schließlich auf die „Fahnen“ geschrieben! Also fordern Sie uns auch. Und besinnen Sie sich bitte an früher gelerntes, das heute immer noch Gültigkeit besitzt, aber nach der Wende leider unterging: Einigkeit macht stark!
eingestellt am 09.06.2009

Wie krank ist das denn?

Unter der Überschrift: "Polizei beendet Blasmusik" war am 03.06.2009 in der MOZ ein Bericht abgefasst, das im Landgasthof zum Mühlenteich in Eggersdorf zu Pfingsten einer Blaskapelle aus Guben das Musizieren untersagt wurde. Freilich hätte das Einholen einer Genehmigung durch den Betreiber die Sache vereinfacht, aber angemerkt sei, das diese Veranstaltungen bereits seit vielen Jahren problemlos verliefen und auch akzeptiert wurde.
Es kann doch nicht sein,
das die Gäste an einem Pfingstsonntag ihrer Musik beraubt werden oder? Schließlich ist es doch ein Feiertag den viele zu einem Ausflug nutzen und dabei auch etwas erleben möchten. Hinzu kommt das sich offensichtlich die Fälle mehren, bei denen sich lediglich ein oder zwei Anwohner über einen subjektiven „Lärm“ beschweren und sich gegen das sonst so oft und gern betonte Gemeinwohl stellen.
Aber nicht nur in Eggersdorf ist dies der Fall! Auch in Petershagen handelt es sich nur um eine einzige Anwohnerin, die sich ständig über nicht vorhandenen Lärm der Gaststätte Lustige Sieben beschwert! Nicht vorhandener Lärm deshalb, weil Betreiber Frank Müller seine Musikanlage eichen ließ, so dass der höchstzulässige Lautstärkepegel gar nicht überschritten werden kann! Dies wird auch ständig und in relativ kurzen Zeitabständen durch das Amt für Immissionsschutz überprüft. Wichtig zu wissen ist dabei dass die Anlage nicht nur geeicht ist, sondern auch verplombt wurde. Diese Maßnahme lässt somit keinerlei Manipulationen zu! Auch soll hier noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen werden, das der Betreiber Frank Müller keinerlei Bezug zur rechten Szene hat, wie in der Vergangenheit des Öfteren völlig falsch publiziert wurde! Es ist ohnehin unverständlich, wie man zu einer solchen Mutmaßung kam, nur weil es sich bei den Gästen rein zufällig um einige rechtsgerichtete Menschen handelte. Bedenkt man dabei, dass ja immer so schön betont wird das wir in einem Rechtsstaat leben, wäre es doch geradezu eine Diskriminierung bestimmter Personenkreise wenn man sich folgende Frage vorstellt:
Frage des Wirtes: Entschuldigen Sie, sind Sie Rechter, Linker, schwul oder lesbisch? Antwort Gast: Nein! Warum? Antwort des Wirtes: Weil diese Personen bei mir nicht bedient werden!
Was auch nie zur Sprache kam ist, dass sich hier jemand viel Mühe, Arbeit und auch Kosten machte um eine Gaststätte mit gemütlichem Ambiente zu schaffen, um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Und das in schweren Zeiten von Banken- und Wirtschaftskrise! Niemand betrachtet dabei wie schwer und kostspielig es ist, so etwas erst einmal zu schaffen und auch zu unterhalten. Geld verdienen ist heute nämlich nicht so einfach, schon gar nicht mit der Selbständigkeit. Dort trägt der Unternehmer nämlich seine Kosten und das Risiko selbst. Arbeiten gehen, als Angestellter (sofern man Arbeit hat) ist da wesentlich einfacher! Seltsamerweise würden aber wieder die gleichen Leute "krähen", wenn der Wirt nun keine Gaststätte mehr betreiben würde und der Allgemeinheit in Form von Arbeitslosigkeit "auf der Tasche" liegen würde. Es ist jedoch auch naheliegend das man ihn hier weghaben möchte, weil ein gewisser Mensch im Ortskern eine gewisse Kneipe kaufte und nun einen lästigen Konkurrenten loswerden will?! Wir, die BIV, sprechen uns auf jeden Fall für den Erhalt der Gaststätte Lustige Sieben aus, weil es ja auch ein Stück Kulturgut unseres Ortes ist und darüber hinaus auch eine Kommunikations- und Erlebnisstätte.
eingestellt am 05.06.2009

Peinlich, peinlich


Man fragt sich doch ganz logisch warum einige Gemeindevertreter so einiges verhindern wollen, wie es bei der Abstimmung zur Errichtung des Einkaufsmarktes der Fall war?! So haben sich doch alle Gemeinderatsmitglieder dazu verpflichtet stets für das Gemeinwohl zu wirken! Nachzulesen ist dies im Doppeldorf, Dezember 2003, Seite 2 und unter folgendem Link: http://doppeldorf.de/downloads/dodo122003.pdf
Ebensowenig  nachzuvollziehen ist es, wenn man sich das Wahlprogramm der Linken von 2008 ansieht. Dort ist nachlesbar:
"Unser Ort – ein gutes Zuhause für alle Generationen Den Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet stehen die LiNKEN für soziale Gerechtigkeit, Bürgernähe, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung sowie für ein anspruchsvolles Bildungs-, Kultur- und Sportangebot für alle. Nur mit einer starken Fraktion DIE LiNKE in der Gemeindevertretung können wir weiterhin eine lebensnahe Sachpolitik in Petershagen/Eggersdorf mitgestalten. Wir sind auch für die neue Wahlperiode bereit, als Gemeindevertreter Verantwortung für unseren Ort zu übernehmen, berechenbar und zuverlässig wie in den vergangen 15 Jahren."
Ach wirklich? Ist das so? Warum haben dann vier dagegen gestimmt und sich einer enthalten, wenn diese Partei sich doch so "bürgernah" gibt?
eingestellt am 05.06.2009


Erfolg im Kampf zur Durchsetzung des Einkaufsmarktes in Petershagen am 20.05.2009

Endlich ist ein Erfolg bei der Durchsetzung der Errichtung eines Einkaufsmarktes in Petershagen Tasdorfer Strasse/Mierwerder Weg zu verzeichnen!
Mit einer elf zu sechs Abstimmung und einer Stimmenthaltung wurde der Errichtung des Marktes mit 1.800m
2 zugestimmt.
Dieser Erfolg gebührt hauptsächlich den Bürgern die uns, der Bürgerfraktion und BIV die ja nur den Grundstein dafür legte, den Rücken durch ihr zahlreiches Erscheinen am 20.05.2009 stärkten!
Wir möchten uns dazu noch einmal bei allen Bürgern recht herzlich bedanken, dass sie unserem Bürgeraufruf so zahlreich gefolgt sind.
Wieder einmal mehr hat sich gezeigt: Kämpfen lohnt sich!

 Dafür gestimmt haben:                                                                                   Dagegen gestimmt haben:                                     Enthaltungen:

Kannekowitz, Hans - Joachim Bürgerfraktion                      Kraatz, Thomas Die Linke                             Dr. Kattner, Hagen Die Linke
Hamann, Klaus - Dieter Bürgerfraktion Danowski, Susanne Die Linke
Borchardt, Olaf parteilos Kühn, Max - Ulrich Die Linke
Schmidt, Rita SPD Förster, Wolfgang Die Linke
Bendel, Uwe CDU Dr. Reimann, Karin parteilos
Dinter, Cordula                CDU   Paulat, Burkhard parteilos
Brunnow, Wolfgang SPD

Hauser, Monika Freie Wähler/FDP/PEBB
Krischker, Peter Die Linke
Schliebs, Christine SPD
Klaus, Michael DVU

Nicht anwesend waren: Burkhard Schaum (Freie Wähler/FDP/PEBB), Burkhard Herzog (Freie Wähler/FDP/PEBB), Krause Heiko (Freie Wähler/FDP/PEBB) und                                                         Andreas Lüders (Freie Wähler/FDP/PEBB)

Das Fehlen dieser vier Gemeindevertreter dürfte jedoch kein Verlust gewesen sein, da diese ohnehin dagegen gestimmt hätten!

Hier nun noch einmal ein kurzer Überblick über die vorausgegangenen Höhepunkte dieser Gemeindevertretersitzung:

Herr Steffen, Vorsitzender des Seniorenbeirates, spricht sich ausdrücklich für die Errichtung des Einkaufsmarktes aus. Von der Linken wird vorgebracht, dass es außer Norma noch zwei weitere Interessenten für den Standort Tasdorfer Strasse/Mierwerder Weg gäbe. Wie zu erwarten, wurden die Namen dieser beiden angeblichen Interessenten vorsichtshalber garnicht erst genannt. Auch Herr Krischker führte an, dass nun ein Investor für einen kleineren Markt gefunden sei, den Namen verrät aber auch er nicht! Da drängt es sich einem geradezu auf, das es sich wieder einmal um eine "Verzögerungstaktik" handeln sollte, was auch an dem Abstimmungsergebnis ersichtlich wird! Die Frage nach dem eigentlichen Warum wird dabei wohl auf ewig ungeklärt bleiben. Der Bürgermeister Herr Olaf Borchardt, der auch der löbliche Antragsteller über eine erneute Abstimmung war, spricht sich eindeutig für den Markt mit einer Größe von 1.800 m2  aus, weil nur bei dieser Größe die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Marktansiedlung für Investor und Bürger gegeben sind. Des Weiteren weist Herr Borchardt daraufhin, dass bei einer kleineren Fläche, wie beispielsweise die von den meißten der Linken sowie Herrn Krause  vorgebrachten 1.200 m2 -  1.300 m2 Gesamtverkaufsfläche, der Investor sein Angebot zurückziehen würde, weil Norma unter eventueller Beibehaltung einer kleineren Wunschfläche der Gemeindevertreter kein Interesse an einem Bau des Marktes hat. Das ist auch logisch, und wohl für jeden nachvollziehbar, denn niemand würde eine Investition tätigen, wenn von vornherein eine Unwirtschaftlichkeit erkenn- und absehbar ist und es obendrein hier nur von der Starrköpfigkeit einiger Gemeindevertreter abhängen soll!

Im Übrigen ist es ein Widerspruch in sich, wenn Herr Heiko Krause (Freie Wähler/FDP/PEBB) in seinem Änderungsantrag zum Bebauungsplan darstellt: "... für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft" und: " Die Gesamtverkaufsfläche darf 1.300 m2  nicht überschreiten." dies aber bei der Errichtung des neuen Nettomarktes in der Lessingstrasse keinerlei Rolle spielte und demzufolge auch nicht berücksichtigt wurde!

Ebenso seltsam erscheint, dass man sich Gedanken über die Tragfähigkeit des künftigen Norma - Marktes machte (was ja ohnehin einzig die Sache des Investors ist), andererseits jedoch der Wolff - Liegenschaften (Kik - Markt) seitens des Finanzausschusses eine 50%ige finanzielle Untertützung zu dessen Tragfähigkeit einstimmig zusicherte. Zum Glück haben sich hierzu die Mehrheit der Gemeindevertreter dagegen ausgesprochen!

Erfreulich war, dass auch  Frau Monika Hauser (Freie Wähler/FDP/PEBB) sich dieses Mal ausdrücklich für den Markt, egal welcher Größe aussprach, wo sie sich doch bei der letzten Abstimmung der Stimme enthalten hatte.  Herr Brunnow (SPD) legte sinngemäß dar, dass es ihm nun nach der langen Debatte der ganzen Marktdiskussion und um dessen Größe langsam reicht. Wenn man dies nun weiter in die Länge ziehen würde, hätten wir in einigen Jahren statt einem Einkaufsmarkt Möbel Höffner hier. So etwas brauchen wir hier aber nicht! Diesem schloss sich Herr Bendel (CDU) an und begründete dies sehr schön damit, dass eine weitere Verzögerung, bezogen auf die Größe und der damit verbundenen jeweiligen Änderungen des B - Planes, unnötig hohe Planungskosten entstehen würden, die niemand tragen will und kann.

Anhand solcher dubiosen Verhaltens- und Vorgehensweisen einiger Gemeindevertreter sollten die Wähler künftig genauer abwägen, wen sie für die Richtigen halten, die als ihre Gemeindevertreter gewählt werden sollen oder nicht! Der Grundstein dazu wurde in dieser Gemeindevertretersitzung durch das "bürgerfreundliche" Verhalten einiger Gemeindevertreter laut Bürgeraussagen im Nachgang bereits gelegt.

Besonders stolz, und daher auch hier erwähnenswert, sind wir auf die Gemeindevertretervorsitzende, Frau Rita Schmidt (SPD), über ihre Feststellung, das Beschlüsse sowohl negativer wie positiver Entscheidungen zum Zwecke einer Transparenz im Amtsblatt zu veröffentlichen sind.
eingestellt am 21.05.2009


Bürgeraufruf

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
am 20.05.2009 findet in der Aula der Gesamtschule Petershagen, Elbestrasse/Eggersdorfer Strasse OT Petershagen, ab 1930 Uhr die Gemeindevertretersitzung statt.
In dieser Sitzung wird noch einmal die Errichtung des Einkaufsmarktes am Mierwerder Weg/Tasdorfer Strasse zur erneuten Abstimmung gestellt! Vorausgegangen dazu war, dass die Gemeindevertretung eine Einwohnerbeteiligungssatzung beschloss, in der die Gemeindevertretung den Willen der Einwohner bei ihren Entscheidungen stärker berücksichtigen will als bisher. Dazu haben auch die Bürger bisher maßgeblich beigetragen.
Offensichtlich kam die Gemeindevertretung nun doch zu der Einsicht, dass vorausgegangene Verhaltensweisen höchstens als eine Farce zu bezeichnen waren ganz abgesehen davon, das hier ein Verrat an den anliegenden Bürgern geübt wurde.
Bezogen auf den Artikel der „Freie Wähler - Vereinigung (FWPE)“ im Doppeldorf 5/2009 hat Herr Burghard Herzog völlig recht, wenn er sich nun als „Verräter“ fühlt!
Wir, die Bürger Interessen Vertretung sind erheblich an der Durchsetzung der Bürgerinteressen beteiligt und interessiert.
Daher bitten wir alle Bürger, sich sehr zahlreich zu der oben genannten Gemeindevertretersitzung zu unserer Unterstützung einzufinden!
Eine Anmerkung hätten wir noch:
Die Mitglieder der BIV arbeiten ausschließlich ehrenamtlich um Ihre Interessen zu vertreten. Wir wollen keinen Ruhm, keine Ehre und auch keinen Dank!
Es geht aber nur mit den Bürgern, und deshalb erwarten wir Ihre zahlreiche Beteiligung, damit Sie uns den Rücken stärken können.
Leider hört man immer wieder Sätze, wie: „Es hat ja doch keinen Sinn hier!“
Das ist grundsätzlich falsch!!!
Dazu ein Satz von Peter Escher: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat bereits verloren.“
eingestellt am 14.05.2009

Änderung bei der BIV

Eine Änderung hat es bei der Wahl des BIV – Vorstandes gegeben! Mit Wirkung vom 28.04.2009 wurde mit einstimmiger Mehrheit als erster Vorsitzender Ingo Quander gewählt. Die Mitglieder der BIV bedanken sich bei ihrem bisherigen ersten Vorsitzenden Herrn Klaus – Dieter Hamann für die lange, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Klaus – Dieter bleibt uns jedoch als zweiter Vorsitzender und Gemeinderatsmitglied erhalten!
eingestellt am 04.05.2009

Bürgerversammlung am 21.04.2009

Am 21.04.2009 fand in der Aula der Gesamtschule in Petershagen eine Bürgerversammlung mit den Themen: Verbrauchernahe Versorgung der Bürger in Petershagen Süd/Ost und B – Plan Luisenstrasse/Naturschutzgebiet sowie der Strassenbausatzung statt.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Herrn Klaus-Dieter Hamann, stellte der Normavertreter Herr Rudelt vor, wie der Markt aussehen könnte.Dabei legte er mehrere Möglichkeiten dar und betonte, dass es sich bei den vorgestellten Modellen ausschließlich um Filialen handelt, die in kleineren Orten des Landes Brandenburg errichtet wurden. Bei der Darstellung von Herrn Rudelt wurde auch gleich die Behauptung berichtigt, dass Norma allein eine Verkaufsfläche von 1.800m2 benötigen würde! Lediglich 800 m2 benötigt Norma, der Rest stehe für kleinere Läden zur Verfügung, die aber aus wirtschaftlichen Gründen benötigt werden.Wolfgang Brunnow (SPD) fragte nach den dort entstehenden Arbeitsplätzen nach, was ja nicht unerheblich erscheint. Darauf wurde ihm geantwortet, dass allein bei Norma etwa 6 – 8, und insgesamt 20 – 23 Arbeitsplätze entstehen könnten.

Peter Krischker (Die Linke) bemängelte, das diese Marktmöglichkeiten nicht der Gemeinde vorlagen und das dies jedoch vor einer Konzeption vorliegen sollte. Er versprach, sich für die Umstimmung der Gemeindevertreter zu Gunsten des Marktes einzusetzen.
Der Bürger Hartmut Wedekind nannte sozusagen „das Kind beim Namen“, was die Gemeindevertreter und ihre Art und Weise betrifft, mit ihren Bürgern umzugehen, bezogen auf die Entstehung des Einkaufsmarktes.
Auch Gernot Evert, ehemaliger Gemeindevertreter und Immobilienmakler, gefielen die Normavorschläge. Er sprach sich eindeutig für den Markt aus und erläuterte Vorschläge, die Gemeindevertreter umzustimmen.
Auf die Nachfrage von Frau Monika Bischoff was man denn nun konkret machen könne, um doch noch etwas zu erwirken, schlug BIV – Vorsitzender
Klaus – Dieter Hamann vor eine Bürgerinitiative zu gründen, weil damit die größeren Erfolge zu erzielen sind.
eingestellt am 04.05.2009

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